Touren

Cima della Nara (1376 m) 

Das Trentino ist ein Synonym für Genuss, Erlebnis und Spannung. Genau in diese Kategorie passt die interessante Kammwanderung zwischen Wasser und Himmel hoch über dem Gardasee. Gleich mehrere Gipfel und viele faszinierende Fern- und Tiefblicke sind während dieser Rundtour garantiert.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Trentino-Alto Adige | Gardaseeberge | Riva del Garda

Tourensteckbrief Cima della Nara / Cima al Bal

Anfahrt: Auf der Brenner-Autobahn A 22 bis zur Ausfahrt Rovereto-Süd und dann auf der Landstraße über Mori nach Riva del Garda. In Riva folgt man der Ausschilderung zum Ledro See. 300m nach dem Tunnelausgang biegt man links nach Pregàsina (beschildert) ab und fährt auf einer schmalen Straße zum Ort hinauf. Ein kleiner ausgeschilderter Parkplatz befindet sich unterhalb der schon von weitem sichtbaren Kirche.

Ausgangspunkt: Parkplatz unterhalb der Kirche in Pregàsina (532m)

Route: Vom Parkplatz steigt man ein paar Stufen zur Kirche hinauf und stößt sogleich zu Beginn einer Forststraße auf einen Wegweiser (Nr. 422b, Bocca Larici, Malga Palaer, Passo Rocchetta). Auf dieser marschiert man taleinwärts und kommt nach ein paar Minuten zu einer beschilderten Verzweigung. Von rechts oben mündet hier die Abstiegsroute wieder in die Aufstiegsroute. Jetzt wendet man sich nach links und erlebt im folgenden Abschnitt einen kleinen Vorgeschmack auf die spätere Panoramastrecke (siehe Bild 1). Hoch über den steilen Abbrüchen zum See hinab wandert man in das Val Palaer hinein. Schließlich taucht man in einen Laubwald ein und kann dort immer wieder die Kehren der Forststraße auf einem Wanderweg abkürzen. Das erste Highlight der Tour lässt nicht lange auf sich warten. Eine kleine, freie Hochebene wird als Bocca Larici (908m) bezeichnet und ist es wert, eine Zeitlang die Aussicht zu genießen. Danach schlendert man auf der Forststraßenach rechts (Westen) in lichten Wald hinein und steht nach ca. 10 Minuten vor der Hütte, Malga Palaer (946m, nicht bewirtschaftet) inmitten lieblicher Bergwiesen. Hinter der Hütte entdeckt man schon den höchsten Punkt der Tour, den Gipfel Cima della Nara (siehe Bild 2). Bei der Malga Palaer hält man sich links (Südwesten, Weg Nr. 422 b) und steigt auf einem steinigen, steilen Weg durch schütteren Wald empor. Plötzlich gelangt man auf einen schmalen Sattel (Passo Rocchetta, 1159m), der auf der einen Seite von einem markanten, hohen Felsgebilde dominiert wird und auf der anderen Seite vom magischen Azurblau des Lagos, der aus der Tiefe herauflacht.
Jetzt wendet sich die Route bei einem Schilderbaum nach rechts und führt in einem Bogen zu den Wiesen, Prati di Guil (1240m), hinauf. Dort erwartet einen schon der nächste Wegweiser und zugleich beginnt hier auch die spannende Überschreitung des zackigen Bergkammes. Man folgt dem Weg Nr. 430 und wandert nach rechts (Norden) auf einem leichten Pfad bergan. Vor dem Gipfel Cima della Nara (1376m) verzweigt sich der Weg. Man wählt den linken Abzweiger, der direkt über den Gipfel führt (siehe Bild 3). Im munteren Auf und Ab, immer der weiß-roten Markierung nach, überquert man den Gipfel Cima al Bal (1260m). Auch im weiteren Verlauf schlängelt sich der Pfad zwischen Felstürmchen hindurch oder um sie herum (siehe Bild 4). Die Route bleibt abwechslungsreich, sogar der Ledrosee lässt sich nun blicken (siehe Bild 5). Schließlich steigt man über einen steilen, grünen Rücken zum nächsten großen Schilderbaum an der Bocca di Le (805m) hinunter. Nun zieht man südwärts bergab. Der zunächst schotterige Weg geht nahtlos in einen betonierten Fahrweg über und mündet in die Aufstiegsroute. Auf dieser geht’s zurück zum Ausgangspunkt.

Charakter / Schwierigkeit: Die mittelschwere Rund- und Gratwanderung hoch über dem Gardasee ist gespickt mit faszinierenden Fern- und Tiefblicken. Von Pregàsina bis zum Passo Rocchetta (630 Hm – 1,5 Std.) führt ein angenehmer Forst- und Wanderweg durch einen lichten Laubwald empor. Von Anfang an passiert man herrliche und großräumige Aussichtskanzeln. Diesen Streckenabschnitt muss man – vor allem am Wochenende – mit vielen Mountainbikern teilen. Es ist aber möglich, die Kehren der Forststraße durch einen Wanderweg abzukürzen. Auf der weiteren Runde wird es dann richtig ruhig und der Weg verschmälert sich, ist aber bis zum Gipfel Cima della Nara leichtund ohne Schwierigkeiten begehbar. Die folgende Gratüberschreitung zum Gipfel Cima al Bal hinüber (30 Min.) sieht von weitem schwieriger und länger aus als sie dann wirklich ist. Im ständigen Auf und Ab windet sich der Weg entweder direkt am Grat oder unterhalb davon entlang. Trittsicherheit und an einigen luftigen Stellen etwas Schwindelfreiheit ist erforderlich. An vereinzelten Passagen müssen auch die Hände ein wenig mithelfen. Der Abstieg vom Gipfel Cima al Bal, hinab nach Pregàsina ist teilweise steil und erdig. Ab und zu geht’s über kleine Felsstufen hinab (Drahtseil). Die Runde ist durchgehend sehr gut beschildert und rot-weiß markiert.

Gehzeit: Aufstieg: 2,5 bis 3 Stunden / Abstieg: ca. 2 Std.. Gesamte Runde: 4,5– 5 Std.

Tourdaten: ca. 950 Höhenmeter inkl. kleinerer Gegenanstiege

Beste Jahreszeit: April bis November

Stützpunkt: In Pregàsina gibt es mehrere Einkehr- sowie Übernachtungsmöglichkeiten. So z.B. Albergo Rosalpina mit familiärer Atmosphäre und gepflegter italienischer Küche. 15 Zimmer mit Dusche – Bad und WC stehen zur Verfügung. Geöffnet von Ende März bis Ende Oktober, Tel. 0039/0464/554293.

Karte: Kompass 1:50000, Blatt 101 „Rovereto- Monte Pasubio“ oder Lagir Alpina Wanderkarte 1:25000 „Alto Garda“ Nr.: 12

Autor: Doris & Thomas Neumayr

Wetter

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Riva del Garda
Vorhersage für Sa, 19.08.2017
Sa, 19.08.2017 leichtes Gewitter
18 / 20 oC
leichtes Gewitter
Niederschl.: 80 % Wind: 7 km/h SO
Riva del Garda
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So, 20.08.2017 sonnig
13 / 19 oC
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Niederschl.: 0 % Wind: 11 km/h NW
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

Aktuelles aus dem Bergjournal

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    Sie ist sicherlich die bekanntestes Heilpflanze Europas, nicht nur im Alpenraum - und auch wer mit Blumen wenig anfangen kann, vertraut der Arnika gerne bei allen Verletzungen von Stoß, Stich, Schnitt und Fall.

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    Die Zugspitz Region möchte touristisch neue Wege gehen und bleibt dabei auf alten Pfaden. Klingt widersprüchlich – ist es aber nicht unbedingt. Die Touristiker dieser Region hatten nämlich den hohen Anspruch, die so reichlich vorhandenen kulturellen und landschaftlichen Highlights dieser Gegend mittels eines neuen Weitwanderweges zu verbinden und so einen sehr abwechslungsreichen Spitzenwanderweg zu schaffen. Doch ist dies gelungen? Wir meinen ja, absolut! Und daher möchten wir euch diese traumhafte, über 200 km lange Runde auch vorstellen.

Bild des Monats

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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Frühlingsradln bei Tremosine

Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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Schneerosenblüte am Gamskogel

Benutzer: Bergfreund

Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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