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Hirschberg (1668 m) 

Den Hirschberg darf man auf keinen Fall geringschätzen. Seiner geringen Höhe zum Trotz, verwöhnt er seine Besteiger mit einer traumhaften Aussicht. Der Tegernsee liegt einem zu Füßen und im Süden leuchten die Gletscherberge. Dieser Münchner Hausberg bietet sich nicht nur für eine schöne und einfache Rundtour, sondern auch für eine Wanderung im Winter an. Ein Klassiker also in den Voralpen!
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Bayerische Voralpen | Kreuth

Tourensteckbrief Hirschberg

Anfahrt: A8 München-Salzburg bis Ausfahrt Holzkirchen, auf B 318 zum Tegernsee, weiter auf B 307 Richtung Achenpaß bis Scharling. Man fährt bis zum Ortsteil Point und biegt kurz hinter dem Ortsschild von Point (unmittelbar nach einer kleinen Brücke) rechts ab. Immer geradeaus bis zum großen Parkplatz der Hirschberglifte.
Achtung! Der Parkplatz ist offiziell gesperrt (möglicherweise aus versicherungsrechtlichen Gründen). Parken auf eigene Gefahr wird aber soweit uns bekannt ist geduldet. Die Kurverwaltung Kreuth empfiehlt als Alternative die Parkmöglichkeit am Hirschbergweg. Dazu fährt man im Ortsteil Oberhof rechts die Straße Richtung Fußballplatz, Ortsteil Enterbach, Schärfen. Nach ca. 1 km befindet sich auf der rechten Seite ein gebührenpflichtiger Parkplatz (3 Euro /Tag - STand 2015). Dann zu Fuß zum hier beschriebenen Ausgangspunkt.

Ausgangspunkt: Parkplatz der Hirschberglifte in Point (769 m).

Route: Der nur anfangs breite Wanderweg beginnt gleich hinter dem Liftstüberl und führt am rechten Rand der Piste hinauf. Oberhalb des zweiten Babyliftes zielt der Weg hinaus auf die Piste und über einen kleinen Wiesenpfad steigt man hinauf bis zu deren Ende. Hier geht es – der Beschilderung folgend – über einen breiten Forstweg entlang der rechten Hangseite. (Alternativ kann man auch noch ein Stück über einen Pfad geradewegs durch den Grund, die sog. Gründ, wandern.) Dann steigt man in einigen Serpentinen hinauf zum wirklich aussichtsreichen Kamm mit den Rauheckalmen (ca. 1480m).

Nach einer kleinen Verschnaufpause wandert man auf einem Steig entlang des Kammes, dann weicht der Weg einem Aufschwung nach rechts aus, wo man anschließend auf den Anstiegsweg vom Hirschberghaus trifft. Nun nach links und in einem großen Rechtsbogen durch Latschen hindurch auf den breiten Rücken des Hirschberges und durch eine Senke, dann über den kurzen Gipfelhang zum großen Holzkreuz mit Bankerl. Eine gigantische Aussicht belohnt hier für die Mühe des Anstieges.

Die Rundtour führt uns zuerst über den Anstiegsweg zurück zur Abzweigung zum Hirschberghaus und zu ihm hinüber. Im Sommer wandert man links, unmittelbar am Haus vorbei und dann über einen Steig in vielen Kehren hinunter zur Hirschlache bei der Talstation des Hüttenliftes. Im Winter (Winterwanderung) wählt man, wegen der Lawinengefahr am Nordhang, den gesicherten Steig über den sogenannten Kratzer (ist deutlich ausgeschildert) hinunter zur Hirschlache! Hier trifft man dann auf den breiten Forstweg (im Winter Rodelbahn), welcher oberhalb der Holzpointalm und durch den Wald nach Scharling hinunter führt. Nun kann man (mit kleinem Gegenanstieg) über das Berggasthaus Café Aibl oben herum, oder auf der Dorfstraße unten herum, von Scharling nach Point zum Ausgangspunkt zurückwandern.

Charakter / Schwierigkeit: Leichte, jedoch lohnende Bergwanderung mit überragender Aussicht und schöner Einkehrmöglichkeit. Die Aussicht reicht vom Münchner Olympiaturm über die Vorberge, dem Rofan und dem Karwendel bis zur Zugspitze. Auch die Tauern, sowie die Hintertuxer Gletscher dürfen bestaunt werden. Als Familientour mit Kindern geeignet. Beliebt auch als Winterwanderung und bei den Schlittenfahrern.

Gehzeit: Aufstieg: 2,5 Stunden; Abstieg: 2 Stunden

Tourdaten: 900 Höhenmeter; ca. 13 km auf der gesamten Rundtour

Stützpunkt: Hirschberghaus (1511m / privat), fast ganzjährig (Betriebsferien von 28.11.11 bis 25.12.11) geöffnet, jedoch Dienstag Ruhetag! Übernachtung im Zimmer und im Lager möglich, insgesamt 46 Plätze. Telefon: 08029 / 465.

Hinweis: Selbstverständlich kann man die Runde auch andersherum machen. Doch wir empfehlen die Tour im Sommer wie beschrieben, weil der Anstieg hier ruhiger ist und der Abstieg so bequemer. Außerdem kann man so nach dem Gipfelsieg in der Hütte einkehren. Als Winterwanderung (siehe unten) ist die Tour nur über das Hirschberghaus zu empfehlen.
Winterwanderung: Von Scharling (nicht von Point aus!) über die Forststraße (im Winter Rodelbahn) durch den Mischwald hinauf zu den Wiesen der Holzpointalm und rechts am Almgelände vorbei. Man wandert – an einer Verzweigung links haltend - auf dem Weg weiter zur Hirschlache (1340m). Hier über den ausgeschilderten und teilweise versicherten Winterweg über den Kratzer zum Hirschberghaus.

Karte: Kompass Blatt 8, Tegernsee / Schliersee / Wendelstein, 1:50.000. Oder UK 2 des Bayerischen Landesvermessungsamtes, Tegernsee / Schliersee, 1:25.000. Zum Karten-Shop...

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Galerie

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Bild des Monats

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

Benutzer: Schwaeble

Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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