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Falzerkopf (1968 m) - Steinmandl (1982 m) - Schwarzwasserrunde 

Eine herrliche, unschwierige Skitouren-Runde mit hohem landschaftlichem Reiz, zwei schönen 300 Hm-Abfahrten, zwei Gipfeln und zwei wunderbaren Einkehrmöglichkeiten. Die Runde im Scharzwassertal lässt sich auch noch erweitern, doch wer schon im Tal startet (und nicht oben auf der Hütte), dem wird die 21 km lange Route auch so genügen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Vorarlberg | Allgäuer Alpen | Kleinwalsertal

Tourensteckbrief Falzer Kopf - Steinmandl

Anfahrt: Auf der B 19 über Sonthofen nach Oberstdorf. Beim Kreisverkehr unmittelbar vor Oberstdorf nach rechts ins Kleinwalsertal nach Riezlern. An der Kanzelwandbahn vorbei und nach der bald folgenden Breitachbrücke rechts zu den Ifen-Bergbahnen. Die ausgewiesenen Tourengeher-Parkplätze findet man schon gut 500 m vor der Auenhütte.

Ausgangspunkt: Tourengeher-Parkplatz (1250 m) kurz vor der Auenhütte (1273 m - bei der Ifenbergbahn) im Kleinwalsertal

Route: Auch oben von der Auenhütte führt ein beschilderter Wanderweg ins Schwarzwassertal. Wer aber unten am Tourengeher-Parkplatz startet, wandert etwa 200 m parallel zur Straße empor und findet dann links eine Brücke und damit den Beginn des Wanderweges. Ihm folgt man (er stößt nach kurzer Zeit mit der Route von der Auenhütte zusammen) - an der Ebene, der Melköde (1346 m) vorbei – bis hinauf zur Schwarzwasserhütte (1620 m). Hinter der Hütte nach Nordwesten an der Zollhütte vorbei und unterm Kammrücken des Steinmandl zum Gerachsattel (1752 m) mit Kreuz. (Sollte die Flanke des Steinmandl lawinengefährlich sein, darf man auch auf die rechte Seite des Grabens wechseln um dort zum Gerachsattel aufzusteigen; man sollte aber dabei nicht in die Schutzzone eindringen – siehe Beschilderung.)

Am Gerachsattel werden die Felle abgezogen und man fährt 100 Hm nach Westen in eine wunderschöne Ebene hinunter. Nun flach 700 m in südwestlicher Grundrichtung auf eine nordostseitig ausgerichtete schmale Rinne zu. Über diese in mittlerer Steilheit (bis ca. 35 Grad) hinauf zum Neuhornbachjoch (1820 m). Hier nach rechts (Westen) und über den Grat zum Falzer Kopf (1968 m); einer Steilstufe kann man dabei auch nach links in den Hang ausweichen. Es folgen herrliche Hänge hinunter nach Süden zur Neuhornbachhütte (1650 m). Dabei kann man sowohl links (östlich) wie auch rechts (westlich) vom Gipfel abfahren. Wählt man die westliche Variante, sollte man entweder rechtzeitig (ca. 1750 m) nach links queren, oder man fährt bis zur Forststraße bei der Falzalpe ab, muss aber dann auf ihr einige hundert Meter nach Osten zur Hütte schieben.

Von der Neuhornbachhütte auf der meist präparierten Almstraße nach Osten hinunter und über eine Kurve zu den Hütten der Neuhornbachalpe (1630 m) mit Wegweiser. Hier fellt man wieder an, verlässt die Straße nach links oben und folgt dem Sommerweg um einen breiten Geländerücken herum; nach Nordosten geht es dann in den Kessel von Kreuzmandl und Steinmandl. Oft wird hier die steile Flanke des Kreuzmandl nach Norden gequert, doch sicherer ist es durch die flache Senke nach Norden anzusteigen. Wenn das Gelände auf ca. 1900 m wieder merklich aufsteilt, weicht man nach rechts aus und kann mit etwas geschickter Spurwahl den von weitem sichtbaren Gipfel des Steinmandl über sanftes Gelände erreichen.

Vom Gipfelkreuz des Steinmandl steigt man einige wenige Meter über den Grat nach Nordosten ab und fährt dann nach rechts in die herrliche, ostseitige Mulde ein. Über diese hinunter zur Hütte der Schwarzwasseralpe, und die Richtung beibehaltend bis man (kurz unterhalb der Schwarzwasserhütte) auf den gespurten Weg zur Schwarzwasserhütte trifft. Auf ihm zurück zum Ausgangspunkt.

Alternative: Wer genügend Kondition hat, oder auch erst bei der Schwarzwasserhütte startet, kann z. B. den Hählekopf am Anfang der Runde, und das Grünhorn am Ende der Runde noch mit anhängen.

Charakter / Schwierigkeit: Wunderschöne, maximal mittelschwere Rundtour; vom Tal aus aber konditionell anspruchsvoll. Überwiegend leichtes Skitourengelände, einzig der Gratanstieg zum Falzer Kopf führt über kurze, recht steile Absätze. Die Abfahrten von den beiden Gipfeln sind mit ca. 300 Hm nicht gerade lang, aber dafür sehr schön.

Lawinengefahr: mittel (Gefahrenstellen unter dem Neuhornbachjoch, unterm Falzer Kopf und bei der Einfahrt in die Ostmulde des Steinmandl)

Exposition: fast alle; Süd und Ost sind abfahrtsrelevant

Aufstiegszeit: 2 Stunden bis Gerachsattel, 1 Stunde zum Falzer Kopf, 1 Stunde zum Steinmandl. Für die Runde sollte man neben der Aufstiegszeit von ca. 4 Stunden noch Zeit für An- und Abfellen, Pausen, Abfahrt und am Ende Schiebestrecken bei der Talabfahrt einkalkulieren. Insg. 6 bis 7 Stunden sind nicht zu knapp gerechnet.

Tourdaten: Insg. ca. 1200 Höhenmeter; 500 Gerachsattel, 300 Hm zum Falzer Kopf, 350 Hm zum Steinmandl; Distanz: 21 km auf der gesamten Runde!

Beste Jahreszeit: Frühwinter bis Anfang April

Stützpunkt: 1. Scharzwasserhütte der DAV Sektion Schwaben. Geöffnet von Ende Dezember bis Anfang April. 80 Übernachtungsplätze. Telefon: +43/(0)5517/30210. Tel. Tal: +43/(0)5333/5582 (während der nicht bewirtschafteten Zeit).
2. Neuhornbachhütte (1650 m), geöffnet von Ende Dezember bis etwas Ostern. 60 Übernachtungsplätze (Zimmer, Lager). Die Hütte ist privat und bietet einiges an Komfort, z. B. Gepäcktransport, Duschen oder auch Sauna! Telefon: +43/(0)664/53 67 595.

Karte: Vom Bayerischen Landesvermessungsamt „Allgäuer Alpen“, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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