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Spitzstein (1596 m)

Sonnenverwöhnte, freie Hänge und ein Stück steile Waldabfahrt gibt es am Spitzstein ebenso wie ein Wirtshaus auf halber Strecke. Kein Wunder also, dass diese kurze Chiemgauer Skitour so beliebt ist. Wirklich lohnend ist sie aber nur bei hoher Schneelage und am besten bei Pulver oder Firn.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Bayern | Chiemgauer Alpen | Priental

Tourensteckbrief Spitzstein

Anfahrt: A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf und dann links über Aschau nach Sachrang. Bei der ersten Möglichkeit in den Ort Sachrang hinein und gleich rechts in die Spitzsteinstraße. An der Kirche vorbei und immer geradeaus bis zum kleinen Schlepplift Schweibern. Hier beginnt rechts vor der Brücke der Weg zum Spitzsteinhaus und hier findet man auch einen kleinen Parkplatz.

Ausgangspunkt: Sachrang (738 m) beim Schweibernlift.

Route: Auf dem Weg, dem Schild Spitzsteinhaus folgend, entlang des Baches unterhalb des Weilers Mitterleiten hindurch bis sich rechts ein freier Hang auftut. (Man kann auch über Mittlerleiten gehen, indem man zu Beginn dem Schild Spitzstein nach rechts oben folgt.) Über besagten freien Hang empor und gleich wieder nach links queren zur nächsten Lichtung. Hier treffen Abfahrtsroute und Aufstiegspur zusammen. Deshalb heißt es aufpassen. Man traversiert richtigerweise empor zum Waldrand, wo die Spur etwas oberhalb der Mitte vom Hang in den Wald hineinführt. Jetzt immer auf dem kleinen Waldweg weiter. Erreicht man freies Gelände, wird die Spur meist rechts am Waldrand entlang ziemlich direkt nach oben angelegt. Beim Kreuz nahe der Steinmoosalm teilt sich die Aufstiegsroute. Geradewegs empor geht es zum Spitzsteinhaus (1263 m), von dem man auch wieder nach rechts zur Aufstiegsroute queren könnte. Der direkte Weg zum Gipfel zielt aber beim Kreuz nach rechts und umrundet eine Bauminsel auf deren rechter Seite. Dann steigt man über den markanten, ideal geneigten, keilförmig zulaufenden Südhang hinauf. Hat man den flachen Absatz erklommen, geht es nach rechts durch lichten Wald, stellenweise recht steil, meist in der Nähe eines Abbruchs bis zum Gipfel mit Kreuz und kleiner Kapelle.

Abfahrt: Mehr westlich der Aufstiegsroute und in ziemlich direkter Falllinie vom Gipfel (Bild 6) durch lichten Wald und über schmale Schneisen recht steil hinunter. Wird es endlich flacher, kann man nach links zur Aufstiegsspur hinüberqueren und hat so noch den fantastischen Südhang vor sich. (Doch auch geradeaus gibt es Möglichkeiten für die Abfahrt Richtung Spitzsteinhaus.) Etwas unterhalb vom Spitzsteinhaus (also kurz vor dem Kreuz bei der Steinmoosalm - Bild 3) hält man sich (anders als beim Aufstieg!) rechts im Abfahrtssinn und zielt hinüber bis kurz vor die Goglalm (1143m). Man schiebt ein kurzes Stück flach über plateauartiges Gelände hinunter und zielt dann nach links durch einen dünnen Waldstreifen. Jetzt hat man wunderschöne, freie Wiesenhänge vor sich, über die es hinuntergeht bis man am Ende links einen Durchschlupf findet. Durch einen kleinen Graben im Wald geht es auf die andere Hangseite, wo man die Aufstiegsspur erreicht.
(Alternativ kann man beim Kreuz nahe der Steinmoosalm auch geradeaus, noch etwa 50 Hm parallel zur Aufstiegspur, hinunterfahren und dann rechtshaltend einen bewaldeten Graben queren, um so ebenfalls die freien Wiesenhänge zu erreichen.)

Alternative: Eine ruhige Alternative zum überlaufenen Spitzstein ist die etwas dahinter versteckte, kleine Tristmahlnschneid.

Charakter / Schwierigkeit: Großteils leichte, häufig stark frequentierte, zum Teil (wenn auch zum geringeren Teil) recht steile Skitour. Die steilsten Abschnitte (bis 35 Grad) befinden sich im Wald, so dass man sicher auf dem Ski stehen sollte. Daher keine Anfängertour. Auf der hier beschriebenen Abfahrtsroute darf man aber auch wunderschöne, ideal geneigte und sogar weitläufige Wiesenhänge genießen. Ein Traum bei Pulver oder Firn. Leider trifft man auf den sonnseitigen Hängen auch häufig andere, weniger beliebte Schneesorten an.

Lawinengefahr: gering (bei richtiger Spurwahl)

Exposition: Vorwiegend Süd

Aufstiegszeit: 2,5 Stunden

Tourdaten: 850 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Dezember bis März, jedoch hohe Schneelage abwarten!

Stützpunkt: Spitzsteinhaus (1263 m), DAV-Hütte, ganzjährig geöffnet (Betriebsferien in der Woche vor Weihnachten bis 25.12.), 20 Betten, 40 Lager, Tel: 0043/(0)5373/8330.

Karte: Kompass Blatt 10 Chiemsee, 1:50.000

Autor: Bernhard Ziegler

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Fenster ins Paradies

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Beschreibung: Beste Verhältnisse bereits im Frühwinter 2017. Bereits im November war das Tanzeck am Spitzingsee ein Winterwonderland. Und Powder gab es auch noch satt!
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Benutzer: Schwaeble

Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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