Touren

Hasentalkopf (1797 m) 

Landschaftlich eine Hammer-Tour! Eine wunderschöne, relativ einsame Runde in den Ammergauer Alpen. Einzig der Talhatscher am Anfang nervt, kann aber problemlos mit dem Rad bewältigt werden. Dann geht es ausschließlich über ganz kleine Pfade und Steige hinauf zum Gipfel. Beim finalen Anstieg über den Grat sollte man ein wenig trittsicher sein, ansonsten ist die Tour harmlos. Der Gipfel bietet einen Ausblick von der Zugspitze bis zum Forggensee und tolle Einblicke ins restliche Ammergebirge.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Ammergebirge | Graswangtal

Tourensteckbrief Hasentalkopf

Anfahrt: Von Norden über die A95 München-Garmisch und weiter auf der B2 bis Oberau; hier rechts abbiegen auf die B23 Richtung Schloß Linderhof / Reutte. Kurz nach Ettal links abbiegen und über Graswang nach Linderhof. 1,5 km hinter Linderhof findet man dann auf der rechten Straßenseite den großen Parkplatz am Eingang des Sägertales mit großer Hinweistafel.

Ausgangspunkt: Parkplatz Sägertal (ca. 950 m), nahe Linderhof im Graswangtal

Route: Vom Parkplatz über die Forststraße auf einer Brücke über die Linder und weiter ins Sägertal. Die ca. 3 km lange, parallel zum Sägertalbach verlaufende, etwas eintönige Straße ist nirgends steil und so nimmt man am besten das Fahrrad. Wenn die Straße zum ruppigen Forstweg wird und in Serpentinen ansteigt, werden die meisten das Radl stehen lassen, aber gute Biker können sogar bis zur beschilderten Verzweigung (Ww. <=Lösertaljoch / Bäckenalmsattel=>) fahren. Hier treffen Auf- und Abstiegsroute zusammen. Im Prinzip kann man die Runde in beide Richtungen empfehlen; wir bevorzugen den Aufstieg durchs Lösertalmösl, weil dieser reizvoll und einsam ist und den Abstieg Richtung Bäckenalm, weil man dabei so einen tollen Blick auf den imposanten Geiselstein hat. Also biegt man beim Wegweiser links ab Richtung Lösertaljoch/Hochplatte und wandert auf einem schmalen Pfad durch wilde Vegetation in den steil abfallenden Hasentalgraben. Hat man ihn durchquert, leitet einen der Pfad wieder bequem und ohne nennenswerte Steigung ins idyllische Lösertalmösl. Man erreicht das reizvolle, freie, kleine Hochtal auf ca. 1340 m, dreht nach Westen ein und wandert auf dem nunmehr mit roten Punkten markierten Steig unter den Wänden des Hasentalkopfs hindurch und hinauf zum Lösertaljoch (1682 m). Hier folgt man dem Wegweiser zur Kenzenhütte nach rechts (Norden) und steigt in wenigen Minuten hinauf zum Scheinbergjöchl (1745 m). Dann folgt man dem teilweise schmalen Kamm nach rechts (Osten). Auf einem überwiegend gut erkennbaren, kleinen Steig geht es über den Grat, einmal auch kurz nach links unten ausweichend, hinüber zum Gipfel mit Kreuz.

Abstieg: Auf dem Anstiegsweg zurück in das Scheinbergjöchl, dann nach Norden hinunter Richtung Kenzenhütte/Bäckenalmsattel. Der Steig zieht sich in einem weiten Bogen um den sog. Kessel herum nach Norden, leitet einen um ein Geländeeck herum und in Serpentinen über den Steilhang hinunter zum Bäckenalmsattel (1536 m). Dabei hat man immer wieder einen wunderschönen Blick auf den felsigen, spitzen Geiselstein. Vom Bäckenalmsattel geradewegs auf dem Pfad nach Osten Richtung Linderhof und am Ende durch den Wald bis zur Verzweigung, wo man auf die Anstiegsroute trifft. Auf ihr zurück.

Bike: Wegen des langen, flachen Talhatschers am Beginn der Wanderung empfehlen wir diese Runde als Bike & Hike-Tour.

Charakter / Schwierigkeit: Mittelschwere bis anspruchsvolle Bergwanderung, ohne Fahrradbenutzung auch konditionell etwas fordernd. Hat man den Talhatscher, bzw. die kurze (ca. 3 km) Anfahrt durchs Tal mit dem Rad hinter sich, wird es landschaftlich wunderschön! Auf ausschließlich kleinen Pfaden geht es relativ einsam durch wilde Vegetation und durch ein herrliches kleines Hochtal hinauf. Bis zum Lösertaljoch ist die Route eine einfache Wanderung, doch beim Anstieg entlang des Grates ist schon ein Minimum an Trittsicherheit notwendig. Landschaftlich sehr beeindruckend (wenn auch nicht mehr ganz so einsam) ist auch der Abstieg über den Bäckenalmsattel.

Gehzeit: Aufstieg: 3 bis 3,5 Stunden; bei Bike & Hike-Tour nur 2,5 Stunden
Abstieg: 3 Stunden; bei Bike & Hike-Tour nur 1,5 bis 2 Stunden

Tourdaten: Höhendifferenz: 950 Höhenmeter (inkl. kleiner Gegenanstiege); Distanz: 15,5 km (gesamte Runde)

Beste Jahreszeit: Anfang Juni bis zum Wintereinbruch

Stützpunkt: Auf Tour keine Einkehrmöglichkeit.

Tipp: Im Hochsommer lädt nach der Tour der Plansee zum Baden ein.

Karte: Alpenvereinskarte BY6, Ammergebirge West, 1:25.000. Oder UK50-50 vom Bayerischen Landesvermessungsamt, Werdenfelser Land / Ammergebirge, 1:50.000.
Erhältlich in unserem Wanderkarten-Shop.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Graswangtal
Vorhersage für Sa, 19.08.2017
Sa, 19.08.2017 mäßiger Regen
10 / 11 oC
mäßiger Regen
Niederschl.: 90 % Wind: 12 km/h NW
Graswangtal
Vorhersage für So, 20.08.2017
So, 20.08.2017 leicht bewölkt
8 / 12 oC
leicht bewölkt
Niederschl.: 90 % Wind: 6 km/h W
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

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Galerie

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    Die Zugspitz Region möchte touristisch neue Wege gehen und bleibt dabei auf alten Pfaden. Klingt widersprüchlich – ist es aber nicht unbedingt. Die Touristiker dieser Region hatten nämlich den hohen Anspruch, die so reichlich vorhandenen kulturellen und landschaftlichen Highlights dieser Gegend mittels eines neuen Weitwanderweges zu verbinden und so einen sehr abwechslungsreichen Spitzenwanderweg zu schaffen. Doch ist dies gelungen? Wir meinen ja, absolut! Und daher möchten wir euch diese traumhafte, über 200 km lange Runde auch vorstellen.

Bild des Monats

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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Frühlingsradln bei Tremosine

Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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Schneerosenblüte am Gamskogel

Benutzer: Bergfreund

Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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