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Habicht (3277 m) 

Trotz seiner beträchtlichen Höhe ist der Habicht eher eine Bergtour mit leichtem Klettersteig als eine Hochtour. Seil, Pickel und Steigeisen kann man hier unter normalen Umständen getrost zu Hause lassen. Aber das Fernglas sollte man nicht vergessen, ist der exponierte Gipfel doch ein gigantischer Aussichtsberg; aus gutem Grund also beliebt und viel begangen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Tirol | Stubai | Gschnitztal

Tourensteckbrief Habicht

Anfahrt: Über die Brennerautobahn A13 (oder Bundesstraße) bis Steinach. Hier ins Gschnitztal und über Trins und Gschnitz bis zum Parkplatz hinter dem Gasthaus Feuerstein.

Ausgangspunkt: Parkplatz hinter dem Gasthaus Feuerstein (1281m) bei der Materialseilbahn der Innsbrucker Hütte im Gschnitztal.

Route: Hüttenanstieg: Auf dem ausgeschilderten, breiten Fahrweg über den Gschnitzbach und gleich darauf (hinter einem alten Bauernhof) nach rechts auf den steilen Waldpfad. Dieser schlängelt sich in vielen Serpentinen durch Buschwerk ziemlich direkt empor. Schnell gewinnt man an Höhe und erreicht so freies Gelände. Über die Almwiesen auf deutlichem Pfad zur Innsbrucker Hütte (2370m) beim Pinnisjoch.
Alternativ kann man auch aus dem Pinnistal von der Pinnisalm (1560 m) aufsteigen. Hierher mit dem Taxi-Jeep ab Neder.

Gipfelanstieg: Rechts an der Hütte vorbei geht der gut markierte Steig hinauf zu einer breiten Rippe. Der gut markierte Steig folgt ihr bis zu einer plattigen Steilstufe. (Siehe Bild 3) Über sie an Drahtseilen hinauf und kurz nach Norden über Schutt und Blockwerk zur nächsten Rippe. Hier links (Richtung Westen) hinauf. Beim Beginn des kleinen Habichtferners bleibt man (neue Route) links auf der Rippe und verfolgt diese über Blöcke weiter nach oben. Dann quert man über das hier flache Firnfeld zum Grat rechts des Gipfels. (Durch die starke Ausaperung kann man hier auch rechts haltend über Schutt zum Gratansatz queren. Beide Routen Bild 4.) Über den anfangs breiten Grat in eine Scharte unterm Gipfel und hier etwas ausgesetzt (Drahtseile) von links her zur breiten Gipfelkuppe mit traumhafter Aussicht.

Abstieg: wie Anstieg

Charakter / Schwierigkeit: Trotz seiner Höhe ist der Habicht mehr eine Bergtour als eine Hochtour, denn der schon immer kleine Ferner ist mittlerweile stark ausgeapert. So kann man heute auch ohne Gletscherberührung den Gipfel erklimmen. Man braucht also bei normalen Verhältnissen nur eine gute Wanderausrüstung für die Besteigung. Die Route verläuft auf gut markiertem und teilweise drahtseilgesichertem Steig über Geröll, Blockwerk und ein paar Platten. Nur an wenigen Stellen ist sie etwas ausgesetzt. Trittsicherheit ist aber natürlich erforderlich. Kletterkünste werden nicht gefordert, auch wenn man ab und an etwas hinlangen muß. Der Habicht ist wegen seiner Höhe und seiner alleinstehenden Lage ein hervorragender Aussichtsberg. Deshalb, und weil die Tour nicht schwierig ist, wird der Berg auch sehr viel besucht. Am schönsten als Zweitagestour; als Tagestour nur wirklich konditionsstarken Bergsteigern zu empfehlen. Bei Nässe oder schlechter Sicht ist eher abzuraten.

Gehzeit: Aufstieg: insgesamt gut 5 Stunden (2,5 Stunden zur Hütte und 2,5 Stunden zum Gipfel); Abstieg: 3,5 Stunden

Tourdaten: 2000 Höhenmeter (1100 bis zur Hütte und 900 bis zum Gipfel)

Beste Jahreszeit: Juli bis September

Stützpunkt: Innsbrucker Hütte der Sektion TC Innsbruck, bewirtschaftet von Mitte Juni bis Anfang Oktober, 130 Übernachtungsplätze (Zimmer und Lager), Telefon: 0043 / 05276 / 295.

Wissenswertes: Der Name Habicht soll nichts mit dem Aussehen des Berges zu tun haben. Vielmehr kommt die Bezeichnung von „Hoager“ (Hagen oder heigen), was soviel bedeutet wie „die Bergwiese mähen“, die Bergmahd also.

Karte: Kompass Blatt 83, Stubaier Alpen, 1:50.000. Oder AV-Karte Brennerberge, Nr. 31/3, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Gschnitztal
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So, 19.11.2017 sonnig
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Niederschl.: 90 % Wind: 7 km/h NO
Gschnitztal
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Mo, 20.11.2017 sonnig
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Galerie

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Bild des Monats

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

Benutzer: Schwaeble

Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Sonnentanz

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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