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Salzachgeier, Östlicher (2466 m) 

Der Salzachgeier ist der höchste Berg im Rund der Bamberger Hütte. Ein großartiger Aussichtsberg ist er zudem. Wer allerdings durchgehend steile Hänge liebt, wird sich mit den Flachpassagen und den Gegenanstiegen der Tour nicht anfreunden können. Als Alternative zur Normalroute locken steile Abfahrtsvarianten.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Tirol | Kitzbüheler Alpen | Kelchsau

Tourensteckbrief Östlicher Salzachgeier

Anfahrt: Über die Inntalautobahn bis Wörgl-Ost und Richtung Brixental nach Hopfgarten. Hier nach der Bahnunterführung rechts ab Richtung Kelchsau und nach der Mautstelle (Maut 4 € – Stand Februar 2017) links in den Kurzen Grund (je nach Verhältnissen sind evtl. Schneeketten erforderlich) bis zu den Parkplätzen beim Gasthaus Wegscheid.
Navi-Adresse: A-6361 Kelchsau, Kurzer Grund 24

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gasthaus Wegscheid (1144 m) im Kurzen Grund bei Kelchsau

Route: Hüttenaufstieg: Am obersten Parkplatz (oberhalb des LVS-Checkpoints) geradeaus auf den Forstweg und ein paar Meter weiter geradeaus auf den Sommerweg (Ww.) zur Neuen Bamberger Hütte. Durch den Wald wunderschön bergauf zu einem kreuzenden Forstweg („Hölzl“ - 1389 m). Rechts über die Brücke und gleich wieder links entlang des Baches (teilw. blaue Stangen als Markierung) zu einem kreuzenden Forstweg unterhalb des Manzenkars. Ihm folgt man nach links bis zu seinem Ende. Hier nun durch lichten Wald in südöstlicher Richtung sanft ansteigend durch das im Sommer etwas sumpfige Gelände des sog. Walmooses. (Markierungen der Skiroute an den Bäumen beachten!) Nach der kurzen Waldpassage öffnet sich rechts ein baumloser, steiler Aufschwung. Über diese Stufe empor unter die Felsen, und durch lichten Wald nach rechts in eine Mulde. Durch die Mulde in südlicher Grundrichtung weiter, am Ende linkshaltend. Nun – die Hütte ist bereits in Sicht – quert man einen kleinen Osthang abwärts zur Ebene unter der Hütte und steigt noch ein paar Meter zu ihr hinauf. (gut 2 Stunden)
Alternativ kann man auch bei der oben erwähnten Brücke über den Bach (Abzweigung Winterweg) nach links abzweigen und über den Wirtschaftsweg über Serpentinen zur Hütte aufsteigen. Dabei kann man die Kehren auch über freie Hänge abkürzen.
Gipfelanstieg: Von der Hütte auf der rechten Talseite, bzw. die mittleren Hügel rechts querend, nach Südsüdwesten. Danach fährt man ein paar Meter ab in eine breite Grube in der Talmitte. Hier weiter Richtung Süden und auf dem Hang zwischen zwei Bacheinschnitten empor zum Salzachjoch (1983m) mit dem netten, kleinen Markkircherl. Man überschreitet die tirolerisch-salzburgische Grenze, hält sich nun rechts (Westen) und fährt etwa 30 Höhenmeter ab. Man überquert die erste Salzachbrücke folgt einem breiten, flachen Hang nach Westen und dreht dann nach Süden ein. Dabei überwindet man einen kleinen Bachgraben und steigt dann über eine Stufe hinauf. Oben angelangt nach rechts (Westen) und durch einen großen, flache Boden direkt auf den Gipfel zu. Über den steilen Gipfelhang so weit es geht hinauf, dann errichtet man links unter dem Gipfel das Skidepot. Zu Fuß noch ein paar Meter steil hinauf zum höchsten Punkt.

Abfahrt: 1. Entlang des Aufstieges.
2. Gleich nach dem Gipfelhang nach Norden und über eine ziemlich steile Rinne hinunter in eine breite Mulde, die wieder zur Aufstiegsspur führt.
3. Eine weitere steile Mulde führt ein Stück nach dem Gipfelhang nach links. Sie wird bei sicheren Verhältnissen auch manchmal im Aufstieg gemacht.
4. Eine steile Variante gibt es auch vom Gipfel nach Norden: sie beginnt wenige Meter östlich des Gipfels und führt ziemlich steil hinunter in den sog. Schwebenboden.
Die Talabfahrt von der Hütte erfolgt bei sicheren Verhältnissen nicht über die beschriebene Anstiegsroute, sondern hält sich in etwa an den Sommerweg. Bei der Kuhwildalm (Hütten unterhalb der Bamberger Hüte) geht es also in diesem Fall auf dem Weg geradeaus weiter. In der Folge kürzt man die Fahrstraße über mehrere schöne, frei Hänge ab. Am Ende auf der Straße bis zum Bach (ca. 1300m), hier über die Brücke und auf der anderen Talseite auf breitem Weg kurz empor und schließlich die Straße talauswärts.

Charakter / Schwierigkeit: Bis auf den Gipfelhang recht einfache und insgesamt mäßig steile Skitour. Nur der Gipfelanstieg ist steil (gut 35 Grad) und erfordert ein wenig Trittsicherheit. Wer ein Auge fürs Gelände hat findet einige schöne Abfahrtsmöglichkeit und auch die flachen Böden machen bei guten Schneeverhältnissen Spaß. Leider hat man bei der Abfahrt auch zwei kleine Gegenanstiege zu bewältigen. Wunderschöne Aussicht auf die Reichenspitzgruppe über Gerlos! Bei schlechter Sicht Orientierungsprobleme.

Lawinengefahr: überwiegend gering; der Gipfelhang und die steielen Abfahrtsvarianten erfordern jedoch unbedingt sichere Verhältnisse

Exposition: Ost und Nord

Aufstiegszeit: 2 Stunden bis zur Hütte; 2,5 bis 3 Stunden von der Hütte zum Gipfel.

Tourdaten: 600 Höhenmeter beim Hüttenanstieg; 700 Höhenmeter von der Hütte zum Gipfel. Insgesamt also 1300 Höhenmeter. Distanz: 5 ,5 km ab Hütte.

Beste Jahreszeit: Hochwinter bis März

Stützpunkt: Neue Bamberger Hütte (1756 m) der DAV-Sektion Bamberg. Göffnet in der Wintersaison: 26.12. bis 10.04., mindestens bis Ostermontag, in der Sommersaison: 01.06., mindesten ab Pfingstsamstag, bis mindesten 15.10. . Übernachtung: 56 Betten im Zwei- oder Mehrbettzimmer und 18 Bettenlager. Winterraum mit 4 Betten, Schlüssel bei Ihrer AV-Sektion. Telefon Hütte: 0043/(0)664/4559469.

Karte: DAV 34/1, Kitzbüheler Alpen, Westliches Blatt, 1:50 000; WK 302 von freytag & berndt, Brixen/Wörgel/Kitzbühel, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Kelchsau
Vorhersage für Sa, 19.08.2017
Sa, 19.08.2017 mäßiger Regen
13 / 15 oC
mäßiger Regen
Niederschl.: 90 % Wind: 5 km/h SO
Kelchsau
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So, 20.08.2017 leicht bewölkt
11 / 16 oC
leicht bewölkt
Niederschl.: 5 % Wind: 2 km/h S
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Galerie

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Bild des Monats

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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Benutzer: Linus_Z

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Schneerosenblüte am Gamskogel

Benutzer: Bergfreund

Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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