Touren

Großer Drusenturm (2830 m) 

Die Drei Türme gelten als schönstes Dreigestirn der Ostalpen und sind ein beliebtes Fotomotiv, das in keinem Bergkalender fehlen darf. Auch in der Gipfelsammlung ambitionierter Skitourengeher sollte die Tour auf den Großen Drusenturm (Großer Turm) nicht fehlen, da kann der Weg durch das Gauertal noch so lange sein. Als Tagestour mit Start in Latschau eine echt sportliche Herausforderung. Deutlich gemütlicher ist die Aufteilung auf zwei Tage mit Übernachtung auf der überaus gemütlichen und perfekt geführten Lindauer Hütte.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Vorarlberg | Rätikon | Schruns-Tschagguns

Tourensteckbrief Großer Drusenturm

Anfahrt: Von Norden über Bregenz am Bodensee durch das Rheintal und über Feldkirch und Bludenz ins Montafon. In Schruns-Tschagguns an der Ampelanlage rechts ab nach Latschau zum großen Parkplatz in der Latschaustraße, gleich oberhalb der Feuerwehr.
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Bahn bis Schruns-Tschagguns, von hier Busverbindung zur Mittelstation der Golmerbahn in Latschau. Mehr Infos: www.bahn.de, www.montafonerbahn.at.

Ausgangspunkt: Latschau bei Schruns-Tschagguns im Montafon, großer Parkplatz in der Latschaustraße, gleich oberhalb der Feuerwehr (ca. 1010 m).
Hinweis: Unbedingt hier parken, im weiteren Verlauf der Latschaustraße gibt es keine Parkmöglichkeiten mehr.

Route: Hüttenzustieg: Am Ende des Parkplatzes links über die Wiese (gewalzte Trasse) und an den Häusern vorbei zu einer kreuzenden Straße. Über diese und gegenüber über die Wiesenhänge parallel zum Gauertalweg weiter, bis man bei einem Haus auf den ab hier nicht mehr geräumten, sondern gewalzten Gauertalweg wechseln kann und diesem in den Tobel folgt. Dort links haltend (Ww. »Lindauer Hütte über Gauertal«) auf der Rodelbahn steil hinauf zu den Häusern von Vollspora (Alternativ kann man auch, wie im gps-Track aufgezeichnet, rechts über Gauen (Ww.) gehen. Auf halber Strecke zur Lindauer Hütte führen die beiden Routen dann wieder zusammen). Mit Blick auf die Drei Türme anfangs flach taleinwärts, dann in einigen Serpentinen, bzw. diese abkürzend, aufwärts und zum Schluss wieder flach zur Lindauer Hütte (1744 m).
Gipfelanstieg: Von der Hütte kurz bergab und an der bereits sichtbaren Oberen Sporaalpe (1739 m) vorbei leicht ansteigend in den Öfatobel. Oberhalb einer kleinen Stufe (ca. 1940 m) verlässt man die Route zum Öfakopf nach links und steigt ein Stück nach Süden in Richtung des Eistobels, der sich im schattigen Kar zwischen den Drei Drusentürmen und der Drusenfluh versteckt. Je nach Schneelage hält man sich möglichst bald in südöstlicher Richtung, um über eine Steilstufe die Terrasse des sogenannten Tiergartens zu erreichen. Alternativ kann man auch weiter oben mit Höhenverlust zum Tiergarten queren (vgl. gps-Track). Unter den Felsabbrüchen der Gamsfreiheit vorbei, bis sich rechts ein Riesenhang öffnet, über den man in weiten Spitzkehren hinauf zum Sporasattel zieht. Von der Einsattelung zwischen Sporaturm (2489 m) und Kleinem Turm führt links die Variante hinunter zur Lindauer Hütte (im gps-Track als Abfahrt gewählt), wobei man die auch als Aufstieg wählen kann. Der weitere Aufstieg ist klar vorgegeben und führt direkt über die Hänge des Sporatobels zwischen Kleinem und Mittlerem Turm aufwärts. (Achtung: wenige Meter oberhalb des Sporasattels befindet sich mitten im Hang eine Doline!). Zuletzt in sehr steiler Querung nach rechts in flacheres Gelände am Fuß des Südosthanges, über den man steil, aber gut zu gehen, südlich des Mittleren Turms vorbei den Gipfel erreicht.

Abfahrt: Wie Aufstieg oder nur bis zum Sporasattel. Dort ostseitig unter dem Sporaturm vorbei, bis sich ein schmaler Durchschlupf öffnet, der eine steile Querung zu den XXL-Hängen oberhalb der Lindauer Hütte ermöglicht.

Charakter / Schwierigkeit: Wegen der Streckenlänge, der vielen Höhenmeter und der steilen Schlusspassage im Sporatobel eine recht anspruchsvolle Skitour. Bei guten Verhältnissen bis zum Sporasattel problemlos, doch oberhalb wird es sehr steil (ca. 40 Grad). Gleich oberhalb des Sporasattels muss auf eine Doline geachtet werden. Schlüsselstelle ist die steile Querung aus dem Sporatobel in den Sattel südlich des Mittleren Turms.Hier ist insbesondere bei Hartschnee absolut sicheres Gehen erforderlich. Wer die Tour mit einer Übernachtung auf der Lindauer Hütte auf zwei Tage teilt, hat nur eine mittlere konditionelle Herausfoderungen zu bewältigen.

Lawinengefahr: Hoch. Ab der Oberen Sporaalpe bewegt man sich im Grunde durchwegs im gefährdeten Bereich. Vorsicht vor allem im steilen Schlusshang oberhalb des Sporasattels

Exposition: Nord, Nordost und Südost in den Abfahrtsrelevanten Bereichen

Aufstiegszeit: insgeamt 6 Stunden; davon 2 bis 2,5 Std. Hüttenanstieg

Tourdaten: Höhendifferenz: 1850 Höhenmeter; Distanz: 11 km (einfach)

Beste Jahreszeit: Februar bis Mitte/Ende April. Die Tour geht auch noch später im Jahr, doch dann wird der Schnee im Gauertal meist schon knapp

Stützpunkt: Lindauer Hütte (1744 m) der DAV-Sektion Lindau, 200 Schlafplätze, offener Winterraum. Öffnungszeiten: Weihnachten, Februar und Ostern, dazwischen in der Regel jeweils Fr–So. Tel. 0043/664/5033456, www.lindauerhuette.at.

Karte: Landeskarte der Schweiz Montafon, Blatt 238S, 1:50.000.
Erhältlich in unserem Swisstopo-Shop.

Autor: Stefan Herbke

Wetter

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Schruns-Tschagguns
Vorhersage für Fr, 22.06.2018
Fr, 22.06.2018 Nebel
7 / 9 oC
Nebel
Niederschl.: 70 % Wind: 9 km/h N
Schruns-Tschagguns
Vorhersage für Sa, 23.06.2018
Sa, 23.06.2018 sonnig
4 / 11 oC
sonnig
Niederschl.: 0 % Wind: 8 km/h N
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour und die Anfahrt nachvollziehen. Soweit ein GPS-Track hinterlegt ist, dient die Karte auch als Routenskizze.

GPS Daten zum Download

Hier können Sie sich die Route als GPS-Track im GPX-Austausch-Format (GPX-Exchange) herunterladen. Die Nutzung der Daten ist nur für den privaten Gebrauch und auf eigene Gefahr erlaubt. Eine Weitergabe oder die Veröffentlichung der Daten ist nicht gestattet.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

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Bild des Monats

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Krokuswiese

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Beschreibung: Während im Illertal bereits der Löwenzahn seine gelben Zähen zeigt, ist der Allgäuer Hauptkamm noch blendend weiß.
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