Falkenhütte - die denkmalgeschützte Hütte wird renoviert

      Falkenhütte - die denkmalgeschützte Hütte wird renoviert

      Richtungsweisende Generalsanierung der denkmalgeschützten DAV-Hütte

      Die Bauarbeiten an der Falkenhütte im Karwendelgebirge sind in vollem Gang. Das Ziel ist es, die Schutzhütte der Sektion Oberland, die 1923 erbaut wurde, zu erhalten und für die nächsten Jahrzehnte zu wappnen. Seit dem 11. September 2017 ist die Hütte aufgrund der Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Das Vorhaben wird voraussichtlich bis Ende 2019 dauern und rund 6,4 Mio. Euro kosten.

      Die Generalsanierung

      Die DAV-Hütte wird seit Herbst 2017 zukunftsorientiert saniert. Dies ist das größte Hüttenbauprojekt, das die Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins jemals in Angriff genommen hat. Die Falkenhütte ist eine denkmalgeschütze Schutzhütte, deren ursprünglicher Charakter als Stützpunkt für Bergsteiger und Bergwanderer erhalten bleiben soll. Auf der Internetseite der Falkenhütte finden Sie aktuelle Informationen mit 360°-Rundgang, Livebildern von der Baustelle und unserem Bautagebuch zur Generalsanierung.

      Welche Baumaßnahmen werden umgesetzt?

      Die Urhütte – das Herzstück der Falkenhütte – bleibt bestehen. Hier werden Schäden repariert, und die Stube wird im Sinne des Denkmalschutzes restauriert. Das Nebengebäude, das Horst-Wels-Haus, muss aus baulichen und brandschutztechnischen Gründen abgerissen werden. Ein Ersatzbau wird an der Stelle der alten Energiezentrale errichtet. Der Quertrakt der Falkenhütte wird entfernt und durch einen größeren Querbau ersetzt. Lager, Sanitärräume, die Pächterwohnung und die neue Küche finden hier Platz. Die alte Küche wird zum Gastraum umfunktioniert. Dadurch bietet die Hütte nach der Generalsanierung erstmals genauso vielen Besuchern Platz, wie auf der Falkenhütte übernachten können. Die Energieversorgung soll mit zertifiziertem Ökostrom erfolgen. Dafür wird ein über 6 km langer Stromanschluss aus der Eng zur Hütte verlegt. Damit kann in Zukunft auf Stromerzeugung per Dieselaggregat verzichtet werden. Das Technikgebäude wird erweitert. Hier finden die modernisierte Abwasserreinigungsanlage und das Flaschengaslager sowie der Winterraum ihren Platz
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