Touren

Wörner (2476 m)

Für geübte Alpinisten stellt der Wörner ein großartiges Ziel mit einer prächtigen Rundumsicht dar. Bis zum Wörnersattel ist es eine Wanderung, ab dort leichte Kletterei im Schwierigkeitsgrad I. bis II.. Beim Anstieg über die Fereinalm leistet das Mountainbike gute Dienste.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Karwendel | Mittenwald

Tourensteckbrief Wörner

Anfahrt: Über die A95 München – Garmisch und die B 2 in Richtung Mittenwald. Kurz vor der Abfahrt Mittenwald-Nord befindet sich, zwischen zwei Brücken, linkerhand (östlich) ein Abzweig mit Parkmöglichkeiten an der Seinsalm.

Ausgangspunkt: Parkplatz Seinsalm (890 m) bei Mittenwald.

Route: Auf der Almfahrstraße bis zum Sattel knapp einen Kilometer vor der Fereinalm; am linken Wegrand befinden sich eine Bank und ein Marterl. Hier zweigt nach rechts der Pfad zum Wörnersattel ab: Zunächst geht es eben durch den Wald, dann wird ein (im Sommer meist ausgetrocknetes) Bachbett durchquert, in steiler werdenden Serpentinen schlängelt sich der Pfad – am Ende in typischem Karwendelschotter – hinauf zum Wörnersattel (hierhin gelangt man alternativ auch über die Hochlandhütte; Zustieg dorthin über die Dammkar-Almstraße bis zur Materialseilbahn, kurz danach knickt links der Steig zur Hochlandhütte ab; der Ausgangspunkt/Parkplatz befindet sich in diesem Fall etwa zwei Kilometer weiter südlich).
Direkt am Wörnersattel beginnt der ernstere Teil der Tour. Die Route bleibt stets knapp rechts des Nordwestgrats, immer wieder geht es auf ausgetretenem Pfad oder Steigspuren (anfangs auf mit Steinen durchsetzten Grashängen, später nur noch auf Fels) ein Stück in die Westflanke hinein und wieder zurück zum Grat. Steinmandl und viele rote Punkte erleichtern die Orientierung. In knapp 2300 Metern Höhe beginnt an einem ausgeprägten Band eine Querung nach rechts, die kurzzeitig abwärts verläuft. Etwa fünf Minuten lang werden mehrere Schuttreißen überquert, dann weisen an einer markanten, kaminähnlichen Rinne – ungefähr in der Gipfelfalllinie – rote Pfeile die Richtung: links steil empor. Die bis in den Sommer mit Schnee gefüllte Rinne wird schon nach wenigen Metern rechts umgangen (Achtung, an dieser Stelle gut auf Markierungen achten!). In leichtem Fels (Kletterschwierigkeit meist I, selten II) nun direkt bergauf und am Ende – man sieht nun das Gipfelkreuz – diagonal nach links zu diesem hinauf.

Abstieg: Auf der Anstiegsroute.

Bike: Bike & HIke - Bis zur Fereinalm kann man auch mit dem Mountainbike fahren.

Charakter / Schwierigkeit: Großartige Tour mit alpinem Charakter, die ab dem Wörnersattel absolute Trittsicherheit und Kletterkönnen im Schwierigkeitsgrad I bis II verlangt. Besonders im Abstieg gilt es aufzupassen, möglichst keinen Steinschlag auszulösen (Helm empfehlenswert) sowie im obersten Teil nicht die Orientierung zu verlieren – unverhofft landet man in der kaminartigen Rinne, die zwar wieder zurück zur Querung führt, klettertechnisch aber schwieriger ist. Sinnvoll ist der Einsatz eines Mountainbikes auf der Almfahrstraße im Seinsbachtal (oder, wer über die Hochlandhütte ansteigt, bis zur Materialseilbahn der Dammkarhütte).

Gehzeit: Aufstieg: 5 Stunden (3 Stunden zum Wörnersattel, weitere 2 Stunden zum Gipfel), Abstieg: 3,5 Stunden.

Tourdaten: 1580 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Ende Juni bis Anfang Oktober

Stützpunkt: 1. Fereinalm (1394 m, bewirtschaftet von Juni bis September).
2. Hochlandhütte des DAV (1624 m, bewirtschaftet Anfang Juni bis Mitte Oktober, 35 Matratzenlager, Hüttentelefon +49 / (0)174 / 989786).

Karte: Alpenvereinskarte Blatt Nr. 5/1 (Karwendelgebirge West, 1:25.000); Kompass-Karte 26 (Karwendelgebirge, 1:50.000)

Autor: Martin Becker

Wetter

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Mittenwald
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Do, 19.10.2017 sonnig
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Mittenwald
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Karte

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Galerie

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