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Hochgern (1748 m)

Der Hochgern ist ein exzellenter Aussichtsberg: der Chiemgau mit dem Bayerischen Meer, das Voralpenland, die Berchtesgadener Alpen, die Loferer Steinberge, die weißen Tauerngipfel und der Kaiser sind zu bestaunen. Eine einfache, jedoch für eine Bergwanderung nicht gerade kurze Runde mit vier schönen Einkehrmöglichkeiten.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Chiemgauer Alpen | Marquartstein

Tourensteckbrief Hochgern

Anfahrt: A 8 München-Salzburg bis zur Ausfahrt Bernau. Über Grassau nach Marquartstein. In den Ort hinein, dann links abbiegen und über die Brücke nach Altmarquartstein. Nach der Brücke rechts, am Hofwirt zur Post vorbei, und in der folgenden Rechtskurve (Schilder) links hinauf zum Wanderparkplatz im Wald.

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz (600m) oberhalb der Burg von Marquartstein (545m)

Route: Am oberen Ende des Parkplatzes wählt man den rechten Forstweg und folgt Beschilderung zum Schnappenberg. Der alte Weg führt geradewegs hinauf bis man nach wenigen Minuten an eine Verzweigung trifft. Hier links zum Schnappenberg mit seinem Kircherl (1099m), das man nach einer guten Stunde erreicht. Schon hier hat man einen fantastischen Blick auf den Chiemsee und das Voralpenland.

Unmittelbar vor dem Kircherl geht es dann rechts hinauf. Die anschließende Querung auf einem Pfad bringt einen in Auf und Ab zur Staudacher Alm (1150m). Man erreicht sie zuletzt wieder auf einem breiten Almweg. Diesen verläßt man jedoch bei der Alm wieder und hält sich links (Schild „Hochgern“). Über die Wiese geht es hier in den Wald hinein, dann zieht der Steig kräftig an. In vielen Kehren steigt man durch den Graben, den sog. Steinernen Acker, hinauf in den herrlichen Wiesenkessel unterhalb vom Hochgern. Hier links über einen Pfad hinauf und nach rechts auf den Gratrücken. Ihm folgt man dann zum ungemein aussichtsreichen Gipfel mit Kreuz am höchsten Punkt und Wetterstation und Kircherl am Nebengipfel.

Abstieg: Rundwanderung: Vom Gipfel auf dem Anstiegsweg etwa 150 Höhenmeter zurück bis zur Abzweigung zum Hochgernhaus und auf dem Weg in knapp 30 Minuten zur herrlich gelegen Hütte. In vielen Kehren geht es, am Enzianstüberl vorbei, über den Wirtschaftsweg hinunter zur Agergschwendtalm und weiter auf dem Forstweg zurück zum Ausgangspunkt.

Charakter / Schwierigkeit: Einfache, gut beschilderte, aber nicht gerade kurze Rundwanderung auf einen der schönsten Aussichtsberge in den Chiemgauern. Man wandert nie ausgesetzt oder schwierig über Forstwege und Bergsteige; nur der steile Anstieg von der Staudacheralm hinauf in den Kessel kann bei Nässe recht rutschig sein. Der hier beschriebene Aufstieg ist der abwechslungsreichere Teil der Runde. Dafür hat man beim Abstieg drei Einkehrmöglichkeiten und nochmals eine grandiose Sicht Höhe des Hochgernhauses. Als Winterwanderung ist nur der Anstieg bis zum Hochgernhaus zu empfehlen (also über die Agergschwendalm). Den gleichen Weg wählen die Mountainbiker.

Gehzeit: Aufstieg: 3 Stunden; Abstieg: 2,5 Stunden

Tourdaten: 1150 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Ende Mai bis Oktober (und als Winterwanderung, jedoch nur über die Agergschwendalm bis zum Hochgernhaus)

Stützpunkt: 1. Hochgernhaus (1461m), privat, ganzjährig bewirtschaftet (an schlechten Wintertagen geschlossen, jedoch dann Hinweisschild am Ausgangspunkt). Übernachtung in 20 Lagerplätzen und 12 Betten möglich, Telefon: 0049 / 8641 / 619 19.
2. Enzianstüberl, privat, in der Wandersaison bewirtschaftet.
3. Agergschwendalm, privat, ganzjährig bewirtschaftet (im Winter nur an schönen Tagen).
4. Staudacheralm, privat, nur im Sommer bis Ende Oktober bewirtschaftet.

Karte: Kompass Blatt 10, Chiemsee / Simsee, 1:50.000. Oder UK L 7, Chiemsee vom Bayerischen Landesvermessungsamt, 1:50.000. Zum Karten-Shop...

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Marquartstein
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Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour, und die Anfahrt nachvollziehen. Ist ein GPS-Track hinterlegt, finden Sie unter der Karte die Funktion „Tour in Karte anzeigen“ und somit die beschriebene Routenführung.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

Aktuelles aus dem Bergjournal

  • Almabtrieb

    „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“* Wenn man sieht mit wieviel Engagement, Freude und Ernsthaftigkeit in der Zugspitz Region der 500 Jahre alte Almabtrieb bewerkstelligt wird, dann passt dieses Zitat haargenau. Denn der Almabtrieb und alles, was mit ihm zusammenhängt, hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund. „Auf den gilt es hinzuweisen“, betont der Krüner Bürgermeister, Thomas Schwarzenberger. Und den wollen wir uns jetzt einmal ein bisschen genauer anschauen.

  • Guter Heinrich

    Der Gute Heinrich ist eine in Vergessenheit geratene Gemüsepflanze. Wo sie in den Bergen wächst, ist oder bestand einst eine Almsiedlung. Auch wenn seine gelbgrünen Blüten ganz unauffällig sind, ist der Gute Heinrich durch die grieselig bemehlte Unterseite der dreieckigen Blätter stets einwandfrei zu identifizieren.

  • Klamm-Wanderungen - Zugspitz Region

    Die Zugspitz Region kann mit einer Reihe einzigartig schöner Klammen aufwarten. Jede der wilden Felsschluchten ist eine Wanderung wert. Und für jeden ist hier das Richtige dabei - von ganz gemütlich bis höllisch wild.

  • Hornklee

    In der alt-viktorianischen Blumensprache steht der Hornklee für Rache und Vergeltung - doch die freundliche Sommerblume ist für den Menschen völlig ungiftig. Nur auf Schnecken wirken seine cyanogenen Verbindungen als Fraßgift.

  • Mountain Equipment WildNight

    Unter freiem Himmel schlafen, ohne Dach oder Zelt über dem Kopf? Noch nie gemacht? Dann aber nix wie los, denn ein Biwak - so nennt man die Übernachtung ohne Zelt im Freien - ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

  • Paddeln auf der Ardèche

    Alpinjournalist und tourentipp.de-Autor Michael Pröttel hat im Frankreich-Urlaub die Bergstiefel gegen Paddel getauscht und dabei eine fantastische Gebirgslandschaft einmal ganz anders erlebt. Kanufahren auf der Ardèche ist also eine echte Empfehlung für den Urlaub 2016 und zwar ganz besonders für den Herbst.

Bild des Monats

072016
Chiemgauer Idylle

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Beschreibung: Bei einer Almwanderung im Priental. Herrlich diese Farben, diese Blumen! Der Bergfrühling in den Chiemgauer Alpen ist einfach wunderschön.
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Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Blumenpracht im Frühling am Gardasee - blühendes Steinkraut
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Beschreibung: Stimmungsvoller Sonnenaufgang und unberührter Neuschnee bei einer beschaulichen Skitour auf die Brünnsteinschanze in den Bayerischen Voralpen.
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