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Rotbachlspitze (2897 m)

Fast vom ersten Meter an verläuft diese Tour oberhalb der Baumgrenze vor der Kulisse mächtiger Dreitausender. Vom Gipfel auf der österreichisch-italienischen Grenze reicht der Blick von den benachbarten Eisriesen (z.B. Hochfeiler) bis weit nach Italien zur Ortlergruppe.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Tirol | Zillertaler Alpen | Zillertal

Tourensteckbrief Rotbachlspitze

Anfahrt: Über die Inntalautobahn A 12 bis zur Autobahnausfahrt „Wiesing/Achensee/Zillertal“. (Hierher auch über den Achensee.) Auf der Zillertal-Bundesstraße 169 nach Mayrhofen. Hinter der Ortsumfahrung, wenn die Vorfahrtsstraße nach Finkenberg abknickt, links der Beschilderung „Schlegeis“ folgen. Über Ginzling zur Mautstelle beim Breitlahner und auf der teils einspurigen Mautstraße (10 Euro / Verkehr im 30-Minuten-Takt) hinauf zum Schlegeisspeichersee. An der Staumauer vorbei bis zum letzten Parkplatz.

Ausgangspunkt: Schlegeis-Speichersee, Parkplatz an der Jausenstation Zamsgatterl (1780m)

Route: Auf dem zunächst breiten, vom Zamsgatterl aus nach Süden führenden Weg parallel zum Zamser Bach gewinnt man in moderater Steigung allmählich an Höhe. Über unschwierige Geländestufen und vorbei an dem auf einen Fels gepinselten Hinweis, der Weg führe nach Venedig, geht es durch das Tal zu dem weitläufigen Kessel hinter der kleinen Lavitz-Alm. Hier klärt die rostrote Farbe eines Bächleins darüber auf, woher der Name des Gipfelziels stammt. Links einer holprigen Fahrstraße gelangt man über einen sich durch Blockwerk windenden Pfad hinauf zur österreichisch-italienischen Staatsgrenze am Pfitscher Joch (2246m), wo von Italien aus das gleichnamige Unterkunftshaus mit dem Auto angefahren werden kann. Kurz vor dem Pfitscherjoch-Haus (Rifugio Passi Vizze) weist ein Holzpfeil auf den nach links abzweigenden Pfad zur Rotbachlspitze hin. Der markierte Pfad orientiert sich zunächst an einer Wasserversorgungsleitung. Bis zu einem markanten Buckel (Punkt 2539m) bleibt man - kleine Bäche überquerend - nördlich des Kamms und steigt nun rechts zu diesem über Schutt, Schrofen und – je nach Jahreszeit – auch ausgedehnte Schneefelder hinauf. Die Route folgt dem Bergrücken, der sich mit zunehmender Höhe zu einem felsigen Grat verjüngt. In jetzt merklich aufsteilendem Gelände werden Blöcke überwunden, meist weicht die Route ihnen aber in die Grasflanke aus. Danach in leichtem Zick-Zack-Kurs über Schotter über die letzte Steilstufe zum Gipfelkreuz.

Abstieg: Der Abstieg erfolgt auf der Anstiegsroute.

Charakter / Schwierigkeit: Bis zum Pfitscher Joch unschwierige Bergwanderung in sehr schöner Hochgebirgslandschaft mit schneebedeckten Dreitausendern wie Olperer, Schrammacher oder Hohe Wand. Sehenswert ist schon relativ zu Beginn der Tour der große Wasserfall am des von Westen herunterstürzenden Unterschrammach-Bach. Ab dem Pfitscher Joch hochalpines, jedoch unschwieriges Gelände, in dem Trittsicherheit empfehlenswert ist. Die Route führt hier stellenweise über leichte Felsblöcke, am Ende über steilen Schotter. Spektakuläre Gipfel-Rundumschau auf benachbarte Eisriesen wie den Hochfeiler oder, weiß im Südwesten schimmert, der Ortler.

Gehzeit: Aufstieg: 3,5 Stunden; Abstieg: 2,5 Stunden

Tourdaten: 1100 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Mitte Juni bis Ende September

Stützpunkt: Pfitscher-Joch-Haus (Rifugio Passo Vizze, 2276 m), 30 Schlafplätze, bewirtschaftet von Anfang Juli bis Ende September; Hüttentelefon 0039 / 0472 / 630119.

Karte: Kompass Blatt 37, Zillertaler Alpen, 1:50.000. Oder AV-Karte Nr. 35/1, 1:25.000. Freytag & Berndt WK 152 (Zillertaler Alpen), 1:50.000

Autor: Martin Becker

Wetter

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Galerie

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