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Pinscharte (2565 m)

Diese Skitour führt von der idyllischen Plätzwiesen-Hochebene in die atemberaubend schöne rote Felslandschaft der Hohen Gaisl, der Croda Rossa d'Ampezzo. Aus dem lieblichen, welligen, licht bewaldeten Boden der Plätzwiese steigt man über ideale, mittelsteile Skihänge hinauf zur wilden Felsschlucht und erstaunlich einfach durch diese hindurch. Allein die letzten Meter zur Scharte sind sehr steil und können bei ungünstigen Verhältnissen schwierig sein. Auf der schattseitigen und teilweise windgeschützten Route findet man oft guten Pulver.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Trentino-Alto Adige | Dolomiten | Prags

Tourensteckbrief Pinscharte

Anfahrt: Über die Brennerautobahn (A13 und A22) bis Ausfahrt Brixen / Pustertal. Auf der SS49 durch das Pustertal, an Bruneck vorbei, Richtung Toblach. Kurz nach Welsberg biegt man rechts ab und folgt der Beschilderung zum Pragser Wildsee. Bei der Tourist-Info Prags gabelt sich die Straße. Hier nimmt man die linke Variante und fährt geradeaus über Altprags Richtung Plätzwiese. Ab Brückele ist die Straße zur Plätzwiese hinauf während der Wintersaison nur vor 10 Uhr und nach 16.00 Uhr für den öffentlichen Verkehr (bis ca. 100 PKW) freigegeben. (Bergabfahren kann man jederzeit.) Außerdem gibt es eine Busverbindung. Am Beginn der Plätzwiese (am Ende der öffentlichen Straße) findet man links und rechts der Straße große Parkplätze.

Ausgangspunkt: Prags, Plätzwiese (1975 m)

Route: Vom Parkplatz folgt man (ohne Felle) der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße zum Rifugio Prato Piazza (Plätzwiesenhütte). Hier, bei der Gebietstafel, fährt man rechts, auf dem beschilderten, meist präparierten Wanderweg nach Süden hinunter und nach einem kurzen Gegenanstieg nach Südwesten zur Stolla-Alm. (Mit Ortskenntnis kann man auch über eine Geländekuppe abkürzen.) Nahe der Stolla-Alm fellt man an und steigt anschließend durch lichten Wald, bald wieder nach Süden eindrehend, zu dem großen freien Hang. Über ihn in zunehmender Steilheit hinauf; am Ende rechts haltend zum Cadin di Croda Rossa, zum Beginn der faszinierenden Felsschlucht. Nun in meist mäßiger Steigung durch die Felsschlucht in das hintere Becken unter den Wänden der Hohen Gaisl. Hier links (Südosten) hinauf über einen am Ende sehr steilen, aber kurzen Schlusshang in die Scharte.

Abfahrt: 1. Wie Aufstieg. Beim Rückweg kurzer Gegenanstieg zur Plätzwiesenhütte.
2. Bei absolut sicheren Verhältnissen kann man sich auch nach dem Schluchtausgang (ab ca. 2300 m) links (im Abfahrtssinn) halten und über eine Steilmulde zum Waldgelände bei der Stolla-Alm abfahren. Ab hier kurzer Gegenanstieg zur Plätzwiesenhütte.

Alternative: Wer die Tour verlängern möchte, kann bereits unten am Gasthaus Brückele parken und über einen meist präparierten Winterwanderweg zur Stolla-Alm aufsteigen. Weiter wie oben beschrieben.

Charakter / Schwierigkeit: Überwiegend einfache Skitour, nur der Anstieg zur Scharte ist auf ca. 50 Hm teilweise sehr steil. Dieser Abschnitt kann gerade bei Hartschnee durchaus schwierig sein. Genießer können diese paar Meter aber auch einfach weglassen, und so haben wir die allgemeine Bewertung der Tour trotz dieser Stelle als eher leicht angegeben. Ansonsten bewegt man sich nämlich durchwegs in idealem Skigelände und in einer atemberaubend schönen und tief beeindruckenden Dolomiten-Landschaft. Die beschriebene Abfahrtsvariante ist deutlich anspruchsvoller und erfordert sichere Verhältnisse.

Lawinengefahr: mittel

Exposition: Nordost

Aufstiegszeit: 2 Stunden

Tourdaten: Höhendifferenz: 680 Höhenmeter (inkl. Gegenanstiege) beim Anstieg; auf dem Rückweg noch einmal ca. 80 Hm. Distanz: 4,2 km (einfach)

Beste Jahreszeit: Januar bis Anfang Mai

Stützpunkt: 1. Plätzwiesenhütte (Rifugio Prato Piazza – 2000 m), private Berggaststätte mit sehr guter Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeit. Telefon: +39/0474/748650; Internet: Plätzwiesenhütte
2. Hotel Hohe Gaisl, mit Wellnessbereich, Infos auch hier

Karte: Kompass Blatt 57, Bruneck, Toblach, Hochpustertal, 1:50.000.
Erhältlich ist die Karte in unserem Kompass-Wanderkarten-Shop

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Galerie

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Bild des Monats

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