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Große Arnspitze (2196 m) über Achterköpfe 

Die Arnspitzgruppe ist ein freistehender Kamm und entsprechend beeindruckend ist das Panorama bei der Überschreitung der Achterköpfe zur Großen Arnspitze. Da kommt man schnell ins Schwärmen! Für geübte und trittsichere Berggeher ist die Tour ein Genuß ohne Schwierigkeiten.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Wetterstein | Mittenwald

Tourensteckbrief Große Arnspitze über die Achterköpfe

Anfahrt: A95 München-Garmisch-Partenkirchen bis zum Autobahnende und weiter auf der B2 über Oberau nach Garmisch-Partenkirchen. Weiter auf der B2 Richtung Mittenwald/Scharnitz bis Mittenwald. Bei Mittenwald Süd verläßt man die Bundesstraße und fährt in den Ort hinein. Jedoch schon nach etwa 100m geht es links über eine Isar-Brücke (Hinweisschild „Gletscherschliff / Tennis- Squash-Halle“) und an der Sportanlage „Isararena“ vorbei zu einem gebührenpflichtigen Parkplatz (3 Euro / Tag - Stand 2007) am Ende der öffentlichen Straße gegenüber eines Fußballplatzes.
Öffentliche Verkehrsmittel: Station Mittenwald an der Bahnverbindung Garmisch – Innsbruck.

Ausgangspunkt: Gebührenpflichtiger Parkplatz bei der Sportanlage von Mittenwald (912m) am südlichen Ortsrand.

Route: Auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Kiesstraße wandert man nur ein ganz kurzes Stück hinein, dann (Schild „Gasthaus Gletscherschliff / Arnspitze) biegt man rechts ab und geht auf breitem Weg zum Bergfuß. Der breite, jedoch steile Weg trifft alsbald auf eine Forststraße. Hier – im Scheitelpunkt der Kehre – nach links auf einen Pfad. Diesem folgt man steil und an manchen Stellen auch etwas ausgesetzt durch den Bergwald hinauf. Hat man die Jagdhütte erreicht, ist es nicht mehr weit zur Riedbergscharte (1454m), wo der Weg aus dem Leutascher Tal heraufkommt. Nun folgt die Route in etwa dem Grenzverlauf entlang des Kammes. Über einen gut markierten Steig erreicht man zunehmend freies und karges Gelände und damit den Riedkopf (1860m). Man überschreitet die Achterköpfe und hat dabei großartige Ausblicke. Den höchsten Gipfel der Achterköpfe erklimmt man allerdings nicht mehr, denn hier beginnt bereits die Querung durchs Schrofengelände, unter der Großen Arnspitze hindurch und hinüber zur Arnspitzhütte (2003m / nur Notunterkunft, nicht bewirtschaftet, jedoch immer geöffnet). Kurz vorher passiert man die Abzweigung nach Scharnitz. Bei der Hütte rechts in einen grünen Sattel im Südostgrat und hier wiederum rechts auf dem breiten Kamm über Schrofen, Geröll und ein paar Felsen zum höchsten Punkt (2196m). Wer dann noch zum Kreuz will (nicht am höchsten Punkt), muß recht ausgesetzt in eine Scharte absteigen und das nächste Köpferl erklimmen.

Abstieg: Neben dem Aufstieg kann man auch recht interessant über die Hassellahne absteigen. Aus Haftungsgründen weisen wir jedoch darauf hin, daß dieser nach wie vor begangene Weg von der zuständigen Alpenvereinssektion nicht mehr instand gehalten wird, also auch nicht mehr markiert ist. Eine Begehung geschieht auf eigene Gefahr. Dazu steigt man bis zur erwähnten Abzweigung nach Scharnitz ab. Rechts hinunter Richtung Scharnitz und auf dem Steig bis in eine Höhe von 1520m. Hier (die Stelle ist nicht beschildert oder markiert! Ein Höhenmesser ist also recht hilfreich. Stand 2003) verengt sich die Mulde. Man verläßt den Weg nach links und steigt direkt in die enge Rinne ein. Durch sie über Geröll hinunter bis kurz vor einem Abbruch ein Pfad nach rechts in den Wald hineinführt. In Serpentinen abwärts und nach links hinaus zur Kiesstraße, der man ca. 30min nach links zum Ausgangspunkt folgt.
Abstiegsalternative: Man steigt weiter ab bis Scharnitz und fährt mit der Bahn zurück nach Mittenwald.

Charakter / Schwierigkeit: Leichte Bergtour, ohne technische Schwierigkeiten. Auf Pfaden und Steigen sind jedoch schon steile Passagen zu bewältigen. Für wirklich trittsichere und bergerfahrene Wanderer ist die Tour also durchaus geeignet. Beim beschriebenen Abstieg über die Hassellahne braucht es allerdings etwas Orientierungssinn, damit man die Abzweigung findet. Während der Überschreitung der Achterköpfe und am Gipfel darf man ein wirklich großes Panorama genießen. Besonders erwähnenswert ist der Einblick ins Wettersteinmassiv, ins Karwendel und zum Lisenser Fernerkogel.

Gehzeit: Aufstieg: 4 Stunden; Abstieg: 2,5 Stunden

Tourdaten: Höhendifferenz: 1300 Höhenmeter; Distanz: 6,2 km (Aufstieg über Achterköpfe)

Beste Jahreszeit: Ende Juni bis Oktober

Stützpunkt: Die Arnspitzhütte ist eine Notunterkunft. Das kleine, gut gepflegte Hütterl ist nie versperrt, aber auch nie bewirtschaftet. Da es hier nur Wasser aus der Regentonne gibt, empfiehlt es sich genug Getränke selbst mitzunehmen.

Info: Der Arnspitzkamm ist ein freistehender, kleiner Gebirgszug, gehört aber aus geologischer Sicht zum Wettersteingebirge.

Karte: Kompass Blatt 5, Wettersteingebirge / Zugspitzgebiet, 1:50.000. Oder UK L30, Karwendelgebirge vom Bayerischen Landesvermessungsamt, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

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Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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