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Herzogstand (1731 m)

Erst ab Weihnachten herrscht Pisten-Skibetrieb am Herzogstand in den Wochen der Revisionszeit davor genießen fast ausschließlich Tourengeher die schöne Aussicht auf Walchensee, Karwendel und Wetterstein sowie die Abfahrt über teils durchaus steile Hänge.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Bayern | Estergebirge | Walchensee

Tourensteckbrief Herzogstand - Fahrenbergkopf

Anfahrt: Auf der A 95 München – Garmisch bis zur Ausfahrt Murnau/Kochel. Nun auf der Landstraße über Schlehdorf und Kochel zur Kesselbergstraße in Richtung Walchensee. Wenige Meter hinter dem Kesselbergsattel befindet sich auf der rechten Seite ein kleiner Parkplatz.

Ausgangspunkt: Parkplatz am Kesselbergsattel (859 m)

Route: Ein zwischen Parkplatz und Kesselbergsattel beginnender Forstweg führt in westlicher Richtung zu einer Schneise, über die es nach links empor geht. Die Route zieht, einmal kurz bergab und dann zunächst wieder schmaler werdend, kaum ansteigend durch den Wald, ehe der Herzogstand permanent ins Blickfeld rückt und sich zwei etwas steilere Hänge aneinander reihen. Nach einem kurzen Flachstück auf einem Forstweg gelangt man, vorbei am DAV-Hinweisschild „Skibergsteigen umweltfreundlich“, nahe der Schlehdorfer Alm in den Talkessel zwischen Herzogstand und Fahrenbergkopf.
Nun gibt es zwei Gipfel-Möglichkeiten:
1. Nach links, anfangs moderat und am Ende im Zickzack-Kurs den aufsteilenden Nordhang hinauf, zum Fahrenbergkopf (1627m) mit seiner Gipfelkapelle.
2. Zum Herzogstandhaus, dann rechts den Martinskopf (1674m) traversieren (oder auch besteigen), und weiter nach Norden zum mit reichlich Buschwerk bewachsenen Herzogstand (1731m). Diese Variante macht allerdings nur bei gleichermaßen hoher wie sicherer Schneelage Sinn.

Abfahrt: Entlang des Aufstiegs.

Charakter / Schwierigkeit: Nette Eingehtour mit skifahrerisch lohnenden Hängen und einer vielseitigen Rundumsicht am Gipfel: Im Süden liegt einem der Walchensee zu Füßen, dahinter breitet sich die Alpenkette aus, im Norden fällt der Blick auf Kochel-, Starnberger- und Ammersee. Reizvoll ist die Tour vor allem in jener Zeit, wenn am Herzogstand kein Pistenbetrieb läuft. Als Skigipfel wird primär der Fahrenbergkopf mit seiner kleinen Kapelle bestiegen (Variante 1); am steilen Nordhang ist bei unsicheren Verhältnissen in puncto Lawinengefahr ebenso Vorsicht gefragt wie bei der Querung des Osthangs am Martinskopf (Variante 2). Der Weiterweg zum Herzogstand (1731m) mit seinem Gipfel-Pavillon lohnt wegen der vielen Latschen nur bei sehr hoher Schneelage, dann allerdings ist die Lawinensituation stets kritisch zu überprüfen. Auch als Schneeschuhtour oder Winterwanderung geeignet.

Lawinengefahr: mittel im Gipfelbereich, gering in der Waldschneise

Exposition: Nord, Nordost, Ost.

Aufstiegszeit: 2,5 Stunden

Tourdaten: 870 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Bei ausreichender Schneelage den ganzen Winter über möglich; ideal vor Weihnachten und ab März, weil dann kein Pistenbetrieb herrscht.

Stützpunkt: Herzogstandhaus (1575m), privat, fast ganzjährig bewirtschaftet (während der Revisionszeiten der Seilbahn von Ende November bis zum 23. Dezember nur sporadisch geöffnet), 80 Übernachtungsplätze, Telefon 0049 / (0)8851 / 234.

Karte: Kompass-Karte Nr. 6, Walchensee, 1:50.000.

Autor: Martin Becker

Wetter

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Walchensee
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Mi, 26.07.2017 leichter Regen
12 / 12 oC
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Niederschl.: 90 % Wind: 23 km/h SW
Walchensee
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Do, 27.07.2017 leichter Regen
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Galerie

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062017
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