Touren

Ammergauer Hochplatte (2082 m) 

Die Ammergauer Hochplatte ist ein herrliches Tourenziel: abwechslungsreich ist die Route, aussichtsreich der exponierte Gipfel und tierreich die Gegend (wir haben dort viele Gemsen gesehen.) Die hier beschriebene Aufstiegsroute ist unschwierig, die wirklich lohnende Überschreitung fordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Tirol | Ammergebirge | Plansee

Tourensteckbrief Hochplatte, Ammergauer

Anfahrt: A95 München-Garmisch und weiter auf der B2 bis Oberau; hier rechts abbiegen auf B23 Richtung Schloß Linderhof / Reutte. Kurz nach Ettal links abbiegen und über Graswang und Linderhof bis zur Staatsgrenze. Kurz hinter der österreichischen Grenze befindet sich rechts ein Parkplatz bei der Almwirtschaft Ammerwald.

Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Almwirtschaft Ammerwald

Route: Links neben der Almwirtschaft zieht ein Forstweg geradewegs in den Wald hinein. Bei der Straßenverzweigung geht es dann rechts (Wegweiser Hochplatte/Weitalpjoch), bis der Forstweg nach rechts abbiegt. Man folgt aber der Beschilderung geradeaus ins Roggental hinein. Der Weg wird schnell zum Steig. Über ein Brückerl (aus zwei Baumstämmen mit Geländer) geht es über den munteren Roggentalbach mit seinen Kaskaden und Gumpen. Lustige Bäche schießen auch von den steilen Hängen herab und die vielen geknickten Bäume sind stumme Zeugen der großen Lawinengefahr in diesem Tal. Nach etwa einer Stunde Gehzeit kommt man an eine Wegverzweigung (1466 m). Man folgt dem Pfad nach rechts hinauf zum Weitalpjoch (1780 m). Hier kommen die Wanderer von der Kenzenhütte herauf. Nun geht es (zuerst leicht abwärts) um einen Kopf herum, man steigt am sog. Schlössel links vorbei und hinauf zu den Karrenfeldern. Hier beginnt der Anstieg über den aussichtsreichen Grat. An einer etwas ausgesetzten Stelle ist er mit einem gut verankertem Drahtseilgeländer gesichert. An einer herrlichen Wiesenmulde, dem sog. Gamsangerl, vorbei geht es weiter direkt auf den Gipfel zu.

Abstieg: 1. Wie Aufstieg.
2. Schöner, aber auch schwieriger ist die Überschreitung der Hochplatte: dazu steigt man über den zum Teil drahtseilgesicherten Westgrat hinunter zum „Fensterl“. Läßt dieses rechts liegen und folgt dem beschilderten Steig Richtung Südosten hinüber zu einer Scharte. Durch ein breites Kar geht es nun hinunter ins Roggental, wo man auf die Weggabelung vom Aufstieg trifft. Durch das Roggental, wie beim Anstieg, zurück zum Ausgangspunkt.

Charakter / Schwierigkeit: Herrliche Überschreitung mit grandioser Gipfelsicht auf Forggen- und Plansee. Der Gipfelgrat, speziell der Westgrat, ist etwas ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ansonsten leichte Bergtour.

Gehzeit: Aufstieg: 2,5 bis 3 Stunden; Abstieg: 2 Stunden

Tourdaten: 1000 Höhenmeter

Stützpunkt: 1. Auf Tour keine Einkehrmöglichkeit.
2. Ammerwald-Alm (1102 m), privater Berggasthof, am Ausgangspunkt der Tour. Telefon: +43/5672/62888. Dienstag Ruhetag, in der Regel im November Betriebsferien. Winteröffnungszeiten: Do. bis So. Weitere Infos unter ammerwald-alm.at.

Karte: Kompass Blatt 05, Oberammergau und Ammertal, 1:35.000. Oder Wanderkarte des bayerischen Landesvermessungsamtes „Karwendelgebirge/Werdenfelser Land“, 1:50.000.
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Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Plansee
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Do, 17.08.2017 leicht bewölkt
15 / 23 oC
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Plansee
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leicht bewölkt
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour, und die Anfahrt nachvollziehen. Ist ein GPS-Track hinterlegt, finden Sie unter der Karte die Funktion „Tour in Karte anzeigen“ und somit die beschriebene Routenführung.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

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Bild des Monats

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Sommer al lago

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Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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