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Schafreiter (2101 m) - von der Oswaldhütte 

Egal ob Schafreuter oder Schafreiter genannt, für Augenmenschen ist auf dieser Tour der Tisch reich gedeckt mit feinen Gebirgsansichten. Die Route über den schmalen Gipfelkamm hinunter zur Tölzer Hütte ist ein großartiges Bergerlebnis. Und wer Tiefblicke liebt, wird rund um den Gipfel reich belohnt. Nur alpine Fastfood-Konsumenten sind hier fehl am Platze, denn die Tour ist relativ lang.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Karwendel | Vorderriß

Tourensteckbrief Schafreiter

Anfahrt: Von Norden auf der B13 über Lenggries zum Sylvensteinstausee. Weiterfahrt über Vorderriß Richtung Hinterriß. Kurz nach der Oswaldhütte kommt links eine Garage, dann ein Bachgraben und danach ein Parkplatz (am Beginn einer Forststraße).
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der BOB bis Bahnhof Lenggries und mit dem Bergsteigerbus  (RVO 9569) bis Haltestelle Oswaldhütte, Info: www.bayerischeoberlandbahn.de und www.rvo-bus.de

Ausgangspunkt: Parkplatz im Rißtal (850 m) ca. 150 m südlich der Oswaldhütte

Route: Man geht vom Parkplatz ein paar Schritte zurück zur kleinen Garage. Zwischen dieser Garage und einem Bachgraben beginnt ein schmaler Weg (Achtung, keine Markierung und kein Schild!). Der Weg zieht kurz entlang am Bachgraben aufwärts (Südosten) und dann nach links über einen Grashang bergauf. Nun geht’s in östlicher Grundrichtung auf teilweise schwach ausgeprägtem Weg in Serpentinen empor. Die Route folgt bald verblassten Markierungspunkten durch lichten Wald und über Waldwiesen in wechselnder Steilheit. Trittspuren führen über einen schrofigen Grashang hinweg. Dann geht man durch ein wackeliges Eisentor und erspäht dort an einem Baum einen Bildstock. Man passiert einen verträumten Wasserfall und erreicht nach ca. 1,5 Stunden einen Wiesensattel (Moosenalm). Hier hält man sich rechts (Südosten) und wandert über eine hügelige, steinige Wiese (rote Punkte). Das Wegerl führt ein wenig bergab in eine Wiesensenke mit Schilderbaum (in Sichtweite: das Ende einer Forststraße mit Wendeplatz für die Almbauern der Moosenalm). Nun dreht man nach links (Ww. Schafreiter, Tölzer Hütte) und kommt gleich zum nächsten Schild am Fuße des latschenbewachsenen Kälberecks. Hier wendet man sich nach rechts (Ww. Schafreuter Tölzer Hütte, 237)   und gelangt auf einem Wiesenstück zur nächsten Verzweigung. Jetzt links (Ww. Schafreuter 1 ¼ h) bergauf zum Latschenrücken. Zunächst zieht der Weg durch eine Latschengasse nahe der Hangkante entlang, dann wandert man über einen breiten Grasrücken zum Vorgipfel. Dort geht es nach links über einen schmalen schrofigen Wiesenkamm zum Gipfelkreuz.

Abstieg: Am Gipfel weist eine rotweiße Markierung den Abstieg nach Südosten. In engen Kehren steigt man auf schmalem Weg steil abwärts. Bald geht’s am Drahtseil über ein paar Felsbrocken hinab. Dann führt ein schottriger, schmaler Weg mäßig steil in der Südostflanke hinunter. Hinter einer Kurve stößt man auf einem Plateau auf originelle Steinmänner aller Größen. Der teils grobsteinige und plattige Weg führt danach einen Latschenrücken hinunter zur Tölzer Hütte. Dort am Schilderbaum (Ww. Moosenalm) hält man sich rechts. Nun also unterhalb der Hütte entlang nach Westen. Man quert zunächst leicht bergab über grasige Geröllfelder in der Südflanke. Bald geht es kurz bergauf (Ww. Moosenalm) zu einem Joch. Ein undeutlicher Weg verläuft über weite Wiesen nach rechts (Nordwesten) zuerst flach dahin, dann leicht abwärts. (Dabei die roten Punkte beachten und nicht einigen Spuren nach oben in die Latschen folgen!) Nach der beschilderten Landesgrenze quert man einen latschenbestandenen, welligen Wiesengraben und mündet wieder in die Aufstiegsroute (am Fuße des Kälberecks). Auf bekannter Route geht es jetzt hin zur Forststraße (Wendeplatz der Moosenalm). Diese Forststraße bringt einen in langen Kehren zum Ausgangspunkt zurück.

Charakter / Schwierigkeit: Anspruchsvolle Bergwanderung, die im Gipfelbereich Trittsicherheit und insgesamt etwas Orientierungssinn erfordert. Diese schöne Route ist zwar etwas länger als die anderen An- und Abstiege aus dem Rißtal, aber dafür ist sie weniger frequentiert. Und das 360° Panorama ist einfach unschlagbar. Der einstmals klassische Aufstieg zum Wiesensattel über der Moosenalm ist sparsam markiert und verläuft kurzzeitig nur auf Trittspuren. Ebenso der Abstieg von der Tölzer Hütte bis zur Moosenalm. Orientierungssinn ist daher erforderlich. Hilfreich erweist sich eine Karte und/oder GPS-Gerät. Im gesamten Gipfelbereich ist absolute Trittsicherheit und etwas Schwindelfreiheit nötig. Der Anfang des Abstiegs ist drahtseilversichert.

Gehzeit: Aufstieg: ca. 3,5 Stunden, Abstieg: ca. 3 Stunden

Tourdaten: 1320 Höhenmeter (inkl. Gegenanstiege); Distanz: Aufstiegsroute: 4,5 km, Abstiegsroute: 8,5 km, insgesamt 13 km

Beste Jahreszeit: Ende Mai bis zum ersten Schneefall

Stützpunkt: Tölzer Hütte (1835 m), AV-Hütte, geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober, 73 Übernachtungsplätze im Lager oder Zimmerlager; Tel: 0043/(0)664/1801790.

Karte: AV-Karte Karwendelgebirge Nord Schafreiter, BY12, 1:25.000 und Topografische Karte vom Bayerischen Landesvermessungsamt (Karwendel). Zum Karten-Shop...

Autor: Doris & Thomas Neumayr

Wetter

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Vorderriß
Vorhersage für Do, 19.10.2017
Do, 19.10.2017 sonnig
8 / 15 oC
sonnig
Niederschl.: 0 % Wind: 7 km/h S
Vorderriß
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Fr, 20.10.2017 sonnig
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Niederschl.: 0 % Wind: 6 km/h S
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

GPS Daten zum Download

Hier können Sie sich die Route als GPS-Track im GPX-Austausch-Format (GPX-Exchange) herunterladen. Die Nutzung der Daten ist nur für den privaten Gebrauch und auf eigene Gefahr erlaubt. Eine Weitergabe oder die Veröffentlichung der Daten ist nicht gestattet.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

Aktuelles aus dem Bergjournal

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  • GEWINNSPIEL - Berghaus Extrem Micro Down Jacket

    Gewinne ein EXTREM MICRO DOWN JACKET von Berghaus. Mitmachen ist ganz einfach du musst nur die Produktinfos lesen und eine Frage zu dieser tollen Jacke beantworten. Die super leichte Daunenjacke gibt es übrigens für Herren und für Damen.

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    Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden deutschlandweit rund 2,8 Milliarden Coffee to go-Becher pro Jahr verbraucht. Eine enorme Belastung in Sachen Klima, Ressourcen und Müll. Dabei geht es auch ganz anders. Zum Beispiel mit einem schicken, funktionellen und hygienischen Becher von Hydro Flask.

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    Die Jungs von Lowe Alpine brauchten eine bessere Ausrüstung für ihre Abenteuer – also haben sie sich eine gemacht. Eine Bergsteiger-verrrückte Familie schreibt Alpingeschichte und setzt Zeichen am Outdoormarkt. Die Story zum 50. Firmenjubiläum von Lowe Alpine.

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    Seit mittlerweile 17 Jahren bringt die E.O.F.T. die besten Abenteuer- und Outdoorfilme auf die große Leinwand und erhellt damit die „dunkle Jahreszeit“.

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    Die verschiedenen volkstümlichen Namen wie Alpen-Bergminze, Bergbasilie, Wilder Ysop und Steinpolei verraten, dass der Steinquendel eine in den Bergen weithin bekannte Würzpflanze mit aromatisch-scharfem Geschmack ist.

Bild des Monats

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Sonnentanz

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Frühlingsradln bei Tremosine

Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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