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Laubenstein (1351 m)

Gibt es einen schöneren Blick auf den Chiemsee als vom Laubenstein? Wohl kaum. Dass der kleine Gipfel eine schöne, nicht allzu lange Rundtour, und zudem mit der Frasdorfer Hütte eine nette Einkehrmöglichkeit bietet, macht diese hübsche Bergwanderung zusätzlich attraktiv.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Chiemgauer Alpen | Frasdorf

Tourensteckbrief Laubenstein

Anfahrt: A 8 München-Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf. In den Ort einfahren und kurz vor der Kirche links, Richtung Sagberg / Lederstube, abbiegen. Nach 0,7 km an einer Verzweigung rechts. Bei der anschließenden Kreuzung geradeaus weiter bis zum großen Parkplatz.

Ausgangspunkt: Großer Wanderparkplatz Lederstube (ca. 620m) bei Frasdorf.
(Alternativ kann man die Tour auch vom Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf beginnen und über die Winterstube zur Schmiedalm wandern.)

Route: Vom Parkplatz auf der asphaltierten Straße weiter Richtung Südsüdwesten und schon nach wenigen Metern links ab auf den Forstweg zur Frasdorfer Hütte. Nun ca. 30 Min. über ihn empor; den Abkürzer zur Frasdorfer Hütte lässt man links liegen. Dann findet man in einer Linkskurve über den Bach eine Dreifachverzweigung. Man zweigt auf den mittleren, kleinen Bergweg (Nr. 216 / 218) ab und steigt über den holprigen Pfad hinauf zur Schmiedkapelle. In südlicher Richtung nun die ersten Meter weglos über die Wiese und dann auf Pfadspuren weiter zum Schilderbaum (Richtung Riesenhütte) und zum Almkreuz mit Bankerl hinauf. Wenige Meter davor zielt ein Wegerl (Nr. 216 / 218) nun nach links in den Wald hinein. Durch den Wald, das sog. Paradies, eine Senke und eine folgenden Stufe führt der Weg zu einem breiten Wirtschaftsweg. Diesen nun abkürzend, geradeaus weiter, bis zu einer Mehrfachverzweigung. Hier geradeaus auf dem breiten Forstweg Richtung Laubenstein. Nach ca. 200m nimmt man bei der Gabelung den linken Weg zum Laubenstein (Aberg / Klausen, Nr. 218) und wandert über den breiten Weg zum Laubensteingatterl (1273m). Nun nach links Richtung Laubensteinalmen. Nach dieser Querung wendet man sich in der folgenden Senke nach Norden und wandert direkt an den Almhütten vorbei über die Wiese hinauf zum breiten Gipfelbuckel. Dann erreicht man mit einigen Schritten nach rechts das schöne Kreuz und einen traumhaften Aussichtspunkt.

Abstieg: 1. Wie Aufstieg bis zur Mehrfachverzweigung. Dann ist ein Abstecher nach rechts zur Frasdorfer Hütte möglich.
2. Mit etwas Orientierungssinn und der für ein holpriges Steigerl nötigen Trittsicherheit kann man auch eine sehr schöne Rundtour machen. Dazu hält man sich beim Abstieg vom Gipfel gleich links (also weiter östlich) und zielt weglos in den Graben zwischen Laubenstein und Zellerwandl. Nun auf Pfadspuren immer durch den Graben abwärts bis zu einem steileren Absatz. Hier weicht der Pfad etwas nach links aus und über eine Stufe geht es in eine Senke. Geradewegs auf dem Pfad ans andere Ende der Senke, wo man einen Weg findet. Auf ihm weiter zu einer Forststraße. Hier links zur Mehrfachverzweigung, die man vom Anstiegsweg her kennt. Weiter wie beim Aufstieg. Genießer werden hier jedoch die Runde Richtung Frasdorfer Hütte fortsetzen. Dazu nach rechts auf dem kleinen, grobsteinigen Weg hinunter zur Forststraße. Auf ihr rechts weiter zur Frasdorfer Hütte. Nach der Einkehr nicht zurück auf die Straße, sondern - schöner und kürzer - direkt von der Hüttenterrasse wenige Schritte nach Osten in den Wald und hinunter in den Graben, der einen nach Nordwesten zur Forststraße bringt. Auf ihr weiter bis man beim Zellboden auf die Anstiegsroute trifft, oder - kurz davor - auf kleinem Weg die Straße auch noch einmal abkürzen kann.

Charakter / Schwierigkeit: Leichte Bergwanderung auf Forst- und Bergwegen. Sie ist noch nicht überlaufen und glänzt mit grandiosen Ausblicken auf den Chiem- und Simssee und zwei idyllischen Almen (Schmied- und Laubensteinalm). Wer die hier empfohlene Rundtour macht, für den ist im Abstieg (mittelschwere Bergwanderung) ein Minimum an Orientierungssinn und Trittsicherheit angenehm.

Gehzeit: Aufstieg: Gut 2 Stunden; Abstieg: 1,5 bis 2 Stunden.

Tourdaten: 750 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Mai bis zum Spätherbst (Aufstiegsroute auch als Winterwanderung oder Schneeschuhtour geeignet)

Stützpunkt: Frasdorfer Hütte (945 m) privat bewirtschaftet. Montag und Dienstag Ruhetag! Mittwoch bis Freitag von 10 bis 24 Uhr (im Winter von 17 bis 24 Uhr), Samstag von 10 bis 24 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Betriebsruhe von Mitte bis Ende November und vom 20. bis 26. Dezember. Telefon: 0049 / (0)8052 / 5140.

Karte: Kompass Blatt 10, Chiemsee, 1:50.000. Oder Karte des Bayerischen Landesvermessungsamtes „Chiemsee“, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Frasdorf
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So, 17.12.2017 leichter Schneeschauer
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Niederschl.: 90 % Wind: 11 km/h W
Frasdorf
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Mo, 18.12.2017 leichter Schneefall
-3 / 2 oC
leichter Schneefall
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Galerie

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Bild des Monats

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

Benutzer: Schwaeble

Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Sonnentanz

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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