Touren

Zum Hirschbichl durchs Klausbachtal 

Das Klausbachtal südlich von der Ramsau ist ein ideales Ziel wenn man keinen Gipfel anstrebt, aber dennoch etwas in herrlicher Bergwelt unternehmen möchte. Egal ob man eine Familientour plant oder wenn schon erste Schneeflocken gefallen sein sollten, diese leichte Talwanderung ist immer eine Empfehlung. Die Tour ist seit Herbst 2010 noch schöner geworden, da ein ehemals vermurtes Wegstück unter anderem durch den Bau einer Hängebrücke wieder begehbar ist. Ein uriges Gasthaus ist Ziel dieser schönen Talwanderung.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Berchtesgadener Alpen | Ramsau

Tourensteckbrief Hirschbichl (Gasthaus) durchs Klausbachtal

Anfahrt: Auf der Salzburger Autobahn (A8) bis zur Ausfahrt Bad Reichenhall und über Bad Reichenhall und Bischofswiesen in Richtung Berchtesgaden. Kurz vor Berchtesgaden rechts in Richtung „Schönau/Ramsau“. An Schönau vorbei und immer der Straße folgend bis es nach links in Richtung „Ramsau/ Hintersee“ weggeht. Durch Ramsau hindurch und dann der Straße immer gerade bis zum Hintersee folgen. Hier schließlich nach links in Richtung „Hirschbichl/ Nationalpark“ und am gebührenpflichtigen Parkplatz (2,50 € / Tag) parken.
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit dem Zug mit Umsteigen in Freilassing nach Berchtesgaden. Und von dort mit Bus Nr. 846 zur Haltestelle Hirschbichl Auzinger.

Ausgangspunkt: Gebührenpflichtiger Parkplatz an der Nationalpark Informationsstelle am Hintersee (793 m), Gemeinde Ramsau.

Route: Vom Parkplatz folgt man zunächst gerade der Teerstraße, kommt an einem schönen, alten Nationalpark Informationshaus vorbei und kann bald schon nach links von der Straße abzweigen. Auf einem breiten Schotterweg geht es nun ganz flach den zunächst noch weiten Talboden entlang, auf dem in lichte Baumgruppen Fichten, Bergahorne und Kastanien wachsen. Man kommt an einer Holzhütte vorbei. Sobald man den Bach erreicht hat kann man entweder dem Schotterweg folgen oder etwas links davon direkt am Bach entlang gehen. Bald stößt aber auch diese Variante wieder auf den Hauptweg. Nachdem man über eine kleine Holzbrücke einen kleinen Seitenbach überquert hat, kann man indem man gerade aus geht den breiten Hauptweg abermals verlassen. Wenn man diese Alternative wählt, muss man ein bisschen aufpassen und auf etwas verblichene rote Punkte an Bäumen achten (Diese deuten darauf hin, dass dies früher der übliche Fußweg war). Die Wegspuren teilen sich immer wieder auf. Man kann aber nichts falsch machen, da sich dieser schönere, aber auch steinigere Pfad zwischen dem breiteren Schotterweg und dem Bach befindet. Dann wendet sich dieser Pfad nach rechts und stößt wieder auf den breiten Weg. Es geht nun bergan bevor man fast auf die Teerstraße stößt. Vor dieser wendet man sich nach links und überquert auf einer erst im September 2010 eingeweihten Hängebrücke den Bach. Weiter geht es auf der anderen Seite auf dem ebenfalls neu errichteten rund 60 Meter langen „Klammsteg“, der auf der Ostseite zum bereits bestehenden Wanderweg leitet. Der Weg wird wieder etwas steiler und führt bald weit oberhalb des Baches durch schönen, vitalen Bergmischwald. Nachdem es wieder flacher wird, öffnet sich das Tal und wir erreichen das freie Almgelände der Bind Alm. Hier oben sollte man sich unbedingt eine längere Pause vornehmen. Denn erstens sind die uralten, unter Denkmalschutz stehenden Almgebäude – eines davon ist über 200 Jahre alt; zwei davon werden immer noch bewirtschaftet – sehenswert. Und außerdem hat man von hier aus einen großartigen Ausblick auf die senkrechten Felsabstürze der Reiter Alpe, von denen bezeichnender Weise das 2234 m hohe Mühlsturzhorn besonders markant ist. Von der Alm aus führt der Weg in einem Bogen nach Westen (bei einer Gabelung hält man sich der Beschilderung folgend nach rechts) und erreicht bald darauf abermals die Teerstraße, der man das letzte kurze Stück hinauf zum Hirschbichl folgt. Kurz hinter der Grenze kann man sich dann auf österreichischem Boden eine Erfrischung in der gleichnamigen Wirtschaft gönnen.
Zurück zum Hintersee geht es auf dem gleichen Weg.

Bike: Montainbiker und andere Radfahrer bleiben einfach auf der Straße und können in einer knappen Stunde die Strecke (Hinfahrt) bewältigen. Zurück geht es dann in ca. 30 Min..

Charakter / Schwierigkeit: Ganz leichte, dafür aber landschaftlich sehr reizvolle Talwanderung auf zumeist recht breiten Wegen.

Gehzeit: Hinweg 2.30 Std. (Nationalpark Informationsstelle - Bind Alm 2:10 Std., Bindalm - Hirschbichl 20 Min.; Rückweg 2 Std. (Hirschbichl – Bind Alm 15 Min., Bind Alm -  Nationalpark Informationsstelle 1:45 Std.); insg. 4.30 Std..

Tourdaten: 350 Höhenmeter; Distanz: 8 km (einfach)

Beste Jahreszeit: Das ganze Jahr über möglich. Sehr schön auch noch im Spätherbst und im Winter.

Stützpunkt: Gasthaus Hirschbichl, Übernachtung möglich, Telefon: +43 / (0)6582 / 8347, Internet: www.hirschbichl.at, geöffnet von 1. Mai bis Mitte Oktober.

Tipp: 1. Wem der Weg hin und zurück zu lang ist, der kann von Mitte Mai bis Ende Oktober mit dem Alm-Bus vom Hirschbichl zurückfahren. Die letzte Fahrt ist um 17 Uhr, ansonsten sind die Abfahrtszeiten in etwa stündlich.
2. Wem der Weg zu kurz ist und wer sich (und seine Kinder) noch ein wenig bilden möchte, der kann auf österreichischer Seite einem sogenannten Erlebnisweg in Richtung Weißbach folgen. Der Weg ist 3,7 Kilometer lang und hat 11 Stationen (Rückfahrmöglichkeit ebenfalls mit dem Bus).

Karte: Bayerisches Landesvermessungsamt UK L4 „Berchtesgadener Alpen, 1:50.000

Autor: Michael Pröttel

Wetter

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Ramsau
Vorhersage für Fr, 14.12.2018
Fr, 14.12.2018 sonnig
-12 / -6 oC
sonnig
Niederschl.: 5 % Wind: 4 km/h W
Ramsau
Vorhersage für Sa, 15.12.2018
Sa, 15.12.2018 wolkig
-10 / -5 oC
wolkig
Niederschl.: 25 % Wind: 5 km/h NW
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

Galerie

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Beschreibung: Blick vom Hirschberg bei Scheidegg auf den Pfänder und die Schweizer Berge im Hintergrund. Bodensee, Rheintal und Bregenzer Wald liegen unter den Wolken. Was für ein Sonnenuntergang!
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