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Schönberg (1621 m) von Süden 

Der Schönberg schenkt uns von Süden eine herrliche Rundtour. Schon der Anstieg durch den Schliffbachgraben zur Röhrlmoosalm ist wildromantisch; es folgt steiler, urwaldähnlicher Bergwald, ehe man dann auf die baumlose Gipfelkuppe steigt. Auch der Abstieg zum Mariaeck und zum Amperthal-Almsattel sind landschaftlich sehr reizvoll.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Bayerische Voralpen | Kreuth

Tourensteckbrief Schönberg

Anfahrt: A8 München-Salzburg bis Holzkirchen, auf B 318 zum Tegernsee und weiter auf der B 307 Richtung Achenpaß. An Kreuth vorbei Richtung Glashütte. 7,8 km nach dem Ortsausgang von Kreuth oder 1,2 km vor Glashütte findet man rechts einen sehr kleinen Parkplatz (Bushaltestelle) direkt bei einem privaten Anwesen. Geringe Parkmöglichkeiten; bitte nicht die privaten Parkplätze des Anwesens benutzen!

Ausgangspunkt: Bushaltestelle / Anwesen mit kleinem Parkplatz (ca. 870 m), 1,2 km östlich von Glashütte im Weißachtal bei Kreuth.

Route: Man geht links am Anwesen vorbei und findet den schmalen Wanderweg ins Schliffbachtal zur Röhrlmoosalm. Gut 2 km geht es auf dem markierten Weg durch das kleine Tälchen bis man freies Gelände erreicht. An der Hütte der Röhrlmoosalm vorbei und gleich links über das Bachbett zur breiten Almstraße. Auf ihr ca. 1 km nach Westen (links) bis zu einem Sattel mit Kapelle (1100m). Hier zweigt man rechts ab und wandert weglos über die Wiese am Waldrand entlang. Achtung, schon nach wenigen Metern zweigt links ein ausgeprägter Weg ab, es ist aber nur ein Holzweg! Man bleibt also am Waldrand, kommt an einem Baum mit Wegweiser vorbei, und zielt nach Nordosten in den Wald. Auf dem nun ausgeprägten Pfad empor; bei einer Gabelung nach rechts oben weiter. Der Hohlweg windet sich sehr steil wie eine Schusserbahn durch urwaldähnliche Vegetation hinauf. Auf 1320 m erreicht man eine Lichtung, über die man, sich linkshaltend, weglos ansteigt. Am linken oberen Rand geht es wieder in den Wald hinein und auf dem deutlichen Pfad noch einige Meter hinauf zur Straße. Auf ihr nach links und bei der bald folgenden Gabelung nach rechts oben. Die Almstraße zieht zu einer Hütte empor; man zweigt aber schon 50 Meter vor der Hütte links ab und folgt einem kleinen, mit roten Punkten markierten Weg. Er quert die Hänge in nordwestlicher Grundrichtung bis zum großen Kreuz des Schönberg an einer Schulter unterhalb des höchsten Punktes. Hier nach rechts (Osten) über den Rücken bis zum schmucklosen Gipfel bei einem Weidezaun.

Abstieg: Wir empfehlen eine Runde zu machen und vom Gipfel – dem Schild „Mariaeck“ folgend – nach Norden abzusteigen. Nach dem Zaunübertritt führt der Pfad durch eine von kleinen Felstürmen gesäumte Rinne hinunter. Auf ca. 1530m zielt der Pfad kurz nach rechts, eher er dann einem bewaldeten Rücken steil abwärts folgt. Nach einem ganz kurzen Gegenanstieg erreicht man einen kleinen Sattel, das Mariaeck (1469m). Hier scharf rechts (nach Südosten) und auf dem Pfad Richtung „Amperthalalm / Tegerseer Hütte“. Man quert hinüber bis zum Amperthal-Almsattel (1435m). Nach dem Zaundurchlass links Richtung „Ross- und Buchstein“. Man flogt den roten Markierungen flach in den Wald (nach oben führt auch noch ein Weg auf den Gipfel des sog. Plattel) und quert höhengleich bis man auf die Straße trifft. Auf ihr etwas ansteigend nach Osten (also links, Richtung Roß- und Buchstein). Wer will, kann den Grasgipfel der Hochplatte überschreiten, ansonsten bleibt man auf der Straße. Bei einer Gabelung nicht zu den Roßsteinalmen, sondern nach rechts unten weiter. Auf ca. 1350 m findet man in einer Linkskurve rechts einen Gedenkstein und den etwas versteckten Beginn eines Waldpfades. Auf ihm, die Straße abkürzend, hinunter. Dann trifft man wieder auf die Straße, auf ihr 50 m weiter, dann – Achtung, sehr eingewachsenen! – wieder rechts auf dem Pfad weiter. Noch einmal kreuzt man die Straße ehe man die Röhrlmoosalm erreicht und auf bekanntem Weg durchs Schliffbachtal zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Die im Abstieg verführerische Abzweigung nach Bayerwald lässt man links liegen und folgt der vom Aufstieg bekannten Route.

Charakter / Schwierigkeit: Ruhige, landschaftlich reizvolle Rundtour ohne technische Schwierigkeiten, jedoch über teilweise ziemlich steile, kleine Pfade. Ausgesetzte Passagen gibt es nicht, dennoch sollte man – gerade wenn die Pfade feucht sind – etwas trittsicher sein. Die abwechslungsreiche Route führt durch einen Bachgraben, wildromantischen Bergwald und an herrlichen Almen vorbei, jedoch nur ganz kurz über langweilige Almstraßen. Die Aussicht vom Gipfel ins Karwendel ist ganz groß, und die benachbarten Gipfel Roß- und Buchstein bilden auch eine schöne Kulisse.

Gehzeit: Aufstieg: 2 bis 2,5 Stunden; Abstieg: gut 2 Stunden

Tourdaten: 850 Höhenmeter (inkl. kleiner Gegenanstiege) auf insg. 12 km Tourlänge (bei der Rundtour).

Beste Jahreszeit: Juni bis zum Wintereinbruch

Stützpunkt: -

Karte: Karte vom Bayerischen Landesvermessungsamt „Mangfallgebirge“, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Galerie

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Bild des Monats

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Benutzer: birch

Beschreibung: Das Bild enstand am 1. Mai auf dem Abstieg vom Rittner Horn. Man sieht im Hintergrund auf Langkofel, Plattkogel, Seiser Alm und den Schlern. Durch die früh einsetztende Erwärmung und das viele Schmelzwasser hat die Krokusblüte dieses Jahr ungewöhnlich intensiv eingesetzt. Ein Traum.
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Beschreibung: Während im Illertal bereits der Löwenzahn seine gelben Zähen zeigt, ist der Allgäuer Hauptkamm noch blendend weiß.
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Tiefer Winter im Tortal (Karwendel)

Benutzer: BergFex54

Beschreibung: Nach einem einstündigen Aufstieg im kalten Schatten kommen wir endlich in die Märzen-Sonne. Eine Wunderwelt aus Schnee, Felsen und Bäumen , frisch verzuckert in der vergangenen Nacht.
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