Touren

Wankspitze (2208 m) 

Ein abwechslungsreicher Klettersteig im Aufstieg, oben eine großartige Gipfelsicht, ein genussvoller Abstieg über Almwiesen und unterwegs sogar noch eine schöne Hütte – Bergsteigerherz, was willst Du mehr? – Zu finden ist dies an der Südlichen Wankspitze in den Mieminger Bergen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Klettersteig | Tirol | Mieminger Berge | Nassereith

Tourensteckbrief Wankspitze

Anfahrt: Von Norden über Garmisch-Partenkirchen, Fernpass, Nassereith, danach Richtung Telfs halten. Beim Ort Holzleithen links dem Wegweiser zum Gasthaus Arzkasten folgen.
Von Süden: über die Inntalautobahn A12 bis zur Ausfahrt Mötz, Fernpass und weiter über Barwies und Obsteig Richtung Holzleiten (Gem. Obsteig).

Ausgangspunkt: Großer, gebührenpflichtiger Parkplatz (4 Euro Tagesgebühr – Stand 2014) am Gasthaus Arzkasten (1150 m).

Route: Blickt man vom Parkplatz auf das Gasthaus, dann folgt man dem Wirtschaftsweg nach links. Nach einigen Minuten gibt es eine Verzweigung. Beide Wege sind richtig, der linke („Bachweg-Lehnberg“) ist eine Idee kürzer. Nach einer Stunde, unmittelbar nachdem der Weg das Tal vorübergehend in östlicher Richtung verlassen hat, kommt man am Lehnberghaus vorbei. Dann links von der Hütte weiter dem breiten Weg Richtung Norden folgen; das Tal weitet sich und man erblickt geradeaus zum ersten Mal die Grünsteinscharte, über die es zur Coburger Hütte gehen würde. Eine halbe Stunde nach dem Lehnberghaus weist ein Schild nach links zum Hölltörl. Man behält aber seine Richtung bei, muss aber aufpassen, dass man einige Minuten später nicht die Wegweiser an einem Felsen übersieht, die nach rechts zum Stöttltörl zeigen. Es geht also rechts die Schotterreise hinauf bis zum Sattel (bis hierher ca. 2 ¼ Std. ab Parkplatz).
Klettersteig: Hier wird man das Klettersteigset anlegen und den Helm aufsetzen, denn wenige Meter weiter rechts ist schon der Einstieg zum Klettersteig – und er beginnt gleich mit der Schlüsselstelle! Ein trittarmer Felsaufschwung wird mit Hilfe eines Stahlseils überwunden. Nun wechseln sich leichteres Gelände und steile Felspassagen ab. Leider ist der Fels teilweise bröselig und es liegt viel Schotter auf dem Steig, so dass man aufpassen sollte, keinen Steinschlag auszulösen. Zum Schluss des Klettersteigs überklettert man einige Gratzacken, wobei man sich vor allem den einen nicht entgehen lassen sollte, an dessen Fuß ein Schild mit den Worten „Kletterklub-Variante - Bankl zur schönen Aussicht“ angebracht ist. Ein steiler Felsaufschwung – von der Schwierigkeit her vergleichbar mit der Schlüsselstelle am Anfang des Klettersteigs – und man steht plötzlich vor einer auf der Felsspitze platzierten Bank (übrigens mit Getränkehalter an den Seiten).  Nach einer originellen Pause geht’s auf der anderen Seite sehr ausgesetzt nach unten und dann ist es ohnehin nicht mehr weit bis zum Gipfelkreuz. Wer übrigens keine Lust mehr hat auf das ständige „Auf und Nieder“ kann den Gratzacken mit dem Bankerl links umgehen.

Abstieg: Man folgt vom Gipfel aus dem markierten Wanderpfad in südöstlicher Richtung und gelangt so rasch über Almwiesen hinunter in die Baumzone. Nach etwa 40 Minuten, links steht in der Wiese ein rotes Aussichtsbankerl; hier hält man sich rechts und gelangt so zu einem Fahrweg. Nun 50 Meter nach rechts, dann sieht man ein Schild mit der Aufschrift „Lehnberghaus 10 Min.“. Der Weg von dort zurück zum Parkplatz entspricht dem Anstiegsweg.

Bike: Auch als Bike & Hike-Tour machbar. Beliebte Rad-Tour zum Lehnberghaus; die meisten fahren aber  nicht über den Bachweg zur Hütte, sondern halten sich an der Verzweigung im Tal rechts.

Charakter / Schwierigkeit: Die Schlüsselstelle (Schwierigkeit C) des mittelschweren Klettersteigs ist gleich beim Einstieg. Über eine trittarme Felsplatte geht’s fast senkrecht ein paar Meter hinauf. Aber mit ein bisschen Armkraft und mit Hilfe des Seils kein Problem. Der Klettersteig ist größtenteils ziemlich ausgesetzt, aber hervorragend abgesichert. Da der Fels etwas bröslig ist und zwischen den Felszacken viel Geröll herumliegt, kommt es immer wieder vor, dass Steine losgetreten werden. Daher ist ein Steinschlaghelm auf jeden Fall empfehlenswert, er sollte aber bei einem Klettersteig ohnehin obligatorisch sein. Der Klettersteig hat beim Einstieg die Kategorie C, sonst meist A und B. Insgesamt handelt es sich um eine sehr abwechslungsreiche Rundtour mit herrlichem Gipfelpanorama und einer einladenden Hütte beim Abstieg.

Gehzeit: Aufstieg: 3 ½ Stunden; Abstieg: 2 Std..

Tourdaten: Höhendifferenz: 1050 Höhenmeter; Distanz: kanpp 12 km für die gesamte Runde

Beste Jahreszeit: Juni bis September

Stützpunkt: Lehnberghaus (1554 m), geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober sowie im Winter von Mitte Dezember bis Ende März, Dienstag ist Ruhetag, 26 Übernachtungsplätze, Tel: 0043/676/5344791.

Ausrüstung: Klettersteigset und Helm

Karte: DAV-Karte Nr. 4/2, Wetterstein- und Mieminger Gebirge, Mittleres Blatt, 1:25.000; Kompass-Karte Nr. 5, Wettersteingebirge Zugspitzgebiet, 1:50.000.

Autor: Manfred Wöll

Wetter

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Nassereith
Vorhersage für Di, 12.12.2017
Di, 12.12.2017 leichter Schneeschauer
-2 / -1 oC
leichter Schneeschauer
Niederschl.: 90 % Wind: 8 km/h N
Nassereith
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Mi, 13.12.2017 wolkig
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wolkig
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Karte

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Galerie

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Bild des Monats

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

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Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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