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Gröbner Hals (1650 m)

Der Gröbner Hals ist ein kleiner Gupf, der kartographisch nur ein Sattel ist. Dieser kleine Makel tut der Freude an seiner Besteigung aber keinen Abbruch. Im Gegenteil, die stille Einsteigerskitour im Schatten des hektischen und lauten Christlumer Pistenskizirkus ist ein richtiges Vergnügen für die ganze Familie.
bild
Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Tirol | Karwendel | Achenkirch

Tourensteckbrief Gröbner Hals

Anfahrt: A8 München-Salzburg Ausfahrt Holzkirchen. Weiterfahrt auf der B318 bis Tegernsee. Dann auf der B307 Richtung Achenpass (von Bad Tölz kommend auf der B13 bis Sylvensteinsee, anschließend ebenso auf der B307) und weiter nach Achenkirch zur beschilderten Abzweigung: „Skigebiet Christlum“. Am hintersten Parkplatz des Skigebietes vorbei, über die Brücke zum großen Platz - direkt vor Beginn des Unterautales. Hier findet man begrenzte Parkmöglichkeiten am nördlichen Rand des Platzes.

Ausgangspunkt: Großer Platz vor Beginn des Unterautales (945 m) bei Achenkirch.

Route: Zunächst geht es neben der Langlaufloipe auf einem meist geräumten Fahrweg flach ins schattige Unterautal hinein. Bei der Gröbner Alm wird es dann etwas steiler und in mehreren Kehren gewinnt man langsam an Höhe (siehe Bild 1). Eine leicht fallende Abzweigung nach links ignoriert man (hier kommt man nach der Abfahrt zur Hochstegen Alm wieder auf die Anstiegsroute) und steigt weiterhin auf der Forststraße recht gemächlich höher. Oberhalb der Hochstegen Alm führt der Wirtschaftsweg in einem Linksbogen über den Unterau-Bach. Nach der Durchquerung eines kleinen Waldstücks taucht schließlich rechts ein freier Rücken auf mit einem Ombrometer. Hier verlässt man den Forstweg nach Westen und folgt der Aufstiegsspur über die schönen, freien Wiesenhängen aufwärts. Bald weitet sich das kupierte Gelände und man steuert direkt auf die sichtbaren Hütten der Gröben Almen zu, die unterhalb der steilen Ausläufer des Rether Kopfes liegen. Zwischen den verträumten Almen hindurch geht es weiter bergauf in westliche Richtung. Nachdem mehrere kleine Mulden überwunden sind, rückt man an den „Gipfel-Buckel“ heran (siehe Bild 3). Entweder man bezwingt ihn mittels eines großen Linksbogens über seinen langen weißen Hals, oder man steigt ihm von rechts her auf die „Pelle“. Die Aussicht auf die nahen Giganten des Karwendels ist in jedem Fall beeindruckend (siehe Bild 6).

Abfahrt: Bis zum Ombrometer wie Aufstieg, dann folgt man aber nicht der Forststraße, sondern fährt leicht rechtshaltend durch eine Waldschneise geradeaus hinunter. Vor der Hochstegen Alm (1.159m) muss ein kleiner Bach überquert werden. Danach geht’s auf einem Almweg, kurz ansteigend, zur altbekannten Forststraße zurück. Von dort lässt man die Ski in den Talgrund hinunterlaufen, wo man mit den Stöcken dann ein bisschen nachhelfen muss, um den Parkplatz wieder zu erreichen.

Charakter / Schwierigkeit: In jeder Hinsicht eine problemlose Tour, die für Tourenneulinge wie geschaffen ist, aber auch „alte Hasen“ immer wieder aufs Neue begeistert. Der erste Teil auf dem recht flachen Fahrweg durch das Unterautal dient dazu den richtigen Gehrhythmus zu finden. Die freien und nur mäßig geneigten Almböden im oberen Teil zur Verfeinerung der Felltechnik. Der Anstieg ist mit 700 Hm nicht allzu lang und mit einer gewissen Grundkondition gut zu meistern. Die Orientierung ist einfach und die alpinen Gefahren halten sich in Grenzen. Nachdem man die Stille und die gewaltige Aussicht ins Karwendelgebirge genossen hat wird man sich an der stressfreien Abfahrt erfreuen.
Achtung: Die in der Beschreibung aufgeführte Gröbner Alm (im Unterautal) und die Gröben Almen (unterhalb vom Gipfel gelegen) sind vom Wortlaut her leicht zu verwechseln.

Lawinengefahr: gering (Nach starken Neuschneefällen oder Erwärmung besteht Lawinengefahr aus den Flanken des Rether Kopfes)

Exposition: Ost

Aufstiegszeit: 2,5 Stunden

Tourdaten: 710 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Frühwinter bis März

Stützpunkt: Während der Tour gibt es leider keinen „Einkehrschwung“, doch in Achenkirch findet man Gaststätten und Unterkunftsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Karte: Kompass Blatt 027, Achensee, 1:35.000. Oder Mayr Wander- Rad- MTB und Tourenkarte Achensee, Nr. 30, 1:40.000

Autor: Doris & Thomas Neumayr

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