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Seekarkreuz (1601 m) 

Diese Bergwanderung gehört zu den Klassikern in den Bayerischen Voralpen. Wegen der netten Hütte, der großartigen Gipfelschau und der gemütlichen Route ist die Tour sowohl bei Einheimischen als auch bei Münchnern sehr beliebt.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Bayerische Voralpen | Lenggries

Tourensteckbrief Seekarkreuz

Anfahrt: Über Bad Tölz auf der B 13 nach Lenggries. Hier biegt man links von der B 13 ab zum Ortsteil Anger / Schloss Hohenburg (die Abzweigung von der B 13 ist ausgeschildert). Etwa 50 Meter hinter der Schloss-Schenke befindet sich ein gebührenpflichtiger Wanderparkplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhof Lenggries, RVO-Busverbindungen nach Lenggries.

Ausgangspunkt: Parkplatz am Schloss Hohenburg (700 m)

Route: Vom Parkplatz auf der Straße Richtung Süden nach Mühlbach. Hier dreht der Weg nach Osten ein und führt an Wiesen und letzten Höfen vorbei zum ausgeschilderten Grasleiten-Steig (Weg 621). Der Steig zielt am Bergfuß in den Wald hinein und leitet anschließend zunehmend steil zur Lenggrieser Hütte (1338 m) hinauf. Bevor man diese erreicht, mündet der kleine Wanderweg in eine neue, leider hässliche Forststraße, welcher man ein Stück nach oben folgt. Zuletzt wieder über den alten Steig zur Hütte. Dann lässt man die Hütte links liegen und steigt, der Beschilderung folgend, zum Grat des Seekarkreuzes auf. Hier gibt der Bergwald endlich die Sicht frei. Über den breiten Gratrücken zum Gipfel.

Abstieg: Nun gibt es mehrere Möglichkeiten für den Weiterweg:
1. Rückweg wie Aufstieg (Normalweg)
2. über den Gipfelkamm in nordöstliche Richtung und dabei Spitzkamp (1603m), Auerkamp (1607 m) und Ochsenkamp (1595 m) überschreitend zum Hirschtalsattel (1224 m). Hier stößt man auf eine breite Forststraße. Auf ihr zurück zum Ausgangspunkt. (Weit und deutlich anspruchsvoller – Trittsicherheit erforderlich!)
3. Rückweg zur Hütte. Nach einer Brotzeit steigt man über einen schmalen Waldpfad, der gleich hinter der Hütte (nördlich der Hütte) beginnt hinauf zum Grasleitenkopf und nun entlang des Kammes abwärts! zu einem fantastischen, kleinen Aussichtsgipfel (1267 m) über dem Isartal, dem Grasleitenstein. Der Weg führt weiterhin größtenteils an einem Gratrücken entlang und erfordert ein wenig Trittsicherheit. Am Ende des Gratrückens folgt man den Steigspuren (hier ist etwas Orientierungssinn gefragt) hinunter in den Wald, bis man auf einen Forstweg trifft. Auf ihm zurück über Mühlbach nach Schloss Hohenburg.
4. Oder auf dem Gratrücken des Seekarkreuzes wieder zurück bis zur Abzweigung Mariaeck / Schönberg – Lenggrieser Hütte. Hier steigt man über den Weg 621 zum Mariaeck (1469 m) und weiter auf dem Weg 624 zum Schönberg (1620 m). Nun muss man zurück zum Mariaeck, zweigt dann aber links ab auf den Weg 624 und hier hinunter nach Mühlbach.

Abfahrt: Vom Schloss Hohenburg auf der Straße (Weg 601) entlang des Hirschbaches nach Osten über Wiesen in den Wald. Nach ca. einer halben Stunden verlässt man die Forststraße nach rechts und wandert über einen Steig (Weg 612) hinauf bis ins freie Almgelände. Hier nach rechts an der Seekaralm vorbei zur Lenggrieser Hütte. (Dieser Anstieg wird auch im Winter durchgeführt.)

Bike: Mountainbike-Route: Von Schloss Hohenburg entlang des Hirschbaches auf der Straße (Weg 601) über den Hirschsattel (ab hier Weg 613) zur Hütte.

Charakter / Schwierigkeit: Auf dem Normalweg eine herrliche, unschwierige und beliebte Voralpentour über dem Isartal, beinahe beliebig ausdehnbar. Tour mit schöner, gemütlicher Einkehrmöglichkeit und großartiger Gipfelrundsicht von der Zugspitze bis zu den Tegernseer Bergen, vom Karwendel bis ins Alpenvorland. Achtung, die angegebenen Varianten sind zum Teil deutlich anspruchsvoller als der Normalweg und erfordern zumindest stellenweise Trittsicherheit und Übung.

Gehzeit: 2 bis 3 Stunden Aufstieg bis zum Seekarkreuz.
Abstieg bei Möglichkeit 1 und 3: etwa 2 Stunden.
Bei Möglichkeit 2 (Kammüberschreitung): 2, 5 bis 3 Stunden
Bei Möglichkeit 4 (Schönberg): Weiterweg und Abstieg 3,5 Stunden

Tourdaten: 900 Meter (ohne Schönberg-Besteigung, oder Überschreitung); Distanz: 6 km im Aufstieg über den Grasleitensteig.

Beste Jahreszeit: Mai bis zum Spätherbst. Da das Unterkunftshaus ganzjährig geöffnet ist, wird die Hüttentour jedoch auch häufig als Winterwanderung unternommen. Man geht dann aber nicht über den Grasleitensteig, sondern auf der als Alternative beschriebenen Route.

Stützpunkt: Lenggrieser Hütte (1338 m), ein nicht umsonst viel besuchtes Haus mit schöner Sonnenterrasse und guter Bewirtung. Ganzjährig geöffnet. Ca. 50 Übernachtungsplätze. Telefon: +49/(0)8042/5633096; Handy: +49/171/4849349.

Karte: Kompass Blatt 182, Isarwinkel, 1:50.000. Oder Karten des Bayerischen Landesvermessungsamtes Karwendelgebirge, oder Bad Tölz-Lenggries & Umgebung.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Lenggries
Vorhersage für So, 19.11.2017
So, 19.11.2017 leichter Schneefall
0 / 1 oC
leichter Schneefall
Niederschl.: 90 % Wind: 18 km/h W
Lenggries
Vorhersage für Mo, 20.11.2017
Mo, 20.11.2017 bedeckt
-2 / 1 oC
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Niederschl.: 25 % Wind: 7 km/h S
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

GPS Daten zum Download

Hier können Sie sich die Route als GPS-Track im GPX-Austausch-Format (GPX-Exchange) herunterladen. Die Nutzung der Daten ist nur für den privaten Gebrauch und auf eigene Gefahr erlaubt. Eine Weitergabe oder die Veröffentlichung der Daten ist nicht gestattet.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

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Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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