Touren

Benediktenwand (1801 m) Südanstieg 

Die Benewand kann man fast von jeder Seite aus angehen. Während man von Norden her sehr lange auf der Forststraße wandert, bietet der Südanstieg etwas mehr Abwechslung. Zwar ist auch hier der erste Teil ein breiter, wenn auch hübscher Forstweg, doch das Finale, sowie die Abstiegsvariante durch den Glasbach-Graben, am Wasserfall vorbei, nach Jachenau ist wirklich sehr schön.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Bergtour | Bayern | Bayerische Voralpen | Jachenau

Tourensteckbrief Benediktenwand

Anfahrt: 1. Über Bad Tölz auf der B 13 nach Lenggries. Hier biegt man ab in die Jachenau und fährt bis zum kleinen Weiler Petern. Er befindet sich zwischen Straßenkilometer 21,5 und 22,0 und hat kein Ortsschild. Rechts der Straße findet man am Ende einer großen Wiese die Zufahrt zum Wanderparkplatz.
2. Aus der Garmischer Gegend wird man über den Walchensee und die Mautstraße (2,50 Euro / Stand 2005) zum Ort Jachenau fahren und weiter bis nach Petern. Dann Parkplatz links der Straße.
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhof Lenggries, dann Busverbindung in die Jachenau.

Ausgangspunkt: Petern (727 m) in der Jachenau, bei Lenggries.

Route: Vom Ende des Wanderparkplatzes auf der breiten Forststraße taleinwärts. Schon nach 5 Minuten kommt man an eine Abzweigung. Hier nach rechts oben und im weiteren Verlauf über den breiten, alten und schönen Karrenweg durch hübschen Wald empor. Nach ca. einer Stunde erreicht man einen bewaldeten Kamm mit mehreren Abzweigungen. Man bleibt auf dem Hauptweg zur Bichleralm und wandert etwa 50 Hm nach unten. An der Ortereralm vorbei und in einem großen Rechtsbogen auf die andere Seite des Tälchens. Die Abzweigung zur Tanneralm lässt man links liegen. Dann aber nicht geradeaus weiter Richtung Scharnitzalm, sondern nach links oben zur Bichleralm (1438m). Ein traumhafter Ausblick erwartet einen bereits hier. Hinter den Almhütten wird der Weg dann schmal; auf einem markierten Wiesenpfad wandert man der Südwand entgegen. Dies geschieht anfangs durch eine Querung nach Westen, dann zieht die Route richtig an und es geht steil über Schrofen und Schotter nordwärts empor. Achtung auf Steinschlag! Ein kurzer, etwas luftiger Quergang von nur 3 bis 4 Metern erfordert dabei absolute Trittsicherheit. (Siehe dazu Bild 4.) Dann über eine Stufe ins Latschengelände und über eine Gasse zur Kammhöhe. Nach links (Westen) zum höchsten Punkt mit Holzkreuz.

Abstieg: 1. Die kürzeste Variante ist der Abstieg über den Anstiegsweg.
2. Länger, aber auch abwechslungsreicher ist der Abstieg über den Kamm nach Westen und anschließend zum Ort Jachenau. Dazu vom Gipfel durch Latschengassen in westlicher Grundrichtung. Auf ca. 1570m findet man dann eine Verzweigung und wendet sich nach links Richtung Jachenau. Steil geht es hier auf einem kleinen Steig bergab. Auf ca. 1280m erreicht man erneut eine Mehrfachverzweigung. Man nimmt die mittlere Variante und wandert geradeaus hinunter Richtung Jachenau. Dabei muss man ein wenig aufpassen, dass man den kleinen Pfad nicht verliert (wenn doch, einfach Grundrichtung beibehalten). Kurz darauf stößt man dann auf die Forststraße. Hier geht man aber nicht auf der langweiligen Straße weiter, sondern zweigt sofort nach links ab (Schild „steiler Steig“). Wildromantisch steigt man hier entlang des Glasbaches ab. Dabei wird ein seitlicher Zulauf überquert, eine erste Brücke nach rechts lässt man liegen und wandert weiter entlang des Baches, an einigen Quellen vorbei, hinunter zum Wasserfall. Erst unterhalb vom Wasserfall überquert man auf einer Brücke den Glasbach und trifft bei der Lainlalm (906m) auf den Fahrweg. Auf ihm einen guten Kilometer (gut 10 min) sanft abwärt. Dann geht es rechts ab (Schild: Fußweg Jachenau) und schon bald rechts des Baches hinaus. Bei einer Lichtung erreicht man die Forststraße, der man nach links folgt. Nach einigen Minuten geht es aber schon wieder links ab von der Straße (Schild: Jachenau Fußweg – Parkplatz) und durch einen Bachgraben zum großen Wanderparkplatz unterhalb der Kirche (nahe Gasthof Schützenhaus). Hier sollte man sich ein Fahrrad bereitgestellt haben, um die 6 km zum Ausgangspunkt nicht zu Fuß gehen zu müssen. Alternativ gibt es auch eine spärliche Busverbindung.
3. Eine deutlich kleinere Rundtour kann man machen, indem man - wie oben beschrieben - bis zur Verzweigung auf 1280m absteigt. Dann aber links zur Tanner Alm wandert und kurz später auf die Anstiegsroute trifft. Auf den wildromantischen Glasbach-Graben und den Wasserfall muss man so jedoch verzichten.

Charakter / Schwierigkeit: Mittelschwere fast schon etwas anspruchsvolle Bergwanderung. Denn auch wenn die Tour im Aufstieg großteils über einen breiten Wirtschaftsweg führt und in diesem Bereich nur leichten Wandercharakter aufweist, ist im Gipfelanstieg auf kurzer Strecke Trittsicherheit und Schwindelfreiheit angesagt. Hier geht es über Schotter (Steinschlaggefahr!) und Schrofen recht steil empor. Die Benediktenwand ist ein beliebter Aussichtsberg; von praktisch allen Seiten führen Anstiege herauf. Die Rundtour mit Abstieg nach Westen, und anschließend durch den Glasbach-Graben nach Jachenau ist wildromantisch, aber lang.

Gehzeit: Aufstieg: 3,5 Stunden; Abstieg: 2 bis 2,5 Stunden über den Anstiegsweg. Der beschriebene Abstieg nach Jachenau ist mit 2,5 bis 3 Stunden anzusetzen.

Tourdaten: 1150 Höhenmeter

Beste Jahreszeit: Juni bis zum Wintereinbruch. Im Hochsommer ist der südseitige Anstieg stark der Sonne ausgesetzt. Dann früh aufbrechen und viel zum Trinken mitnehmen!

Stützpunkt: -

Info: Bei Gewitterneigung oder stärkeren Regenfällen raten wir von der Route durch den Glasbach-Graben (2.) ab. Seitliche Zuläufe können hier anschwellen und diesen Abschnitt gefährlich machen!

Karte: Kompass Blatt 182, Isarwinkel, 1:50.000. Zum Karten-Shop...

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Jachenau
Vorhersage für Do, 17.08.2017
Do, 17.08.2017 leicht bewölkt
15 / 23 oC
leicht bewölkt
Niederschl.: 20 % Wind: 4 km/h N
Jachenau
Vorhersage für Fr, 18.08.2017
Fr, 18.08.2017 leicht bewölkt
17 / 24 oC
leicht bewölkt
Niederschl.: 0 % Wind: 4 km/h N
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Karte

Auf dem Kartenausschnitt können Sie die Lage der Tour, und die Anfahrt nachvollziehen. Ist ein GPS-Track hinterlegt, finden Sie unter der Karte die Funktion „Tour in Karte anzeigen“ und somit die beschriebene Routenführung.

Galerie

Damit Sie sich ein Bild von der Route machen können, gibt es hier die Fotos zur Tour. In manchen Fällen ist hier auch eine Routenskizze zu finden.

 
 

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    Die Zugspitz Region möchte touristisch neue Wege gehen und bleibt dabei auf alten Pfaden. Klingt widersprüchlich – ist es aber nicht unbedingt. Die Touristiker dieser Region hatten nämlich den hohen Anspruch, die so reichlich vorhandenen kulturellen und landschaftlichen Highlights dieser Gegend mittels eines neuen Weitwanderweges zu verbinden und so einen sehr abwechslungsreichen Spitzenwanderweg zu schaffen. Doch ist dies gelungen? Wir meinen ja, absolut! Und daher möchten wir euch diese traumhafte, über 200 km lange Runde auch vorstellen.

Bild des Monats

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Sommer al lago

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Wieder einmal Gardasee - und wieder einmal wunderschön! Für eine lange Tour ist es zu heiß, aber der Colodri ist eine kurze Spritztour und danach hüpft man am besten in den See, um sich abzufrischen.
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Frühlingsradln bei Tremosine

Benutzer: Linus_Z

Beschreibung: Die Gardasee-Region ist ideal für die Übergangszeit. Im Süden kann man schon etwas früher im Jahr mit der Wander-, Kletter- und Radlsaison starten.
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Schneerosenblüte am Gamskogel

Benutzer: Bergfreund

Beschreibung: Die Natur ist halt doch der schönste Garten. Bei der Bergtour zum Gamskogel blühten die Schneerosen um die Wette. Gut, dass die Blumen hier weitestgehend ungestört wachsen können und der Naturfreund sich jedes Frühjahr wieder daran erfreuen kann.
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