Touren

Hählekopf (2058 m)

Der Hählekopf ist sowohl auf direkter Route vom Tal, wie auch von der Schwarzwasserhütte aus eine lohnende, landschaftlich reizvolle Skitour im Banne des markanten Hohen Ifen. Die beiden Routen lassen sich auch zu einer schönen Runde verbinden.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Vorarlberg | Allgäuer Alpen | Kleinwalsertal

Tourensteckbrief Hählekopf

Anfahrt: Auf der B 19 über Sonthofen nach Oberstdorf. Beim Kreisverkehr unmittelbar vor Oberstdorf nach rechts ins Kleinwalsertal nach Riezlern. An der Kanzelwandbahn vorbei und nach der bald folgenden Breitachbrücke rechts zu den Ifen-Bergbahnen. Die ausgewiesenen Tourengeher-Parkplätze findet man schon gut 500 m vor der Auenhütte.

Ausgangspunkt: Tourengeher-Parkplatz (1250 m) kurz vor der Auenhütte (1273 m - bei der Ifenbergbahn) im Kleinwalsertal

Route: 1. Auch oben von der Auenhütte führt ein beschilderter Wanderweg ins Schwarzwassertal. Wer aber unten am Tourengeher-Parkplatz losgeht, wandert etwa 200 m parallel zur Straße empor und findet dann links eine Brücke und damit den Beginn des Wanderweges. Ihm folgt man (er stößt nach kurzer Zeit mit der Route von der Auenhütte zusammen) bis zu einer auffallend schönen Ebene, der sog. Melköde (1346 m). Etwas nach der Mitte der Ebene findet man rechts eine breite, südseitige Waldschneise und die Hinweisschilder zum Schongebiet. Entlang der DAV-Routenmarkierung steigt man über die Waldschneise hinauf zum linken oberen Ende und findet hier den Sommerweg in den Wald. Auf ihm quert man nun nach Westen und erreicht so eine herrliche Lichtung. Über sie – an einer Jagdhütte vorbei – nach Nordwesten, dann dem Graben kurz nach links ausweichend und schon wieder nach Nordwesten über eine Art Rampe hinauf. Auf ca. 1710 m nach links über einen Absatz empor zur Materialseilbahn, der man zur Ifersguntenalpe (1751 m) folgt. Rechts an der Hütte vorbei nach Nordwesten über flaches Gelände unterm Kamm, der sich zum Hählekopf hinaufzieht. Auf 1900 m erreicht man die Gipfelmulde und dreht nach Westen ein. Durch die Mulde, oder über eine Rampe rechts davon hinauf zum Kamm und nach links zum Gipfel des Hählekopf (auch Hehlekopf).

2. Route über die Schwarzwasserhütte: Wie oben beschrieben zur Melköde und weiter auf dem meist präparierten Weg zur Schwarzwasserhütte (1620 m). Hier hinter der Hütte nach Nordwesten an der Zollhütte vorbei und unterm Kammrücken des Steinmandl zum Gerachsattel (1752 m) mit Kreuz. (Sollte die Flanke des Steinmandl lawinengefährlich sein, darf man auch auf die rechte Seite des Grabens wechseln um dort zum Gerachsattel aufzusteigen; man sollte aber dabei nicht in die Schutzzone eindringen – siehe Beschilderung.) Vom Sattel nach Norden, der DAV-Route folgend, über die Gipfelflanke empor zum höchsten Punkt.

Abfahrt: Beide im Aufstieg beschriebenen Routen eignen sich für die Abfahrt. So kann man auch eine wunderschöne Überschreitung machen – in die eine oder auch in die andere Richtung – je nachdem ob man von der Hütte oder vom Tal her kommt.

Alternative: Als Alternativgipfel oder als Kombinationsmöglichkeit ist das benachbarte Berlingerköpfle zu empfehlen.

Charakter / Schwierigkeit: Überwiegend leichte Skitour mit kurzen Steilpassagen direkt unterm Gipfel. Landschaftlich sehr reizvoll – vor allem der Kontrast zwischen den sanften Schneekuppen und dem riffartigen Hohen Ifen. Wer mehrere Gipfel im Schwarzwassertal besteigen möchte, kann auf der im Winter bewirtschafteten Schwarzwasserhütte übernachten.  Weitere Touren sind zum Beispiel Steinmandl und Grünhorn.

Lawinengefahr: gering bis mittel; mitunter können die Steilpassagen im Gipfelanstieg eine Gefährdung darstellen.

Exposition: 1. Überwiegend Ost
2. Süd

Aufstiegszeit: 2 bis 2,5 Stunden

Tourdaten: 800 Höhenmeter; Distanz: 1. Route 8,5 km; 2. Route über die Schwarzwasserhütte gut 7 km.

Beste Jahreszeit: Dezember bis April

Stützpunkt: Scharzwasserhütte der DAV Sektion Schwaben. Geöffnet von Ende Dezember bis Anfang April. 80 Übernachtungsplätze. Telefon: +43/(0)5517/30210. Tel. Tal: +43/(0)5333/5582 (während der nicht bewirtschafteten Zeit).

Hinweis: Die örtlichen Hinweistafeln zum Wildschutzgebiet sind unbedingt zu beachten – bitte bleiben Sie auf den ausgeschilderten Routen!

Karte: Vom Bayerischen Landesvermessungsamt „Allgäuer Alpen“, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

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