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Aberg (1461 m)

Diese wunderschöne, kleine und einfache Skitour muss oft bei eher ungünstigen Verhältnissen herhalten, denn sie ist wirklich relativ lawinensicher. Dabei zeigt auch sie erst bei Sonnenschein ihre ganze landschaftliche Schönheit ganz zu schweigen vom Traumblick auf den Chiemsee.
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Schwierigkeit
Kondition
Gefahrenpotenzial
Landschaft
Frequentierung
Skitour | Bayern | Chiemgauer Alpen | Frasdorf

Tourensteckbrief Aberg (auch Abereck)

Anfahrt: A 8 München-Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf. In den Ort einfahren und kurz vor der Kirche links, Richtung Sagberg / Lederstube abbiegen. Nach 0,7 km an einer Verzweigung rechts. Bei der anschließenden Kreuzung geradeaus weiter bis zum großen Parkplatz.

Ausgangspunkt: Großer Wanderparkplatz Lederstube (ca. 620m) bei Frasdorf.

Route: Vom Parkplatz auf der Straße weiter Richtung Südsüdwesten und schon nach wenigen Metern links ab auf den Forstweg (Rodelbahn) Richtung Frasdorfer Hütte. Nun ca. 30 Min. über ihn empor, dann findet man in einer Linkskurve eine Dreifachverzweigung. Hier auf dem kleinen Wegerl geradeaus weiter entlang des Zaunes, am Zellboden Hof vorbei, und die Richtung beibehaltend über den spärlich bewaldeten Rücken bis zur Schmiedkapelle. Über die folgenden, freien Schmiedhänge hinauf und über den Wiesenrücken auf das Almkreuz zu. Links an ihm vorbei in den Wald, ins sog. Paradies. Auf dem Hohlweg in einem Linksbogen, dann rechts in eine kleine Senke und auf die Schneise zu; über sie linkshaltend empor. Dann dreht die Route nach rechts (Südwesten) ein, man überquert die Straße (Rodelbahn) und wandert am Waldrand entlang zum sog. Taferlbaum. An dieser Verzweigung links (Schild Klausen), am Bergwachtdepot vorbei, und über eine Waldschneise (Bild 6) mit Weg hinauf zum Laubensteingatterl (1273m). Hier quert man aus dem kleinen Sattel nach links und durch den etwas steileren Hang zur Wiesenmulde bei der Laubensteinalm (Bild 7). Dort setzt der Nordostrücken (Bild 10) des Aberg an, über den es nach rechts in idealer Steilheit bis zur breiten Gipfelkuppe (1461m - ohne Kreuz) hinaufgeht.

Abfahrt: Im oberen Bereich entlang des Aufstieges. Bei den Schmiedhängen dann allerdings nicht links zur Kapelle, sondern vom Wegweiser aus geradewegs über einen schönen Hang hinunter, dann nach links hinausqueren zum nächsten freien Abschnitt und wiederum über einen sehr schönen Hang hinunter zur Straße. Auf ihr zurück zum Ausgangspunkt.

Alternative: Über dem Aberg dominiert der etwas höhere Heuraffelkopf (1504m). Er stellt - ebenso wie Predigtstuhl und Klausen - nicht nur die Verlängerung des Kammes, sondern auch die Verlängerung der Skitour dar. Der Weiterweg ist durchaus lohnend bezüglich Landschaft und Abfahrten (Kl. Nikolai, Gr. Nokolai und Klausen Nord), wird aber nun anspruchsvoller. Gerade die Lawinengefahr darf auf einigen Varianten nicht unterschätzt werden. Der Weiterweg führt durch eine Rinne hinunter zur Abergalm (oder alternativ zum Südgrat des Heuraffelkopfes hinauf und dann zur Abergalm hinunter), empor zum Predigtstuhl (1494m) und weiter zum Klausenberg (1554m), oder sogar zur Klausenhütte (1508m). Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter Aberg-Klausenberg-Runde.
Eine andere kleine Variante: von der Laubensteinalm könnte man auch nach links, flach zum Laubenstein (1350m) wandern. Die Laubenstein-Nordabfahrt ist nur mit Ortskenntnis und bei absolut sicheren Verhältnissen zu empfehlen.

Charakter / Schwierigkeit: Eine landschaftlich sehr schöne, abwechslungsreiche und leichte Skitour. Sie bietet zudem einige mäßig bis ideal geneigte Abfahrtspassagen, die bei Neuschnee (wenn er nicht zu hoch ist) wirklich Spaß machen.

Lawinengefahr: gering (Bei richtiger Spurwahl wirklich kaum lawinengefährdet; dies gilt jedoch nur für die Route bis zum Aberg!)

Exposition: vorwiegend Nordost und Nord

Aufstiegszeit: 2 bis 2,5 Stunden (plus eine Stunde zur Klausen bei Erweiterung)

Tourdaten: 850 Höhenmeter; 5,7 km Distanz

Beste Jahreszeit: Dezember bis März

Stützpunkt: Direkt an der Route gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Mit etwas Zusatzaufwand kann man jedoch die Frasdorfer- oder die Riesenhütte erreichen.
1. Frasdorfer Hütte (945m), Mo. und Di. Ruhetag; Mi., Do. und Fr. 17– 24 Uhr, Sa. 10 - 24 Uhr, So. 10 - 18 Uhr. Übernachtung möglich. Telefon: 0049 / (0)8052 / 5140. Um bei der Abfahrt nichts herzuschenken, fährt man am besten von den Schmiedhängen zur Straße ab und steigt dann in wenigen Minuten zur Hütte auf.
2. Riesenhütte (1346m) der DAV-Sektion Oberland. Ganzjährig geöffnet außer im November und 3 Wochen nach Ostern, 42 Übernachtungsplätze, Telefon: 0049 / (0)8052 / 2921. Sie erreicht man, indem man beim Taferlbaum (im Anstiegssinn) geradeaus weitergeht. Gut 30 Min. zusätzlich.

Info: Die Nordabfahrt in den sog. Eiskeller (direkt unterm Aberg) sollte aus Naturschutz- und Sicherheitsgründen gemieden werden. Siehe DAV-Projekt „Skibergsteigen umweltfreundlich“.

Karte: Kompass Blatt 10, Chiemsee, 1:50.000. Oder Karte des Bayerischen Landesvermessungsamtes „Chiemsee“, 1:50.000.

Autor: Bernhard Ziegler

Wetter

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Frasdorf
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Di, 12.12.2017 leichter Regen
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Niederschl.: 90 % Wind: 20 km/h W
Frasdorf
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Galerie

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Bild des Monats

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Abendstimmung auf der Hochsalwand

Benutzer: Schwaeble

Beschreibung: Gerade noch rechtzeitig vor dem Einruch der Nacht konnte ich dieses stimmungsvolle Foto von der Hochsalwand mit Blick auf den Wendelstein machen. Die warmen Farben des Lichts bewirkten eine unbeschreibliche innere Ruhe und Zufriedenheit. Es war wieder ein Herbst-Abend, der den schönen Tag in den Schatten stellte.
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Herbstmalerei

Benutzer: Bergindianer

Beschreibung: Es ist eine Binsenweisheit und doch ist man einfach immer wieder erstaunt, welch großartiger Maler der Herbst gerade in den Bergen ist. Das Bild entstand bei einer Bergtour im Salzkammergut, am Fuße des Sparber.
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Sonnentanz

Benutzer: Schneefee

Beschreibung: Der Osorscica ist ein kleiner Berg mit maximaler Aussicht. Und ein Sonnenuntergang auf dem Inselberg von Cres ist immer wieder ein großes Erlebnis!
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