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Spitzstein (1596 m) von Innerwald

Auch wenn die Gipfel-Überschreitung wegen einer Wegsperre am Grat nicht mehr möglich ist, bieten die Routen von Innerwald her einige Vorteile: sie sind ruhiger, landschaftlich reizvoll und man kann zwei Variante zu einer Runde verknüpfen. Die abwechslungsreichste Route ist allerdings mit einem deutlichen Höhenverlust verbunden. Als dritte Alternative ist die Route von Sachrang aus beschrieben.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Chiemgauer Alpen | Priental

Tourensteckbrief Spitzstein

Anfahrt: A8 München-Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf. Dann links und über die St2093 nach Aschau ins Priental. Nach knapp 9 km findet man rechts eine kleine, beschilderte Abzweigung nach Innerwald. In den Ort, dann links in die Brandlbergstraße; am Ende auf einer Sandstraße über eine Brücke, und links leicht abwärts zum Wanderparkplatz. (Diesen würde man auch erreichen, wenn man noch ca. 300m auf der St2093 bleibt und dann beim gebührenpflichtigen Parkplatz rechts einbiegt. Links an ihm vorbei führt die Sandstraße ebenfalls zum Ausgangspunkt hinauf.)

Ausgangspunkt: Oberster Wanderparkplatz bei Innerwald (740 m) im Priental - nördlich von Sachrang

Route: 1. Am obersten Parkplatz findet man eine Tafel mit einer Wanderkarte und den Wegweiser „Spitzstein / Brandlberg“ sowie den Beginn einer breiten Forststraße. Auf der Forststraße, dem Wegweiser folgend, nach Südwesten und über eine Rechtskehre zu einer Verzweigung (Ww.). Hier links Richtung Spitzstein und auf dem anfangs breiten Waldweg empor. Nach einer halben Stunde zieht sich der Weg über ein paar Kehren und wird zunehmend schmaler. Durch herrlichen Wald geht es an der Abzweigung (ca. 1220 m) zur Klausenhütte vorbei (hier links weiter) und führt auf schmalem Pfad ins Wiesengelände unterhalb der Tristmahlnalm. Hier sind es nur noch Pfadspuren, die einen über die flache Wiese nach Westen leiten, dann geht es über eine Graspiste und durch lichten Wald zu einer Forstraße hinauf. Auf ihr links und an der Aueralm (1310m) vorbei bis man kurz danach auf einen Wegweiser an einer Straßenkehre stößt. Hier geht man geradeaus auf dem kleinen Pfad Richtung Spitzstein zur Altkaseralm (sie liegt wenige Meter über dem Spitzsteinhaus). Hier dreht die Route nach rechts (Norden ein); auf dem kleinen Steig geht es in Serpentinen die Almwiese hinauf zum Wald und nun steil und holprig zum Gipfel.

2. Beginn wie bei (1.). Am obersten Parkplatz findet man eine Tafel mit einer Wanderkarte und den Wegweiser „Spitzstein / Brandlberg“ sowie den Beginn einer breiten Forststraße. Auf der Forststraße, dem Wegweiser folgend, nach Südwesten und über eine Rechtskehre zu einer Verzweigung (Ww.). Hier auf dem Weg Nr. 8 (Brandlberg) geradeaus weiter ins Kohlstätter Bach Tal. Nach 300 m an einer Verzweigung (Ww.) links Richtung Brandlberg. Zunächst oberhalb des Baches, dann in Bachnähe bis zu einer Brücke. Jenseits geht es auf dem kleinen Wanderweg an der rechten Hangseite entlang. Später lässt man die unbeschilderte Abzweigung zur Klausenhütte rechts liegen und bleibt auf dem Weg. Man verlässt den Wald und erreicht die Brandlbergalm (1230 m). An der idyllischen Almhütte vorbei nach Westen zu einem Wegweiser. Hier hält man sich rechts im Hang und traversiert die Flanke auf kleinem Steig nach Westen bis man den Sattel mit Wegweiser zwischen Brandlberg und Spitzstein erreicht hat. Hier nach links und entlang des Grates über Wurzelstufen und einfache Felsen wunderschön und eindrucksvoll empor. Dann wechselt man auf die linke Gratseite und erreicht bald das Schild „Wegsperre - Lebensgefahr!“. Hier links hinunter und oberhalb der Tristmahlnalm auf dem Steig nach Süden abwärts, unter der beeidruckenden Felswand des Spitzstein hindurch in den Wald. Nahe der Aueralm links durch die Abholzung zur Hütte hinunter, wo man auf die Forstraße trifft. Auf ihr rechts an der Aueralm vorbei und wie oben beschrieben zur Altkaseralm und zum Spitzstein-Gipfel.

Abstieg: Auf einer der Anstiegsrouten.

Alternative: Neben der sehr kurzen Route über Erlerberg ab Parkplatz Goglalm, ist der Anstieg von Sachrang über das Sitzsteinhaus sehr beliebt. Als Ausgangspunkt wählt man den Wanderparkplatz beim Schweibernlift am südwestlichen Ortsrand. Man erreicht ihn über die Kirchstraße. Vom Parkplatz in einer guten Stunde auf ausgeschildertem und einfachem Weg zum Spitzsteinhaus; in einer knappen weiteren Stunde wie oben beschrieben zum Gipfel.

Charakter / Schwierigkeit: Über Route (1.) eine wirklich einfache Bergwanderung – einzig auf dem holprigen, aber nie ausgesetzten oder schwierigen Gipfelanstieg ist etwas Trittsicherheit angenehm. Route (2.) erfordert an der kurzen Passage entlang des Grates etwas mehr Trittsicherheit, ist aber nie schwierig und verläuft auch im Felsbereich über Gehgelände. Beide Routen sind landschaftlich reizvoll und vergleichsweise ruhig, denn die Massen kommen von Sachrang oder von der Goglalm herauf. Route (2.) ist noch abwechslungsreicher und mit der Gratbegehung und der Querung unterhalb der Felswand landschaftlich wirklich beeindruckend. Doch sie ist deutlich weiter und vor allem mit ca. 200m Höhenverlust verbunden! Scheut man dies nicht, kann man die beiden Routen zu einer herrlichen Runde verbinden. Die eleganteste Lösung, die Überschreitung des Gipfels, können wir leider wegen der Wegsperre am Grat nicht mehr empfehlen.

Gehzeit: Aufstieg Route (1.): 2,5 bis 3 Stunden; Route (2.): gut 3 Std..
Abstieg Route (1.): 2 Stunden; Route (2.): 2,5 bis 3 Std..

Tourdaten: 900 Höhenmeter auf Route (1.) und 1100 Hm auf Route (2.).

Beste Jahreszeit: Ende Mai bis zum Wintereinbruch

Stützpunkt: 1. Spitzsteinhaus (1263 m), DAV-Hütte, ganzjährig geöffnet (Betriebsferien in der Woche vor Weihnachten bis 25.12.), 20 Betten, 40 Lager, Tel: 0043/(0)5373/8330.
2. Altkaseralm (ca. 1300 m), private Almwirtschaft, geöffnet während der Sommersaison und manchmal auch noch im Herbst.

Karte: Chiemgau und Umgebung vom Bayerischen Landesvermessungsamt, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

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Bild des Monats

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

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Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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