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Villandererberg (2509 m)

Die Villanderer Alm - oberhalb von Klausen im Eisacktal - ist bekannt als idyllischer Fleck Südtirols. Und so wird diese einfach Wanderung charakterisiert durch das sanft anmutende Weideland mit Traumblick auf die Dolomiten. Der Gipfel fordert nicht den Bergsteiger, sondern freut sich über den Besuch von Genusswanderern und Familien mit etwas Ausdauer.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Trentino-Alto Adige | Sarntaler Alpen | Klausen im Eisacktal

Tourensteckbrief Villandererberg

Anfahrt: Über die Brennerautobahn A 22 oder die Bundesstraße bis Klausen. Am Südende des Ortes geht es rechts (ausgeschildert) über eine Bergstraße nach Villanders. Weiter Richtung Barbian / Gasser Hütte. Die Abzweigung nach Barbian lässt man jedoch links liegen und fährt noch einige Kilometer bergan bis zum gebührenpflichtigen Großparkplatz (3 Euro/Tag – Stand 2005) bei der Gasser Hütte auf der Villanderer Alm.

Ausgangspunkt: Gasser Hütte (1744 m) auf der Villanderer Alm, im Eisacktal.

Route: Beim oberen Ende des Großparklatzes (also kurz unterhalb des Gasthofes) beginnen links die ausgeschilderten Wege. Auf dem Wanderweg zur Moar in Plun Alm. Dann auf der breiten Almstraße an der bewirtschafteten Hütte vorbei Richtung Gasteiger Sattel. Unter ihm – bei einem Marterl - verlässt man die Straße und zweigt rechts auf einen Pfad ab. Er kürzt die Straße zum Gasteiger Sattel (2057m) ab. Oben angelangt, folgt man der Beschilderung zum Villandererberg auf einem Pfad nach rechts. Auf dem blau-weiß markierten Weg leicht abwärts; die Abzweigung zur Sarner Scharte lässt man links liegen. Nach einem Gatter darf man die Abzweigung nach rechts nicht übersehen. Über die Wiese geht es entlang blau-weißer (und rot weiß roter) Markierungen. Der Pfad folgt immer einem gestuften Rücken meist sanft empor. Dabei wird die Aussicht auf die Dolomiten im großartiger. An der Abzweigung zum Toten Kirchl geradeaus weiter. Kurz unter Gipfel wandert man in eine Scharte hinein und steigt auf der anderen Seite entlang von Felsen hinauf zum Gipfel.

Abstieg: Zurück bis zur Abzweigung zum Toten Kirchl. Hier nun links (im Abstiegssinn) auf einem steileren Steig zum Toten See. Bei der Abzweigung kurz oberhalb des Sees rechts hinunter zum See und an ihm vorbei zum Toten Kirchl. Nun auf dem ausgeschilderten Weg, an der Pfroderalm vorbei, zum Moar in Plun und zur Gasser Hütte.

Charakter / Schwierigkeit: Leichte Wanderung ohne technische Schwierigkeiten über Almstraßen und markierte Pfade. Die Route führt großteils über sanfte Anstiege und zieht sich deshalb etwas in die Länge. Das Almgelände hat aber seinen besonderen Reiz (insbesondere im Frühjahr und im Herbst). Die fantastische Dolomiten-Kulisse bildet dazu einen unvergesslichen Kontrast. Steil ist allein der kurze Abstieg zum Toten See; hier ist ein Minimum an Trittsicherheit angenehm.

Gehzeit: Aufstieg: 2,5 bis 3 Stunden; Abstieg: 2 Stunden

Tourdaten: 770 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Mai bis November (bei geeigneter Schneelage kann die Tour über die Aufstiegsroute auch als Winterwanderung unternommen werden. Auch als Schneeschuhtour geeignet.)

Stützpunkt: 1. Berggasthof Gasser Hütte (1744m) am Ausgangspunkt, geöffnet vom 26. Dezember bis zum Sonntag nach Ostern und von 1. Mai bis 10. November. Übernachtung möglich. Telefon: 0039 / 0472 / 84 35 10.
2. Berggasthof Moar in Plun Alm (1860m), geöffnet während der Wandersaison.
3. Pfroderalm, Jausenstation, geöffnet vonAnfang Juni bis Ende September.

Karte: Kompass Blatt 56, Brixen, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Klausen im Eisacktal
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Klausen im Eisacktal
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Do, 27.07.2017 wolkig
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Galerie

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