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Josefstaler Wasserfälle (950 m) 

Eine ideale kleine Spritztour und das im doppelten Sinn, denn bei dieser Rundwanderung spritzt es wirklich! Durch das Josefstal läuft ein munterer Bach, gurgelt vor sich hin und springt dann übermütig über ein paar Felsstufen hinunter, ehe er sich wieder in einigen Gumpen beruhigt. Ein kleines Juwel, ein nettes Naturschauspiel, eine Rundwanderung, die auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet ist. Vor allem an heißen Tagen ist diese Wanderung durch den schattigen Wald und zu den erfrischenden Wasserfällen eine schöne Alternative oder auch eine Ergänzung zu einem Badetag. Wer will kann ja nachher noch in den Schliersee springen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Bayerische Voralpen | Schliersee

Tourensteckbrief Josefstaler Wasserfälle

Anfahrt: A8 - Salzburger Autobahn bis zur Ausfahrt Weyarn (alternativ auch Ausfahrt Irschenberg). Dann nach Miesbach und auf der B307 am Schliersee vorbei Richtung Bayrischzell. Bei Neuhaus biegt man rechts in die Josefstaler Straße ab. Die Tour beginnt dann am Ende der Josefstaler Straße, wo man nur wenige legale Parkplätze findet. Daher empfiehlt es sich in der Regel schon ein paar hundert Meter vorher entlang der Straße zu parken.
Navi-Adresse: Josefstaler Str. 28A, 83727 Schliersee
Öffentliche Verkehrsmittel: Die Tour ist sehr gut mit der BOB (Bayerische Oberlandbahn) erreichbar. Der Bahnhof Fischhausen-Neuhaus liegt in unmittelbarer Nähe des Ausgangspunktes. Tickets & Infos.

Ausgangspunkt: Neuhaus am Schliersee – am Ende der Josefstaler Straße (800 m)

Route: Geradeaus auf der Straße am letzten Haus vorbei zu einer beschilderten Weggabelung, wo bei der Bauernwiese die Asphaltstraße endet. Hier bei der Weggablung schließt sich am Ende die kleine Rundtour. An deren Beginn zweigt man rechts ab zu den ausgeschilderten Josefstaler Wasserfällen. Entlang des Wiesensaumes und eines Holzzaunes geht es in den Wald, wo man auf einem breiten Wanderweg parallel zum Bach bis zum ersten Wasserfall wandert. Es ist der schönste und größte Wasserfall und so sollte man hier ein wenig verweilen, ehe man dann auf einem schmalen Pfad nach links (Ww. Stockeralm / Spitzingsee) und über eine Waldstufe hinaufsteigt, um dann bald wieder parallel zum Bach weiterzuwandern. Der Pfad führt – teilweise über Stock und Stein – an einigen kleineren Wasserfällen und Gumpen vorbei und anschließend hinauf zu einer Wiese. Hier geht es leicht links zu einer Brücke und über diese auf die rechte Hangseite. Ein weiteres Schild weist einem den Weg Richtung Bockerlbahn-Weg und Spitzingsee, dann erreicht man bald über Wiesengelände die unbewirtschaftete Stockeralm (950 m - höchster Punkt der Rundwanderung). Kurz vor der schmucken Almhütte trifft man auf den breiten Wanderweg, dem man nach links folgt und der einen an der Hütte vorbeiführt. Kurz danach dreht der Weg nach links (Norden) ein und führt über fast parkähnliches Gelände flach dahin. Bald trifft man auf die alte Spitzingstraße, auf der es bequem nach Neuhaus zum Ausgangspunkt hinuntergeht.

Charakter / Schwierigkeit: Leichte und kurze Bergwanderung, die stellenweise auch über holprige Pfade führt; hier ist ein Minimum an Trittsicherheit ganz angenehm. Im ersten Teil ist die Route schattig, also auch sehr gut für heiße Tage geeignet. Außerdem sind die kleinen Wasserfälle und Gumpen wirklich ein schönes kleines Naturschauspiel und bieten zudem Gelegenheit zum Planschen. Sehr gut auch als Familientour mit Kindern geeignet. (Aber nicht für Kinderwägen!)

Gehzeit: 1,5 Stunden für die gesamte Rundwanderung

Tourdaten: Höhendifferenz: 150 Höhenmeter; Distanz: 3,5 km (gesamte Runde)

Beste Jahreszeit: Mai bis zum Wintereinbruch - ideal für heiße Sommertage

Stützpunkt: Auf Tour keine Einkehrmöglichkeit. Gasthäuser und Cafés gibt es in Neuhaus und am Schliersee.

Hinweis: Auf älteren Karten ist die alte Schreibweise "Josefsthaler Wasserfälle" verzeichnet. Wir folgen jedoch der Schreibweise wie auf der Beschilderung vor Ort.

Wissenswertes: Infos zur Neuhauser Bockerlbahn, eine Schmalspurbahn, die zwischen 1919 und 1922 dem Abtransport von Holz diente, finden Sie hier. Die Bahn wurde gebaut, weil ein verheerender Föhnsturm im Januar 1919 und zwei nachfolgende Stürme insgesamt 300.000 Bäume im Spitzinggebiet fällten.

Karte: Alpenvereinskarte Blatt BY15, Mangfallgebirge Mitte – Spitzingsee, 1:25.000.
Erhältlich in unserem AV-Karten-Shop.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Karte

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GPS Daten zum Download

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Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

Video

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