Touren

Hoher Sonnblick (3105 m)

Großartige, abwechslungsreiche Skitour auf die Österreichische Wetterwarte. Diese mittelschwere Tour in der Goldberggruppe der Tauern führt in altes Goldgräbergebiet und ist besonders beliebt im Frühjahr. Geschätzt wird vor allem die zügige Abfahrt über 1500 Höhenmeter; bei absolut sicheren Verhältnissen gehen auch noch einige sehr steile Varianten.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skihochtour | Salzburg | Hohe Tauern | Raurisertal

Tourensteckbrief Hoher Sonnblick

Anfahrt: Von Norden auf der A8 nach Salzburg und nach der Grenze weiter auf der A10 (Tauernautobahn) über Hallein bis zur Ausfahrt Bischofshofen. Weiter auf der B 311 Richtung Zell am See und über St. Johann bis Taxenbach. (Hierher auch von Zell am See.) Am Ortsende von Taxenbach biegt man ins Rauriser Tal ein und fährt über Rauris und Wörth bis ins Talende bei Kolm Saigurn. Die letzten Kilometer führen dabei über ein Mautstraße vom Bodenhaus hinauf zum Großraumparkplatz (Lenzanger) bei Kolm Saigurn. Dann geht es 1,5 km (ca. 20 Min.) zu Fuß über die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straße zum Naturfreundehaus Kolm Saigurn.

Ausgangspunkt: Naturfreundehaus Kolm Saigurn (1598m) im Rauriser Tal.

Route: Südlich hinterm Naturfreundehaus findet man eine Tafel bei einem Stein. Hier legt man die Spur, in etwa entlang des Sommerweges, auf den Bergfuß zu. Über die licht bewaldeten Steilstufen und später durch Buschwerk, links unterhalb von einigen Felswänden, geht es an den Barbarafällen vorbei empor. Eine Steilmulde führt einen in freies Gelände. Hier über zwei weitere Steilstufen hinauf. Hält man sich dabei links (Stangenmarkierungen), kommt man an der Neubauhütte vorbei (kleiner Umweg); hält man sich rechts, peilt man die Bergbau-Ruinen an. Dann geht es erst einmal flach Richtung Süden auf einen auffallenden Rücken zu, der sich nach rechts – immer steiler - zum Sonnblick hinaufzieht.

Nun gibt es 3 Möglichkeiten (siehe Bild 3):
(A) Man wandert flach durch eine Mulde, links am auffallenden Rücken vorbei. Hinter ihm dreht die Route nach rechts (also nach Westen ab) und so peilt man in einem Rechtsbogen die erste Steilstufe im Gletscher (Vogelmaier-Ochsenkarkees) an. Hier hinauf und flach weiter bis zur nächsten Stufe. Über sie erreicht man das Firnbecken unterm Gipfel; in einem großen Rechtsbogen auf den Schneegupf mit Observatorium und Zittelhütte zu. (Ist die erste Steilstufe im Gletscher gut eingeschneit, ist dies die einfachste Möglichkeit, jedoch etwas weiter als die folgenden Alternativen.)
(B) (Gängigste Route) Man peilt den Rücken an und steigt über diesen in zunehmender Steilheit (Bild 4) bis etwa 70 Hm unterhalb der kleinen Rojacherhütte (2719m). Also schon bei ca. 2650m quert man links hinaus und erreicht über eine Flachstelle im Hang, mit etwas Höhenverlust den hier flachen Gletscher. Weiter wie oben beschrieben über die Stufe ins Becken, etc.
(C) (Kürzeste und schwierigste Route) Man hält sich durchgehend an den Rücken und steigt entlang des Grates von rechts her ins Becken. Dabei sind steile und ausgesetzte Passagen (vor allem bei der Überwindung einer Felsrippe) zu bewältigen. Siehe Bild 6.

Abfahrt: Über die Aufstiegsroute (A); oder durch eine der Steilrinnen (links im Abfahrtssinn), die sich vom Firnbecken unterm Gipfel zum flachen Gletscher herabziehen (jedoch nur bei absolut sicheren Verhältnissen!)

Charakter / Schwierigkeit: Mittelschwere Skihochtour, die sich vor allem im Frühjahr großer Beliebtheit erfreut. Die bewaldete Steilstufe unter den Barbarafällen (Beginn der Tour) kann bei Hartschnee oder Vereisung eine echte Prüfung darstellen; bei günstigen Verhältnissen ist sie für den Geübten problemlos zu meistern. Ansonsten sind auf der Route (A) und (B) keine Schwierigkeiten zu bewältigen, Steilgelände bis gut 35 Grad gibt es aber auch hier. Die Route (C) ist wegen einer steilen und ausgesetzten Passage deutlich anspruchsvoller. Der Gletscher wird bei günstigen Verhältnissen meist ohne Seil begangen. Tolle, abwechslungsreiche, große Skitour mit schöner Aussicht und einer Hütte am Gipfel.

Lawinengefahr: mittel bis hoch

Exposition: Südost, Nordost und Nord

Aufstiegszeit: 4 Stunden

Tourdaten: 1500 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: März bis Juni (die Tour wird jedoch auch bei sicheren Pulverschneeverhältnissen im Winter begangen)

Stützpunkt: 1. Neubauhütte (2175m) der Naturfreunde, Übernachtung möglich, am Wochenende geöffnet von Mitte April bis Mitte Juni. Von Mitte Juni bis Ende September durchgehend bewirtschaftet. Telefon: 0043 / 6544 / 8181 (Hütte) oder 0043 / 6549 / 7748 (Tal).
2. Zittelhaus (3105m) der ÖAV Sektion Rauris, 80 Übernachtungsplätze, Winterraum offen, zur Skitourenzeit im Frühjahr an Wochenenden meist bewirtschaftet (jedoch keine Übernachtung). Telefon: 0043 / 6544 / 6412.
3. Am Ausgangspunkt kann man im Naturfreundehaus Kolm Saigurn übernachten und einkehren. Gasthofcharakter. Zimmer und Lager. Geöffnet vom 26.Dezember bis 26. Oktober. Telefon: 0043 / 6544 / 8103. Oder Alpengasthof Ammererhof, Telefon: 0043 / 6544 / 8112.

Karte: Kompass Blatt 39, Glocknergruppe, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Raurisertal
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Di, 12.12.2017 leichter Schneefall
-1 / 2 oC
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Niederschl.: 90 % Wind: 7 km/h N
Raurisertal
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Mi, 13.12.2017 leichter Schneefall
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Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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