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Ettaler Manndl (1633 m)

Eine schöne, aussichtsreiche und spritzige Halbtagestour. Bis zum Gipfelanstieg handelt es sich um eine sehr einfache Bergwanderung. Der Klettersteig zum höchsten Punkt hinauf verlangt dagegen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ein schöner Blick bietet sich nicht nur auf das Werdenfelser Land, sondern auch auf die Seenkette des Voralpengebiets.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Ammergebirge | Oberammergau

Tourensteckbrief Ettaler Manndl

Anfahrt: A96 München-Garmisch und weiter auf der B2 bis Oberau. Dann rechts Richtung Augsburg/Oberammergau bis Ettal. Hier biegt man vor der Klostermauer rechts (siehe Schild „Ettaler Manndl / Laber“) in den Mandlweg ein. Parkmöglichkeiten gibt es direkt gegenüber der Friedhofsmauer (Gebühr: 2 Euro / Tag - Stand 2015).

Ausgangspunkt: Parkplatz am Mandlweg gegenüber der Friedhofsmauer in Ettal (877 m).

Route: Auf dem ausgeschilderten Weg zum Ettaler Manndl, an der Schaukäserei und einem letzten Hof vorbei, flach hinein in das Tiefental. Der breite Waldweg wird bald steiler. Am Ende des Weges zweigt man bei einem Wegweiser („Ettaler Manndl“) links auf einen Pfad ab. Hier in vielen Serpentinen, mal durch dichten, mal durch lichten Wald an der Tiefental Diensthütte vorbei zum Wandfuß. Kurz bevor man diesen erreicht wendet man sich bei einer Gabelung nach rechts. Am Wandfuß vorbei bis zum beschilderten Einstieg des kettengesicherten Klettersteiges. Über ihn steil empor zum Gipfel (1633 m). Etwa 10 bis 15 Minuten braucht man für die kurze, ganz einfache, aber etwas ausgesetzte Kletterei.

Abstieg: 1. Wie Aufstieg.
2. Rundtour um den Gipfel herum über den Soilesee (auch Soilasee): Dazu zurück zum Beginn des Klettersteiges und hier dem Schild „Oberammergau/Soilesee“ folgend nach links (im Abstiegssinn). Hinunter zum eingewachsenen See und über den Laberweg in südwestlicher Grundrichtung hinauf zum Laberjoch. Hier folgt man dem Schild „Ettal“ und quert auf der Südseite des Manndls hinüber bis man wieder auf die Anstiegsroute trifft. Auf ihr ins Tal zurück. (Plus 1 Std..)

Alternative: Man kann die Tour auch mit Bergbahn-Hilfe machen. Ausgangspunkt ist dann Oberammergau. Mit der Laber Bergbahn geht es zur Bergstation. Dann auf dem ausgeschilderten Weg in ca. 20 Min. zum Einstieg des Klettersteiges aufs Ettaler Manndl.

Charakter / Schwierigkeit: Einfache, aussichtsreiche Bergwanderung auf überwiegend schmalen Waldpfaden und mit einem steilen, kurzen Klettersteig-Finale. Der Klettersteig ist gut mit Ketten gesichert und bietet große Tritte und Griffe; er ist das Salz in der Suppe der Tour! Geübte werden die nette Kraxelei problemlos ohne Klettersteigset bewältigen, kleinere Kinder sollte man dagegen schon sichern. Der Gipfel bietet einen sehr schönen Blick auf das Wettersteinmassiv, das Estergebirge und das Voralpenland.

Gehzeit: Aufstieg: 2 Stunden; Abstieg: 1,5 Stunden

Tourdaten: 760 Höhenmeter, bei Gipfelumrundung plus 160 Hm; Distanz: 3,2 km im Aufstieg, 9,3 km Gesamtlänge bei Rundtour über Soilesee.

Beste Jahreszeit: Mitte Mai bis zum ersten Schneefall.

Stützpunkt: keine

Tipp: Das Kloster Ettal mit seiner beeindruckenden, barocken Kirche, der Brauerei und dem schönen Klostergarten laden nach der Tour zu einem Besuch ein. Hier gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

Bergbahn: Die Laber Bergbahn (siehe Alternative) fährt während der Betriebszeiten täglich von 9 bis 17 Uhr. Preise und weitere Infos auf der Internetseite der Laber Bergbahn.

Karte: Karwendelgebirge/Wetterstein vom Bayerischen Landesvermessungsamt, 1:50.000. Zum Karten-Shop...

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Galerie

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Bild des Monats

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Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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