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Ätna (3323 m) 

Im Grunde bricht der Ätna (ital. Etna) als – je nach Grenzziehung – höchster aktiver Vulkan Europas regelmäßig aus. Doch dazwischen gibt es immer wieder lange Phasen ohne größere Aktivitäten. Abgesehen davon sind die Dimensionen des Berges so gewaltig, dass etwa trotz eines aktuellen Ausbruchs die Lifte der beiden kleinen Skigebiete auf seiner Süd- und Nordostseite oft noch in Betrieb sind. Bei eingeschränkten vulkanischen Aktivitäten (siehe Hinweis zur aktuellen Situation) ist ein Anstieg über die Nordroute gut möglich. Mit Glück kann man sogar unter der südlichen Sonne Siziliens eine Abfahrt im Pulverschnee genießen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Sizilien | Mittelmeer | Linguaglossa

Tourensteckbrief Ätna

Anfahrt: Vom Flughafen Catania auf den Autobahnring (Richtung Messina) zur Ausfahrt Fiumefreddo und auf der teils viel befahrenen Straße nach Linguaglossa. Ab hier den Wegweisern „Etna“ folgend zum Ausgangspunkt.
Flüge nach Sizilien: Von diversen Flughäfen (u.a. München) werden Direktflüge nach Catania auf Sizilien angeboten. Die Kosten bewegen sich im günstigsten Fall zwischen 250 und 300 Euro. Tipp: Skigepäck muss rechtzeitig angemeldet werden und kostet in der Regel extra. Besonders teuer ist es bei Air Berlin; bei Lufthansa derzeit (Stand: 2017) kostenlos, sofern man es vorher anmeldet.

Ausgangspunkt: Parkplatz (Gebühr beim Parkwächter bezahlen, 3 Euro – Stand 2017) bei der Talstation des Skigebietes Etna Nord - Piano Provenzana (1816 m), Zufahrt von Linguaglossa ausgeschildert. Internet: www.etnasci.it

Route: Mit der Sesselbahn (Einzelfahrt 10 Euro - Stand: 2017) oder auf der Piste (plus 120 Höhenmeter, plus 25 Minuten) zur Bergstation (ca. 2000 m). Wer den anschließenden Tellerlift benutzen will (dieser führt bis auf 2320 m und verkürzt den weiteren Anstieg um gut 45 Minuten), muss bei der Talstation eine Tageskarte für 30 Euro kaufen, ansonsten über die Piste zur Bergstation und von dort nach Südsüdwesten in Richtung des von hier aus bereits deutlich zu sehenden Nordostkraters. Wobei der Kegel streng genommen nur ein Vorgipfel ist, der höchste Punkt befindet sich versteckt dahinter. Als Orientierungspunkt eignet er sich dennoch sehr gut und so steigt man vorbei an kleinen, ehemaligen Kratern über die weiten, hindernislosen Hänge auf. Am Fuß des Vorgipfels hält man sich rechts und erreicht einen Absatz, von dem aus man über einen steilen Nordwesthang direkt zum Krater aufsteigen kann. Sinnvoller ist es jedoch, weiter in Richtung Süd zu queren und so den Krater auf seiner Westseite zu umgehen, um schließlich über einen sanften Hang den Sattel zwischen Nordost- und Hauptkrater zu erreichen. Hier Skidepot und zu Fuß links hinauf zum Nordostkrater. Vorsicht: Nicht zu nah an den senkrecht abbrechenden Kraterrand treten. Im gesamten Kraterbereich gibt es Spalten, aus denen heiße Gase strömen. Alternativ kann man vom Sattel auch zum Hauptkrater gehen, dem höchsten Punkt des Ätna, allerdings kann hier eine mächtige Schwefeldioxidwolke den Gipfelanstieg verhindern.

Abfahrt: Wie Aufstieg, wobei die weiten Hänge viel Platz bieten. Tipp: Wer über die Nordosthänge des Kraters abfährt, sollte unbedingt über eine große Ebene zum Pizzi Deneri (2845 m, kurzer Gegenanstieg) queren und von dort durch eine der schönen Rinnen Richtung Skigebiet abfahren. Am besten bereits bei der Auffahrt mit der Sesselbahn schauen, welche Rinne den besten Schnee verspricht.

Charakter / Schwierigkeit: Skitechnisch einfache Skitour in überwiegend mäßig steilem Gelände (unter 30°). Harscheisen können dennoch von Vorteil sein, da der Schnee im Gipfelbereich häufig vereist (evtl. sind auch Steigeisen notwendig). Bei schlechter Sicht schwere Orientierung. Hauptschwierigkeit ist jedoch der sehr starke Wind und die daraus folgenden extremen Minustemperaturen. Wie weit man zum Krater aufsteigen kann, hängt von der Aktivität des Vulkans und den aktuellen Windverhältnissen ab. Im Gipfelbereich treten überall giftige Gase aus, besonders markant am Hauptkrater. Die mächtige Wolke aus Schwefeldioxid schaut fotogen aus, ist aber alles andere als harmlos.

Lawinengefahr: gering

Exposition: Nordost, Nord, West, kurz auch Süd

Aufstiegszeit: 3 bis 3,5 Stunden

Tourdaten: Höhendifferenz: 1000 Höhenmeter (ab Bergstation Tellerlift); Distanz: rund 13,5 km (Aufstieg rund 5 km ab Bergstation Tellerlift)

Beste Jahreszeit: Januar bis April

Stützpunkt: Auf Tour keine Einkehrmöglichkeit. Am Ausgangspunkt bei der Talstation mehrere Bars.

Hinweis: 1. Derzeit (Frühjahr 2017) konzentrieren sich die vulkanischen Aktivitäten auf den Südostkrater, so dass etwa ein Anstieg und eine Abfahrt über die Nordostseite gut möglich sind. Aktuelle Infos und Gefahrenhinweise
2. Offiziell darf die Gipfelzone aus Sicherheitsgründen nur mit Bergführer betreten werden. Eine diesbezügliche Kontrolle fand aber zumindest während unserer Recherche nicht statt.

Ausrüstung: Als Ergänzung zur normalen Skitourenausrüstung können bei eisigen Verhältnissen Steigeisen sehr hilfreich sein.

Tipp: Einen lokalen Bergführer, aktuelle Informationen sowie eine Unterkunft bekommt man bei Etna Trekking (www.etnatrekking.com), Telefon +39/368/663453. Die Kontaktperson Lara Mansfeld spricht deutsch. Übernachtungstipp: Il Nido dell'Etna in Linguaglossa.

Bergbahn: Infos zum Ätna-Skigebiet.

Karte: Am besten online über alpenkarte.eu, dort kann man sich auch den GPS-Track anzeigen lassen.

Autor: Stefan Herbke

Wetter

Die aktuelle Wettervorhersage zur Tour von wetter.com für die nächsten 2 Tage. Sofern für das Zielgebiet keine Wetterdaten vorliegen, werden die Werte des nächstgelegenen Ortes ausgegeben.

Linguaglossa
Vorhersage für Sa, 19.08.2017
Sa, 19.08.2017 sonnig
22 / 29 oC
sonnig
Niederschl.: 20 % Wind: 11 km/h NW
Linguaglossa
Vorhersage für So, 20.08.2017
So, 20.08.2017 sonnig
22 / 29 oC
sonnig
Niederschl.: 20 % Wind: 11 km/h NO
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

GPS Daten zum Download

Hier können Sie sich die Route als GPS-Track im GPX-Austausch-Format (GPX-Exchange) herunterladen. Die Nutzung der Daten ist nur für den privaten Gebrauch und auf eigene Gefahr erlaubt. Eine Weitergabe oder die Veröffentlichung der Daten ist nicht gestattet.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

Video

Hier finden Sie kurze Video-Sequenzen wie zum Beispiel einen Panorama-Schwenk.

 
 

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    Wie die meisten Hahnenfußgewächse braucht der Alpen-Hahnenfuß eine lange Schneebedeckung, da er seine Laubblätter schon unter Schneedecke und entwickelt hat, um gleich nach Ausapern mit der Photosynthese zu beginnen.

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Bild des Monats

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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Frühlingsradln bei Tremosine

Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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Schneerosenblüte am Gamskogel

Benutzer: Bergfreund

Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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