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Rabenkopf (1559 m) - durch die Rappinschlucht 

Eine Bergwanderung für konditionsstarke Romantiker! Denn die malerische, abwechslungsreiche Route durch die Rappinschlucht zieht sich ganz schön in die Länge. Man hat also ein wenig Zeit zum Träumen während man auf den kleinen, aber aussichtsreichen Vorberg steigt.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Bayerische Voralpen | Jachenau

Tourensteckbrief Rabenkopf - Rappinschlucht

Anfahrt: Anfahrt: Über Bad Tölz nach Lenggries. Man bleibt auf der großen Bundesstraße (B13) bis man auf Höhe des Ortsteiles Wegscheid nach links in die Jachenau abbiegt (großes Schild). Auf einer Brücke geht es über die Bundesstraße und die Isar. Dann hinein in die Jachenau bis zum Ort Jachenau. Vor der Sparkasse rechts zum gebührenpflichtigen Parkplatz Schützenhaus (2 Euro /  Tag - Stand 2013) unterhalb der Kirche. (Aus dem Raum Garmisch kann man auch alternativ über den Walchensee und über die Mautstraße am Südende des Sees nach Jachenau fahren.)

Ausgangspunkt: Jachenau (790m), gebührenpflichtiger Parkplatz Schützenhaus (2 Euro /  Tag - Stand 2013) rechts unterhalb der Kirche.

Route: Im hinteren Drittel des Parkplatzes findet man rechts einen Wegweiser (Rabenkopf), der einen nach rechts auf einem Brückerl über den Bach führt. Sofort wird es wildromantisch, geht es doch auf einem kleinen, schattigen Weg oberhalb des tief eingeschnittenen Baches entlang. Dann trifft man auf eine Forststraße und folgt ihr nach rechts Richtung Benediktenwand. Gleich dahinter kommt eine Abzweigung nach oben, die läßt man aber links liegen und wandert geradeaus weiter bis zu einer beschilderten Abzweigung (etwas nach einer Hütte). Hier rechts auf dem Wanderweg in den Wald hinein und auf ihm bis zu einem Forstweg. Hier ungefähr einen Kilometer nach links, dann findet man links eine Brücke, ein Marterl und ein Hinweisschild (Rappinschlucht). Auf der Brücke über den Bach und auf einem kleinen Pfad durch den Wald. Dann geht es etwas luftig aber völlig unschwierig auf einem Felsenweg mit Tiefblick durch die Schlucht. Nach der Schlucht verzweigt sich der kleine Weg (hier kommt man bei der empfohlenen Runde wieder zurück). Nach rechts oben wandert man durch schönen Mischwald hinauf zur Staffelalm (ca. 1320 m). An der Alm vorbei und auf einem Weg über den grasigen Rücken hinauf zum Gipfel.

Abstieg: 1. Entweder wie Aufstieg.
2. Wir empfehlen allerdings den etwas weiteren, jedoch sehr schönen Abstieg über die Kochler Alm. Dazu geht es zurück bis zur Staffelalm. Direkt bei der Hütte (Ww. 452 Kochel) beginnt ein Steig nach rechts (im Abstiegssinn) und verzweigt sich auch gleich wieder. Nach rechts hinunter. Man quert einige Bachläufe und landet letztendlich an dem beinahe paradiesisch anmutenden Wiesengelände der Kochler Alm (1182 m). Hier folgt man nicht dem Wegweiser "483/Jachenau", sondern geht weglos über die Wiese hinunter, an den Hütten vorbei, zum Waldrand, wo man wieder einen Steig findet (markantes Schild: Radfahren verboten, blaue Markierungen). Kurz steil hinunter an zwei wunderschönen Wasserfällen vorbei. Jetzt gibt es keinen eindeutigen Weg mehr. Die Orientierung ist aber dennoch ganz einfach, denn man wandert am besten immer entlang des Baches abwärts. (Dies erscheint uns die beste Lösung, auch wenn einen ein irreführender blauer Pfeil in den Hang leiten möchte.) Kurz hinter der Rappinalm (990 m) trifft man dann auf den Anstiegsweg.

Bike: Bike & Hike - Die Mountainbikestrecke zur Staffelalm beginnt bereits ca. 300 Meter vor dem hier erwähnten Ausgangspunkt (ca. 150 m nach der Volvo Werkstätte). Die Abzweigungen zur Rappinschlucht und Walchenalm läßt man links liegen und bleibt auf dem Wirtschaftsweg bis zur Staffelalm. Dann zu Fuß auf den Gipfel wie beschrieben.

Charakter / Schwierigkeit: Auch wenn der Anstieg durch die Rappinschlucht nur für Geübte empfohlen wird, weist er keinerlei Schwierigkeiten auf (siehe auch Bild 2). Wer aber absolut nicht schwindelfrei ist, sollte hier lieber nicht gehen. Die einfache Bergwanderung führt nur kurze Strecken über Forststraßen, ansonsten geht es über geradezu malerische, kleine Wege. Die Tour weist auch kaum steile Passagen auf, zieht sich dafür aber ganz schön in die Länge. Vom kleinen Gipfel hat man dann einen erstaunlich schönen Ausblick ins Voralpenland, auf den Starnberger- und Kochelsee, sowie ins Karwendel. Eine Tour für konditionsstarke Romantiker!

Gehzeit: Aufstieg: 3 Stunden; Abstieg: 2,5 Stunden.

Tourdaten: 770 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Mai bis in den Spätherbst (Die Tour kann sogar noch bei geringer Schneelage gemacht werden, allerdings dann nicht mehr durch die Rappinschlucht. Bei Schnee und Glätte sollte man weiter auf der Forststraße bleiben und anschließend über die Walchenalm ansteigen.)

Stützpunkt: Die Staffelalm ist während der Weidesaison meistens bewirtschaftet. Hier gibt es Getränke und Käsebrote. Verlassen kann man sich aber nicht darauf!

Karte: Kompass Blatt 182, Isarwinkel, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

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Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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