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Geigelstein (1808 m) von Süden 

Von der Tiroler Seite her führt die wohl bequemste Route auf den Geigelstein. Sie ist einfach und kurz und nur auf den letzten Metern etwas steiler. Abwechslungsreich und schön ist sie trotzdem und der fantastische Gipfelblick sowieso der gleiche. Genießer erwartet die Priener Hütte auf halbem Weg, und wer trittsicher ist, kann durch die Überschreitung ein interessante Runde machen.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Tirol | Chiemgauer Alpen | Walchsee

Tourensteckbrief Geigelstein ab Wandberghütte

Anfahrt: Über die Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Oberaudorf. Dann rechts auf der St172 nach Niederndorf und weiter Richtung Walchsee. Etwa 1,2 km nach Sebi zweigt man links nach Rettenschöss ab. Hier folgt man der Beschilderung nach Feistenau. Hinter dem Gasthaus „Schöne Aussicht“ beginnt die schmale Mautstraße zur Wandberghütte (5 Euro in Münzen für automatische Schranke bereithalten – Stand 2009). Auf der Schotterstraße ca. 5 km empor bis zur Wandberghütte.

Ausgangspunkt: 1. Wandberghütte (1340 m) – oberhalb von Rettenschöss bei Walchsee.
2. Selbstverständlich kann man die Tour auch schon bei den Parkplätzen von Feistenau (1050 m) beginnen und auf dem Wirtschaftsweg ca. 5 km durch den Wald hinauf zur Wandberghütte wandern (1 ¼ bis 1 ½ Stunden).

Route: Nur wenige Meter westlich unter der Wandberghütte zweigt vom breiten Wirtschaftsweg ein beschilderter Wanderweg zur Priener Hütte und zum Geigelstein ab. Auf ihm nach Nordosten hinunter und über eine Wiese sowie erneut durch einen Waldstreifen zur Ackeralm (ca. 1320 m). Hier zweigt man rechts ab und folgt dem beschilderten Weg zur Priener Hütte. Die Route führt durch ein Tälchen, dreht dann nach links ein und führt am kleinen Stausee vorbei zur Straße, die zur Hütte führt. Ihr kann man folgen, oder auch abkürzen und den kleinen Steig direkt hinauf zur Hütte wählen.
Der Gipfelanstieg führt hinter der Hütte nach Norden, dreht dann nach links zur Bergwachthütte ein. Etwa 100 m danach hält man sich bei der Weggabelung rechts und wandert in einem großen Bogen, an der Oberkaseralm vorbei, unter der Wandspitz hindurch. Dann geht es hinauf zum breiten Sattel zwischen Geigelstein und Wandspitz. Entlang des Kammes nach Süden eindrehend bis zur Latschen-Flanke des Geigelstein. Durch eine Latschengasse in wenigen Minuten hinauf zum Gipfel mit großem Kreuz und Mini-Kapelle.

Abstieg: 1. Wie Aufstieg.
2. Sehr schön, nicht schwierig, aber doch etwas anspruchsvoller ist die Überschreitung des Gipfels nach Südwesten. Über einen schmalen, teilweise steilen Schottersteig geht es in Serpentinen abwärts - dann bald flacher durch Latschengassen. Bei der Abzweigung zur Wirtsalm rechts weiter Richtung Breitenstein und über ein Hangquerung zum Verbindungskamm hinauf. Hat man diesen erreicht, findet man schon bald eine Lücke im Zaun und undeutliche Pfadspuren nach Westen hinunter. Der Pfad führt durch eine anfangs etwas steile Mulde ziemlich direkt hinunter zur Priener Hütte, wo man wieder auf die Anstiegsroute trifft.
3. Beim Rückweg zur Ackeralm muss man nicht den Weg über den kleinen See und das Tälchen nehmen, sondern kann auch ganz bequem auf der Straße Richtung Sachrang ca. 800 Meter hinunter wandern. Dann findet man einen Wegweiser und die Zufahrt zur Ackeralm nach links.

Alternative: Beliebte Routen führen auch aus dem Priental oder aus dem Achental auf den Geigelstein.

Bike: Der Geigelstein bietet sich auch auf dieser Route als Bike & Hike-Tour an. Je nach Kondition kann man dann bereits in Rettenschöss oder Feistenau starten und mit einer kurzen Schiebestrecke sogar bis zur Priener Hütte fahren.

Charakter / Schwierigkeit: Bei der beschriebenen Anstiegsroute handelt es sich um eine einfache und kurze Variante der beliebten Geigelstein-Tour. Wirtschaftswege und unschwierige Bergsteige führen hier zum Gipfel mit großartiger Aussicht. Die Abstiegsvariante mit Überschreitung ist ebenfalls unschwierig, führt jedoch über steile und auch grobschottrige Passagen und erfordert daher Trittsicherheit. Wir stufen die Anstiegsroute als leichte, die Abstiegsroute als mittelschwere Bergwanderung ein.

Gehzeit: Aufstieg: 2 Stunden; Abstieg: 1,5 Stunden.

Tourdaten: Höhendifferenz: 600 Höhenmeter (inkl. Gegenanstieg) Distanz: 4 km Aufstiegsroute; 4,9 km Abstiegsvariante bei Überschreitung.

Beste Jahreszeit: Ende Mai bis zum Wintereinbruch. Achtung, die Mautstraße zur Wandberghütte ist bei Schneelage nicht mehr zu befahren!

Stützpunkt: 1. Priener Hütte (1411 m) der DAV Sektion Prien, ganzjährig geöffnet, kein Ruhetag. 100 Übernachtungsplätze (Zimmer und Lager). Telefon: 0049 / (0)8057 / 428.
2. Wandberghütte (1350 m), privater Berggasthof mit Übernachtungsmöglichkeit, geöffnet von 26.12. bis zum Sonntag nach Allerheiligen. Von Dezember bis Mitte Mai mittwochs Ruhetag! Telefon: +43 / 664 / 43 21 770.

Karte: Kompass Blatt 10, Chiemsee, 1:50.000. Oder UK L7 vom Bayerischen Landesvermessungsamt, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Galerie

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Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

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Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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