Touren

Dreiländerspitze (3197 m) 

Die Dreiländerspitze erhebt sich genau an der Grenze von Tirol, Vorarlberg und Graubünden. Dieser markante Felsgipfel ist ein begehrtes Ziel für jeden ambitionierten Skibergsteiger. Während skitechnisch nicht allzu viel verlangt wird, geht’s am ausgesetzten Gipfelgrat voll zur Sache. Gerade bei vereistem Gelände ist der Alpinist gefragt. Zur Belohnung darf man sich anschließend nach einer herrlichen Abfahrt zur Jamtal Hütte hinunter auf eine „Hopfenkaltschale“ freuen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skihochtour | Tirol | Silvretta | Galtür

Tourensteckbrief Dreiländerspitze

Anfahrt: Von Landeck auf der Arlbergschnellstraße bis zur Ausfahrt „Pians-Paznaun-Ischgl“. Durch das Paznauntal über Kappl und Ischgl nach Galtür und hier zum Sport- und Kulturzentrum.
Navi-Adresse: Gampele 67f, A-6563 Galtür, Österreich
Öffentliche Verkehrsmittel: Anreise mit der Bahn nach Landeck. Dann mit dem Postbus nach Galtür. Info: www.oebb.at und www.postbus.at

Ausgangspunkt: Galtür, gebührenpflichtiger Parkplatz am Sportzentrum (1584 m). Im späten Frühjahr kann man meistens ein Stück ins Jamtal bis zur Mentenalpe (1657 m) fahren.

Route: Aufstieg zur Jamtal Hütte: Vom Parkplatz aus folgt man der Ausschilderung ins Jamtal. Dann geht es über 10 km auf einer breiten Ratracspur recht eintönig durch das Jamtal hinauf zur Jamtal Hütte (2165 m).
Gipfelanstieg zur Dreiländerspitze: Zunächst fährt man kurz auf der Ratracspur hinab in den Talboden und folgt anschließend den roten Markierungsstangen taleinwärts. (Hinweis: die Querung direkt von der Hütte hinunter in den Talboden führt durch einen lawinengefährdeten Hang und ist nur bei sicheren Verhältnissen ratsam. Bereits mehrere tragische Unfälle!). An einer markanten felsigen Kuppe geht man rechts hinauf und erreicht oberhalb die flache Gletscherzunge des Jamtalferners. Hier zieht man am rechten Rand in südwestlicher Richtung über sanftes Gelände bergan. Auf einer Höhe von ca. 2750 m dreht man dann nach Süden ab und spurt rechterhand einer Spaltenzone zur Oberen Ochsenscharte empor. Von dort aus hält man sich links und steigt über den zunehmend steiler werdenden Nordwesthang bergan. Zum Schluss quert man sehr steil hinüber zum Beginn des Westgrates, wo das Skidepot eingerichtet wird. Über Schnee und anfangs unschwieriges Blockgelände klettert man direkt am Grat hinauf. Danach geht es auf der linken Seite des Grates (Bohrhaken zur Sicherung) auf einem schmalen Band weiter und anschließend nach rechts empor zum Vorgipfel. Der Übergang zum Hauptgipfel erfolgt entweder direkt über den felsigen Grataufschwung oder man quert unterhalb, auf der Westseite, hinüber zum Gipfelkreuz.

Abfahrt: Entlang der Aufstiegsroute.

Charakter / Schwierigkeit: Eine prachtvolle und anspruchsvolle Skihochtour mit allem was dazu gehört: Ein landschaftlich schöner Aufstieg über einen Gletscher, ein sehr steiler Gipfelhang und ein ausgesetzter Felsgrat zum Gipfel. Außer dem Gipfelhang (Passage über 35°) sind die skitechnischen Schwierigkeiten leicht und die Abfahrt ist purer Genuss. Der Gipfelerfolg hängt ganz von den Verhältnissen ab und wird in erster Linie den Alpinisten ansprechen (Steigeisen notwendig). Gerade der Übergang vom Vor- zum Hauptgipfel ist sehr ausgesetzt und unangenehm. Im unteren Teil findet man ein paar Bohrhaken zur Seilsicherung, oben ist dann Eigeninitiative angesagt. Da sich der Hüttenzustieg recht lange zieht, sollte man auf jeden Fall noch ein paar Tage dranhängen und den einen oder anderen Gipfel in diesem herrlichen Skitourengebiet noch mitnehmen.

Lawinengefahr: Mittel, der sehr steile Nordwesthang zum Skidepot ist zu beurteilen, der Hüttenzustieg ist nach starken Neuschneefällen und/oder Erwärmung lawinengefährdet.

Exposition: Nordost, Nordwest

Aufstiegszeit: Galtür - Jamtal Hütte: ca. 3:15 Stunden; Jamtal Hütte – Dreiländer Spitze: ca. 3,5 Stunden

Tourdaten: Galtür - Jamtal Hütte: ca. 580 Höhenmeter, Distanz: ca. 10 km; Jamtal Hütte – Dreiländer Spitze: ca. 1070 Höhenmeter, Distanz: ca. 5,9 km (einfach)

Beste Jahreszeit: März bis Anfang Mai

Stützpunkt: Jamtal Hütte (2165 m), Bewirtschaftet von Mitte Februar bis Anfang Mai, Telefon: + 43/5443/8408, www.jamtalhuette.at

Karte: Alpenvereinskarte Silvrettagruppe, Blatt Nr.: 26, 1:25.000.
Erhältlich in unserem AV-Karten-Shop.

Autor: Doris & Thomas Neumayr; Bilder: Thomas und Wolfgang Neumayr

Wetter

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Galtür
Vorhersage für Sa, 19.08.2017
Sa, 19.08.2017 starker Regen
9 / 10 oC
starker Regen
Niederschl.: 90 % Wind: 22 km/h SW
Galtür
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So, 20.08.2017 leicht bewölkt
5 / 9 oC
leicht bewölkt
Niederschl.: 0 % Wind: 12 km/h SW
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Karte

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Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

Aktuelles aus dem Bergjournal

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    Wie die meisten Hahnenfußgewächse braucht der Alpen-Hahnenfuß eine lange Schneebedeckung, da er seine Laubblätter schon unter Schneedecke und entwickelt hat, um gleich nach Ausapern mit der Photosynthese zu beginnen.

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    Gott sei Dank gibt es Outdoor-Unternehmen, die die Natur, in der unsere Outdoor-Abenteuer stattfinden, bei der Herstellung ihrer Produkte so gering wie möglich belasten wollen. Das ist nicht überall so – doch definitiv so bei der britischen Marke Nikwax.

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    Ein Rucksack, der super leicht ist und trotzdem enorm robust, dazu noch stark wasserabweisend. Der Lowe Alpine Rucksack Ascent Superlight 30 erfüllt tatsächlich all diese Kriterien und ist außerdem auch noch ziemlich schick.

  • Arnika

    Sie ist sicherlich die bekanntestes Heilpflanze Europas, nicht nur im Alpenraum - und auch wer mit Blumen wenig anfangen kann, vertraut der Arnika gerne bei allen Verletzungen von Stoß, Stich, Schnitt und Fall.

  • Spitzenwanderweg - wirklich Spitze?

    Die Zugspitz Region möchte touristisch neue Wege gehen und bleibt dabei auf alten Pfaden. Klingt widersprüchlich – ist es aber nicht unbedingt. Die Touristiker dieser Region hatten nämlich den hohen Anspruch, die so reichlich vorhandenen kulturellen und landschaftlichen Highlights dieser Gegend mittels eines neuen Weitwanderweges zu verbinden und so einen sehr abwechslungsreichen Spitzenwanderweg zu schaffen. Doch ist dies gelungen? Wir meinen ja, absolut! Und daher möchten wir euch diese traumhafte, über 200 km lange Runde auch vorstellen.

Bild des Monats

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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Frühlingsradln bei Tremosine

Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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Schneerosenblüte am Gamskogel

Benutzer: Bergfreund

Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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