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Edelsberg (1630 m) 

Als kleine, aber feine Rundwanderung macht der Edelsberg seinem Namen alle Ehre! Dass man mit der Gundhütte noch eine wirklich gute Einkehrmöglichkeit am Weg findet, veredelt die Tour erst recht. Die leichte Wanderung weist nur kurze Forststraßen-Intermezzi auf, und führt lange durch schattigen Wald. Besonders schön ist die Wanderung im Frühsommer, wenn um die Gundhütte viel Arnika blüht.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Allgäuer Alpen | Pfronten

Tourensteckbrief Edelsberg

Anfahrt: Von Nordosten über die A 96 bis zur Ausfahrt Jengen /Kaufbeuren, und über Kaufbeuren, Marktoberdorf nach Pfronten. (Von Nordwesten über die A7 und Nesselwang nach Pfronten.) Ins Ortszentrum von Pfronten einfahren und hier, Höhe Rathaus, in die Vilstalstraße abbiegen. Nach ca. 3,5 km findet man beim Hinweisschild den Wanderweg zur Gundhütte, und gleich danach eine kleine Parkbucht.

Ausgangspunkt: Vilstal (900m) bei Pfronten (erreichbar über die Vilstalstraße)

Route: Man nimmt die auf den ersten paar Metern asphaltierte und gut ausgeschilderte Abzweigung zur Gundhütte. Der Karrenweg dreht zum Berg hin - bei einer Gabelung geht es rechts weiter - und führt entlang des Wiesenrandes in den Wald hinein. Bei einer Gabelung im Wald nimmt man den rechten Weg nach oben, und wandert in der Folge über den kleinen Pfad entlang eines bewaldeten Rückens empor. Kurz vor der Gundhütte überquert man einen Weg und steigt geradeaus weiter zur herrlichen Almwiese bei der Gundhütte (1180m). An der Stirnseite der Hütte vorbei und dem Schild „Dinserhütte / Edelsberg“ folgend über die Wiese hinauf zum Wald. Hier trifft man auf eine Forststraße, der man 50m nach links folgt, ehe man nach rechts auf den Waldpfad einschwenkt. Wenn man erneut auf die Forststraße trifft, folgt man ihr nach rechts. Eine Abzweigung in einer Rechtskehre lässt man links liegen und nutzt die Straße bis kurz vor eine Schranke. Hier zweigt man links ab und nimmt den kleinen Waldpfad. Noch zweimal überquert man (leicht versetzt) eine Forststraße, dann folgt man aber der Straße nach links zur Dinserhütte (1490m). Etwa 200m nach der Dinserhütte verlässt man bei einem Wegweiser die Straße nach rechts und wandert durch lichten Wald hinauf zum Kamm. In etwa entlang des Kammes hinauf zum Gipfel. Eine Abzweigung lässt man dabei links liegen, und erreicht wenige Minuten danach den höchsten Punkt mit Kreuz.

Abstieg: Man überschreitet den Gipfel nach Osten und wendet sich bei einem kleinen Steinaltar nach rechts. Nach einem kurzen Waldstreifen erreicht man über einen Wiesenpfad die Fichtelhütte (1520m). Hier nun nach rechts und auf dem breiten, schottrigen Weg abwärts. Noch bevor der Weg den Waldrand erreicht, verlässt man ihn bereits wieder, und folgt einem kleinen Pfad nach links unten in den Wald (siehe Bild 6). Schon bald stößt man auf die Forststraße, der man beim Aufstieg zur Dinserhütte folgte. Jetzt überquert man die Straße und wandert auf dem Anstiegsweg über die Gundhütte zurück zum Ausgangspunkt.

Bike: Bike & Hike - Wer mit dem Mountainbike zur Gundhütte fahren will, startet im Pfrontener Ortsteil Röfleuten (Parkplatz bei der Feuerwehr). Dann nimmt man die Forststraße zur Gundhütte.

Charakter / Schwierigkeit: Einfache, landschaftlich schöne Bergwanderung, mit nur kurzen Forstwegpassagen, ansonsten geht es über schöne, kleine Bergwege, großteils durch Wald. Die Wiesen um die Gundhütte sind herrlich, doch ebenso reizvoll ist der Weg entlang des Kammes zum Gipfel. Die Aussicht reicht über den kleinen Alpspitzgipfel ins Alpenvorland, im Süden darf man die Tannheimer Berge bewundern.

Gehzeit: Aufstieg: 2 Stunden; Abstieg: 1 bis 1,5 Std.

Tourdaten: 730 Höhenmeter; insg. 8 km Wegstrecke.

Beste Jahreszeit: Mai bis zum Wintereinbruch. Da die Tour viel durch schattigen Wald führt, ist sie auch im Hochsommer zu empfehlen. Am schönsten ist die Tour, wenn im Frühsommer die vielen Blumen auf der Wiese um die Gundhütte blühen. Herrliche Arnika-Blüte!

Stützpunkt: 1. Gundhütte (1180m), privat. Von Mitte April bis Mitte Januar bewirtschaftet. Donnerstag ist Ruhetag. Übernachtung auf Voranmeldung möglich. Telefon: +49 / (0)8363 / 1777 oder 6666.
2. Dinserhütte (1490m), private Almwirtschaft. Während der Weidesaison an Wochenenden meist bewirtschaftet.

Karte: Allgäuer Alpen vom Bayerischen Landesvermessungsamt, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

Benutzer: Schwaeble

Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Sonnentanz

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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